AKTUELLE AUSGABE INFO-MAGAZIN SPORT & GESUNDHEIT Heft 122 aus 2./3. Quartal 2012
INHALTSVERZEICHNIS
GLÜCK KOMMT SELTEN VON ALLEIN
HOFFNUNG, TOD, SINNERFAHRUNG
INAKTIVITÄT TÖTET
HERZMUSKELENTZÜNDUNG
MEDIZIN-NEWS
- Stammzellen
- Risikofaktoren den meisten Menschen nicht wirklich bewusst
- Seitendifferenz beim Blutdruckmessen
- weniger Herzinfarkte durch Nichtraucherschutz
AUSDAUERSPORTLER LEBEN LÄNGER
GALLE - WAS IST DAS
FRAUENHERZEN SCHLAGEN ANDERS
DAS RÄTSEL PLACEBO
STRESS-TEST-DIAGNOSE-INSTRUMENT
BALLENZEH ( Hallux valgus )
FUNDIERTE VERMESSUNG FÜR EINE RÜCKENBEHANDLUNG
INTEGRIERTE VERSORGUNG BEI RÜCKENSCHMERZ
KÖRPERFETTMESSUNGEN
DER INDIVIDUELLE S3-WERT
NEUES ONLINE-PORTAL : PHYSIOTHERAPEUT.de
LÖSUNGEN FÜR EIN FUNKTIONELLES TRAINING
PILATES ALS ZUSÄTZLICHE TRAININGSFORM
PILATES IN DER REHA
ISOTONISCHE GETRÄNKE
ERNÄHRUNG UND KÖRGERGEWICHT IM GLEICHGEWICHT
DARMKREBS-FRÜHERKENNUNG
OMEGA-3-INDEX FÜR PRÄVENTION KARDIOVASKULÄRER ERKRANKUNGEN
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Es folgt ein aktueller Artikel aus Informatives aus der Welt der Gesundheit und des Sports
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FLEISCH KANN UNSER LEBEN VERKÜRZEN
Sehr viele Menschen lieben ein gutes Stück Fleisch auf
ihrem Teller, am besten täglich.
Doch nun haben Wissenschaftler heraus gefunden,
dass ein regelmäßiger Konsum von rotem Fleisch die
Lebenserwartung dieser Konsumenten verkürzen kann.
Eine umfassende Langzeitstudie belegt eindeutig,
das der Verzehr von Rinder-, Schweine- oder auch
Ziegenfleisch das Sterberisiko messbar steigert. Dies
gilt insbesondere für industriell verarbeitete Fleischprodukte
wie etwa für den Schinken oder für die Salami.
Frühere Studien hatten bereits Hinweise darauf geliefert,
dass der Verzehr von rotem Fleisch das Risiko für bestimmte
Tumorarten, Herzerkrankungen, Schlaganfälle oder auch
für einen Diabetes Typ 2 steigern kann.
In der aktuellen Untersuchung verfolgten die Forscher der
Universität Harvard nun die Gesundheit von mehr als
120.000 Männern und Frauen über einen Zeitraum von
bis zu 28 Jahren.
Die untersuchten Teilnehmer hatten zu Beginn dieser Studie
weder diagnostizierten Krebs noch eine fest gestellte
Herz-Kreislauf-Erkrankung. Sie machten alle vier Jahre
Angaben zu ihren Ernährungsgewohnheiten.
Eine tägliche Portion Natur belassenes Fleisch erhöhte
demnach das Sterberisiko der Teilnehmer um 13 Prozent.
Die gleiche Menge verarbeitetes Fleisch steigerte diese
Gefahr so gar um 20 Prozent. Dies betraf so wohl den Tod
durch Herz-Kreislauf-Erkrankungen als auch
durch Krebserkrankungen.
Das erhöhte Sterberisiko erklären die Forscher
mit den verschiedenen Inhaltsstoffen wie etwa den
gesättigten Fettsäuren, dem Eisen, den Salzen oder mit
den Krebs erzeugenden Substanzen, welche bei der
Zubereitung entstehen können.
Hätten die untersuchten Teilnehmer weniger als eine
halbe Portion rotes Fleisch pro Tag verzehrt, dann
wären 8 bis 9 Prozent aller Todesfälle verhindert
werden können, so zu mindest die Einschätzung
der Wissenschaftler.
Bei jenen Teilnehmern, die rotes Fleisch etwa durch
Geflügel, Fisch, Fett arme Milchprodukte oder gar
durch Vollkornprodukte ersetzt hatten, war das
Sterberisiko deutlich verringert.
Diese Studie liefert eindeutig den Beweis dafür,
dass ein regelmäßiger Verzehr von rotem Fleisch,
vor allem von verarbeitetem rotem Fleisch,
zu einem vorzeitigen Tod beitragen kann.
Quelle : WAZ vom 07-04-2012 |