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FITNESS  &  GESUNDHEIT - CONSULTING
in  PRAXIS  &  THEORIE
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SPORT+ GESUNDHEIT-VERLAG : SPORTMEDIZINISCHER INFORMATIONS-DIENST
Kardiologie * Orthopädie
 SPORTTHEORIE :  unser  Archiv  mit  über   7.500   aktuellen  Artikeln  aus  Sport  &  Gesundheit
SPORT-INFORMATION :  unser  Quartals-Info-Magazin  "SPORT  &  GESUNDHEIT"
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DER  WIRD  SIE  SICH
FÜR  SEINE  KRANKHEITEN  NEHMEN  MÜSSEN ...
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SCHLAGZEILEN   IN   DEN   MEDIEN   SEIT   2006 :
SCHLUMMERNDE   VOLKSKRANKHEIT :  300.000   MENSCHEN   MIT   ALTERSBEDINGTEN   BRÜCHEN   WURDEN   2005   IN   DEUTSCHEN   KLINIKEN  BEHANDELT ...  
DABEI   KANN   EIN   GEZIELTES   KRAFTTRAINING   UND   BALANCE-TRAINING   VOR   STÜRZEN   SCHÜTZEN ...
  ABER   PRÄVENTION   FÄNGT   NICHT   ERST   IM   ALTER   AN.
  50   PROZENT   DER   ERSTKLÄSSLER   SIND   NICHT  MEHR  IN   DER   LAGE,  SICH   AUF   EINEM   BEIN  STEHEND   DIE   SOCKEN   AN   ZU   ZIEHEN ...
RÜCKENSCHMERZEN :  JEDER   ZWEITE    HAT   RÜCKENBESCHWERDEN.   EINE   AKTUELLE   FORSA-UMFRAGE   ERGAB, 
 DASS   54   PROZENT      ALLER   BUNDESBÜRGER   KREUZSCHMERZEN   HAT   -   21   PROZENT  LEIDEN  STÄNDIG ...
ÜBERGEWICHT :   JEDER   DEUTSCHE   FUTTERTE   32   KILOGRAMM   SÜSSES,   DAVON   FAST   9   KILO   SCHOKOLADE   UND   4   KILOGRAMM   EIS ...
 
und  SCHLAGZEILE  2008  .:
BEWEGUNGSMANGEL    tötet     600.000    !!!!!!
Jedes  Jahr  sterben  in  Europa  lt.  der  WHO  etwa   600.000  Menschen  an  Bewegungsmangel.
  Zusätzlich  gingen  jährlich  mehr  als  eine  Million  Tote  auf  das  Konto  von  Übergewicht  und  Fettsucht.   
Quelle  :  dpa  2008
WIR    MACHEN    WAS    DAGEGEN    :    GESUNDEN    SPORT    !!!!!!
DENN  UNSERE  AUFGABE  BESTEHT  IN  IHRER  MOTIVATION :
P R Ä V E N T I ON   D U R C H   B E W E G U N G !
Wir  möchten  allen  Interessierten  die  Möglichkeit  geben,
 sich  unter  professioneller  Anleitung  in  Sport  gerechten  Räumlichkeiten  der  Sportschule  Wedau gesundheitsorientiert  zu  bewegen  -
  und  dies  nach  aktuellen  wissenschaftlichen Erkenntnissen -
 am  besten  bis  zu  drei  Mal  wöchentlich  eine  Stunde  lang  verschiedene  Bewegungsformen
 ( etwas  Krafttraining,  etwas  für  Herz  und  Kreislauf,  etwas  Gymnastik  für  die  Beweglichkeit.... !
Da durch  kann -
 in  der  Verbindung  mit  einer  entsprechenden  ausgewogenen  Ernährung  und  einem  bewussten  Lebensstil   -
  ein  positiver  Einfluss  auf  die  eigene  Gesundheit   genommen werden :
auf  den  FETTSTOFFWECHSEL
auf  den  BLUTDRUCK  (  Ziel  unter  135 / 85  mmHg  )
auf  den  ZUCKERSTOFFWECHSEL  (  Senkung  des  Insulinspiegels  )
auf  das  IMMUNSYSTEM  (  Steigerung  der  Infektabwehr,  Verminderung  anderer  Risikofaktoren  wie  zum  Beispiel  Krebs  )   
auf  das  KÖRPERGEWICHT (  Bauchumfang  bei  Männern  unter  100  cm,  bei  Frauen  unter  80  cm )
  auf  die  PSYCHE  ( Steigerung  der  Stimmungslage )
auf  den  STÜTZ-  und  BEWEGUNGSAPPARAT  ( Erhöhung  der  Knochenmasse, Verminderung  des  Fraktur Risiken,  Vermeidung  muskulärer  Ungleichgewichte )
auf  die  BLUTGERINNUNG   ( Reduzierung  der  Gerinnungsneigung,  Verbesserung  der  Fließeigenschaften)
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Unsere Sport und Gesundheitsangebote:
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FITNESS - CONSULTING
unser  Vereinsgründer hat  seit 1981
 als PERSONAL-INDIVIDUAL-TRAINER
und als FITNESS-CONSULTANT
in verschiedenen Zielgruppen
( Breitensport / Suchtgefährdete / Drogenabhängige / offener Strafvollzug )
vielfältige Erfahrungen sammeln dürfen.
  Als ehemaliger Leistungssportler
( Zehnkämpfer ), einer Ausbildung an der Sportschule
der Bundeswehr in Warendorf und einem Studium der
Sportwissenschaften folgte bis heute eine
Tätigkeit in der Erwachsenenbildung beim
Bildungswerk des LandesSportBundes mit bis heute
über 310 durchgeführten unterschiedlichen Sport- und
Bewegungsangeboten.
Er hat ab Januar 2010 eine Aufgabe als
Fachlehrer für Sport an einer Förderschule
im Duisburger Süden übernommen.
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Kardiologie und Orthopädie.
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POWER-SPEZIAL-TRAINING:  Besonderes  (  intensives + effektives )   Hantel-  und  Maschinentraining
nach kanadisch-sportwiss. Studie,   spez. Belastungs  :   Pausen  -  Programm  (   dyn  :  stat / kurz  :  lg  )
 
CARDIO-WELLFIT-PROGRAMM:   Bewegungsprogramm   für   Herz-Kreislauf / Atmung  im  Sportpark
Wedau.  Lauftreff  für  Alle  auf   überschaubaren  Laufstrecken  ohne  Über / Unterforderung,  aber  mit
Verbesserung   der   Ausdauer,   der   Schnelligkeitsausdauer   und   der   Gesundheit.   


 
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 SITZGEWOHNHEITEN,   EIN   ALLGEMEINER   MANGEL   AN   WOHL   TUENDER   BEWEGUNG   UND   EIN   NICHT   WIRKLICH   ERHOLSAMER 
 SCHLAF   PRODUZIEREN   EINE   GROSSE   ANZAHL   VON   MISSEMPFINDUNGEN,   BLOCKADEN   UND  STÖRUNGEN.  VIELERLEI   ÄNGSTE
   BEEINTRÄCHTIGEN   DEN   NATÜRLICHEN   ATEMFLUSS   UND   DAMIT   AUCH   DIE  KONZENTRATIONSFÄHIGKEIT.  KÖRPER,   GEDANKEN
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denn die Gesundheit ist ein entscheidender Faktor für das persönliche wohl Empfinden eines Jeden von uns. Zu wissen, wie man die eigene Gesundheit
beeinflussen und stärken kann, aber auch fähig zu werden, mit gesundheitlichen Problemen und / oder auch dem älter Werden umgehen zu können,
entscheidet letzten Endes über die Qualität unseres persönlichen Lebens.
Nutzen Sie dazu unsere gesundheitsorientierten Bewegungsangebote - ein kleines Angebot, welches aber die wesentlichen Aspekte anspricht :
die Unterstützung und die Förderung unserer Herz-Kreislauf-Funktionen durch Ausdauersport und indiv. Laufprogramme,,
den Ausgleich zu bewegungsarmen Tätigkeiten und den daraus resultierenden möglichen Folgen durch Body Fit-Gymnastik und Krafttraining.
Es bietet sich also eine "kleine Vielfalt" und Breite unseres Angebots : von dynamisch und powernd bis ruhig und entspannend.
Somit können solche Bewegungsangebote Lebensbegleiter werden - mit allen Effekten, welche damit verbunden sein können :
Kontakt mit anderen Menschen, die ein gleiches oder ähnliche Interesse haben,
positive Auswirkungen auf das körperliche und das seelische wohl Befinden,
den Tagesstress einfach fallen lassen - zumindest für einen Moment,
neue Kraft und Energie mitnehmen...
So kann Bewegung und Sport ein selbstverständlicher Teil bzw. Partner einer persönblichen Lebensqualität werden und sein -
genau so, wie es gute Freunde auch sein wollen und können.
Und so sind im weiteren Sinne unsere Bewegungsangebote Freundschaftsangebote...
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folgende Artikel können nun gelesen werden :
 
* SPORT  IST  GUT  FÜR  DAS  GEHIRN   >34<
* LAUFEN  GEGEN  BRUSTKREBS  >33<
* KÖRPERLICHE  AKTIVITÄT  VERBESSERT  GEFÄßWACHSTUM  >32<
* WER  VIEL  SITZT, LEBT  GEFÄHRLICH  >31<
* KRANKE  ARBEITNEHMER  >30<
* SCHEINSPEISE : ABNEHMEN  >29<
* DEPRESSIONEN  :  VOM  NUTZEN  DER  SCHWERMUT  >28<
* LUNGENENTZÜNDUNG  : ein  häufiger Notfall  >27<
* PSYCHISCHER  DRUCK  :  DEUTLICH  MEHR  KRANKE  >26<
* REICHHALTIG  FRÜHSTÜCKEN  >25<
* LAUFEN  IST  THERAPIE  :  BIO-BYPASS   >24<
* AUSDAUERTRAINING  &  DENKEN  >23<
* WAS  BEDEUTET  GESUNDHEIT  >22<
* STRESS  RAUBT  DEN  SCHLAF >21<
* VITAMINE  NICHT  BEIM  SPORT ! >20<
* BEWEGUNG  BRINGT  HEILUNG >19<
* DEHNEN : SINNVOLL ?  UNSINNIG ? >18<
* ZU  HÄUFIGE  ARZTBESUCHE  >17<
* SINN  UND  ZWECK  VON  GESUNDER  BEWEGUNG >16<
*AUSDAUER + KRAFT  FÜR  UNSERE  GESUNDHEIT  >15<
* GESUNDHEIT  UND  ZEIT  >14<
* ASS  FÜR  ALLE  ?  UND  IMMER  ?  >13<
* AUSDAUERTRAINING  VERLANGSAMT
 ALTERUNGSPROZESS  >12<
* SCHLAU  BLEIBEN  BEDEUTET  HARTE  ARBEIT  >11<
* GESUNDHEIT  IST  KEINE  MEDIZINISCHE  SONDERN 
EINE 
PHILOSOPHISCHE  FRAGE  >10<
* SPORT  REPARIERT  BLUTGEFÄßE  >9<
* WENDE  ZU  GESUNDEM  LEBENSSTIL  GEFORDERT >8<
* SPORT  GEGEN  KOPFSCHMERZEN  >7<
* RAT  :  GEWICHTE  STEMMEN  >6<
* MUSKELN  SIND  DIE  MOTOREN  UNSERES  LEBENS  >5<
* DIE  HEILKRAFT  DER  BEWEGUNG  >4<
* ICH  HAB  ES  AM  RÜCKEN  >3<
* KREBS  MAG  KEINE  HIMBEEREN  - 
NAHRUNGSMITTEL  GEGEN  KREBS  >2< 
* TCM  -  TRADITIONELLE  CHINESISCHE  MEDIZIN  >1<
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<34>  SPORT  HÄLT  AUCH  DAS  GEHIRN  FIT
Gehirnzellen sterben nicht nur ab, sie wachsen auch neu.
Bewegung hilft dabei...
es beginnt schleichend : die Merkfähigkeit lässt allmählich nach.
Zunächst ordnet man dies als natürlichen Alterungsprozess ein.
Dieser aber verläuft um so schneller, je weniger die Nervenleitungsbahnen
im Laufe eines Lebens durch Lern- und Denkprozesse aktiviert wurden.
Eine wesentliche Voraussetzung für ein schnelles und Problem loses
Abrufen von Informationen ist eine intakte Hirndurchblutung und eine
ausreichende Versorgung mit Sauerstoff.
Und dabei hilft : BEWEGUNG.
Denn Bewegung führt zu einer verbesserten Durchblutung des Gehirns.
Dieses wird dann angeregt, vermehrt Nervenwachstumssignale
aus zu schütten. Es bilden sich dann nicht nur neue Zellen,
auch die Vernetzungen zwischen den Gehirnzellen
werden ausgebaut. Informationen können
wieder schneller fließen, wir
denken schneller, flexibler.
Die körperliche Aktivität besteht dabei nicht aus Hochleistung,
sondern sie sollte einen ausdauernden Aspekt aufweisen.
Dies kann auch eine lang andauernde Gartenarbeit sein...
Wenn dann noch das Ganze Spaß macht und die sozialen Kontakte stimmen,
dann hat man schon viel für´s Gehirn getan.
Verfasser : Professor Dr. med. Baumgart, Essen
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<33> LAUFEN  GEGEN  BRUSTKREBS
Heidelberger Forscher :
30 Prozent weniger Tumore durch Bewegung
und durch Weglassen der Hormonersatztherapie
Die Heidelberger Forscher am Deutschen Krebsforschungszentrum waren
überrascht auf Grund dieses Ergebnisses : etwa 30 Prozent aller
Fälle von Brustkrebs nach den Wechseljahren lassen sich
durch mehr Bewegung und den Verzicht auf
die Hormonersatztherapie
vermeiden.
Viele Risikofaktoren waren ja schon bereits gut erforscht.
Getoppt werden diese aber durch eine Kombination von Nichtstun und
Hormonpillen.
Die Frauen, die jeden Tag etwa eine halbe Stunde laufen oder Rad fahren,
die zeigten die besten Ergebnisse. Aber auch mit weniger Bewegung lassen
sich sehr gute Ergebnisse erreichen.
Und auch gegen die Beschwerden der Wechseljahre gilt eine
sportliche Betätigung ohnehin als ein sehr gutes Mittel
Quelle : WAZ vom 20-01-2011
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<32> KÖRPERLICHE  AKTIVITÄT  VERBESSERT  GEFÄßWACHSTUM
Menschen, die sich viel bewegen, sind deutlich besser vor
Herz-Kl-Erkrankungen geschützt als körperlich Inaktive.
Ein Forschungsprojekt von Dr. med. Schirmer
hat untersucht, wie körperliches Training auf weiße Blutkörperchen
und auf das Wachstum natürlicher Umgehungsgefäße wirkt.
Im Fall einer Gefäßverengung kommt es zu einer Minderversorgung
zum Beispiel des Herzens. Dem kann unser Organismus durch
ein Wachstum natürlicher Umgehungsgefäße ( Kollateralaterien )
entgegen wirken.
Aus den klinischen Beobachtungen wissen nun die Mediziner,
dass ein körperliches Ausdauertraining das Wachstum von Kollateralarterien
verbessert.
bekannt ist nun auch, dass die weißen Blutkörperchen,
insbesondere die so genannten Monozyten und in diesen
ablaufende Entzündungsprozesse dabei eine bedeutende Rolle spielen.
Nun wollen die Forscher zeigen, wie die spezifische Beeinflussung
der Entzündungsaktivität von weißen Blutkörperchen hierzu beiträgt.
Insbesondere entzündungshemmende Effekte eines Trainings
sind dabei von großem Interesse, da sie neben dem schon
oben erwähnten Gefäßwachstum auch die Ausbildung von Engstellen in den
Blutgefäßen reduzieren.
Quelle : Deutsche Herzstiftung
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<31> WER  VIEL  SITZT;  LEBT  GEFÄHRLICH
zu dieser Erkenntnis kommen Forscher in einem Artikel in dem
"American Journal of Epidemiology".
Sie werteten die Daten von 100.000 ursprünglich gesunden
Amerikanern aus, die sie nach ihren Lebensgewohnheiten
befragt hatten und die sie über einen Zeitraum von 13 Jahren
medizinisch betreut und begleitet hatten.
Frauen, die mehr als 6 Stunden täglich sitzen,
besaßen ein 37 Prozent höheres Sterberisiko als diejenigen Frauen, die
weniger als 3 Stunden im Sitzen verbrachten.
Bei den Männern waren es 18 Prozent.
Wer zusätzlich in seiner Freizeit keinen Ausgleichssport betreibt,
der verdoppelt so gar dieses Risiko.
Also :
bewegt euch!
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<30> ARBEITNEHMER  MIT  HÖCHSTEM  KRANKENSTAND
Meldung im Juli 2010 :
einen alarmierenden Zuwachs bei psychischen Erkrankungen
in den alten industriellen Ballungszonen des
Ruhrgebietes
hat die Deutsche Angestellten Krankenkasse feststellen können.
Neben den Rückenbeschwerden und -erkrankungen und
den Erkrankungen des Atemsystems ist demnach
Stress der größte Risikofaktor -
aber auch die Angst vor einem Arbeitsplatzverlust.
Dies wurde gerade in der letzten Krise deutlich :
diese Angst kann vermehrt zu psychischen
Problemen führen.
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<29>  SCHEINSPEISE
Wer abnehmen möchte, der kann seinen magen mit einfachen
Mitteln überlisten.
Eine Studie der Universität Bristol belegt, dass die Erwartung einer
bestimmten Portionsgröße das Hungergefühl stark beeinflussen kann.
Die scheinbar konsumierte Menge einer Speise befriedigt
stärker als die tatsächlich verzehrte oder deren
Energiegehalt.
Ein Smoothie zum Beispiel wurde als sättigender empfunden,
wenn den Versuchspersonen zu vor mehr Früchte gezeigt wurde,
als das Getränk wirklich enthielt.
Diät-Label aus zu weisen könnte sich aus diesem Grunde
als kontraproduktiv erweisen, nehmen die Forscher an.
Weil der Mensch die angeblich leichten Speisen dann für unbefriedigender
hält und deshalb doch mehr zu sich nimmt...
Quelle : FAS "WISSENSCHAFT" vom 18-07-2010
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<28> DEPRESSIONEN  :  VOM  NUTZEN  DER  SCHWERMUT
eine Depression ist für den Betroffenen wie eine Zentnerlast.
Wer unter einer solchen leidet, verliert jede Lust am Leben.
Welchen Sinn kann das haben ?
Es existieren eine ganze Menge an Umschreibungen für diesen Zustand.
Charles Darwin scheint sie alle gekannt zu haben :
mal konnte er von Anfällen berichten, die ihn Heim suchten,
mal von Unruhe und Herzrasen, von Atemnot und von
fürchterlichen Kopfschmerzen oder auch dem hysterischen Weinen,
welches ihn überkam, wenn seine Frau Emma mal weg war.
Über Darwins Gebrechen wurde immer wieder gerätselt. Und wurden
von einer Lactose-Intoleranz bis hin zum Morbus Chagas erklärt.
Doch Darwin selbst sorgte sich am meisten um seine psychsiche
Gesundheit. Er sei an einem von drei Tagen nicht im Stande gewesen,
überhaupt nur das Geringste zu tun, klagte er. Diese Schwäche,
offenbar in der Familie begründet, betrachtete er als eine bittere Kränkung.
"Ich sollte mich wahrscheinlich damit zufrieden geben, die Fortschritte zu
bewundern, die andere in der Wissenschaft machen", meinte er oft.
Selten genug lag Jemand so daneben wie Darwin selbst. Seine Anfälle
hinderten ihn nicht daran, Entscheidendes zu leisten. Die Qualen, von denen
er schrieb, könnten so gar zu seinem Schaffen beigetragen haben.
Vielleicht haben sie es ihm so gar erst ermöglicht, sich zurück zu
ziehen und sich gänzlich nur auf seine Arbeit zu konzentrieren.
Jedes Leiden kann Depressionen hervor rufen, wenn es nur lange
genug anhält.
So erklärte sich Darwin selbst den Kummer weg und das Dunkel
zur Quelle des Lichts.
Das Rätsel einer Depression besteht nicht darin, dass es sie gibt.
Der Geist kann genau so leicht versagen wie der Körper. Das Paradoxe
an einer Depression ist ihre weite Verbreitung. Die meisten anderen
mentalen Störungen sind seltener. Von der Schizophrenie zum Beispiel
ist nur ein Prozent der Bevölkerung betroffen.
Depressionen da gegen scheinen so häufig vor zu kommen wie
Schnupfen. Jahr für Jahr durchleben wahrscheinlich mehr als
sieben Prozent der Bevölkerung ein anhaltendes Stimmungstief,
wie es der amerikanische William Styron in seiner Autobiografie
geschildert hat :
als ein graues Nieseln des Horrors und als einen
Sturm der Düsternis.
Die Hartnäckigkeit einer Depression und die Tatsache, dass sie eine
vererbbare Komponente zu besitzen scheint, stellt Darwins
Evolutionstheorie vor eine Herausforderung.
Eine erbliche Depression, die dazu führt, dass Menschen unter
anderem jegliche Freude am Essen, an sozialen Kontakten, an Sex
und damit auch an der Fortpflanzung verlieren und statt dessen an
Selbstmord denken, hätte sich im Sinne der Darwinschen Fitness
nicht wirklich durchsetzen dürfen.
So aber stehen wir vor der Frage, weshalb der Geist des Menschen so
häufig zum Trübsinn neigt, ohne dass ihm dies auf den ersten Blick
Vorteile schafft.
Eine mögliche Erklärung dafür könnte sein, dass eine Depression doch
irgend einen Sinn, irgend einen, wenn auch geheimen Zweck, erfüllt.
In diesem Falle würden eventuelle medizinischen Eingriffe die Sache nur
noch verschlimmern. Ähnlich wie das Fieber dazu dient, einen Infekt zu
bekämpfen, so könnte eine Depression eine belastende, aber insgesamt
doch hilfreiche Reaktion auf irgend welche traumatischen Belastungen sein.
Vielleicht hatte Darwin doch recht :
wir leiden - so gar schrecklich - aber wenigstens nicht vergeblich.
Ein amerikanischer Wissenschaftler bemerkt zu diesem Thema :
ich kann mich einfach nicht an diese Fälle gewöhnen, ob wohl ich
schon mehr als dreißig Jahre damit zu tun habe. Jeder Betroffene
bringt seine ganz eigene Geschichte mit. Dies ist anders als bei allen
anderen Erkrankungen. Wenn man zum Beispiel einen Fall von Eisen
bedingter Blutarmut kennen gelernt hat, dann kennt man sie alle.
Aber an einer Depression leidet jeder einzelne Betroffene aus
ganz unterschiedlichen und verschiedenen Gründen.
Und so begann der Wissenschaftler, sich etwa vor zehn Jahren mit dem
Fachgebiet der Evolutionspsychologie zu befassen.
Die Evolutionspsychologen versuchen, die Eigenarten des menschlichen
Geistes durch den Mechanismus der natürlichen Auslese zu erklären.
Das Gehirn, so lautet ihre Grundannahme, ist durch die
Geschichte seiner Entstehung geprägt. Den Wissenschaftlern
stellte sich nun die Frage, warum eine solche psychische Fehlsteuerung,
die einen solchen Schaden anrichtet, so häufig in Erscheinung treten kann.
In den Mittelpunkt ihrer Überlegungen stellten sie einen Prozess,
der typisch für diese Erkrankung ist :
der Depressive verliert sich in endlosen Grübeleien,
er kaut ein und denselben Gedanken immer wieder und wieder.
Hinzu kommen dann noch kognitive Probleme. Weil das gesamte
Bewusstsein von einer existentiellen Verzweiflung geprägt wird,
ist der Depressive nicht mehr in der Lage, an etwas Anderes zu denken.
Seine Gedächtnisleistung nimmt ab, die Aufgaben eines Alltags kann er
nicht mehr erfüllen, er hört auf, sich um sich und um andere zu kümmern.
Am Ende ist er noch nicht ein Mal mehr in der Lage, sich selbst seine
Schuhe an zu ziehen, weil er in einer solchen Handlung keinerlei
Sinn mehr sieht.
Die Psychiater haben viele Jahre lang ein solches Grübeln einfach nur
für schädlich gehalten. Wer sich ausschließlich nur auf seine Probleme
und auf seine Defizite oder Fehler fixiert, der verschlimmert ja noch
seine düstere Gefühls- und Gemütslage, so meinten sie.
Das nutzlos erscheinende Wiederkauen negativer Gedanken galt
zu ihrer zeit als eine perfekte Verschwendung der mentalen
Energie.
Man kann es aber heute auch anders betrachten.
Ein solches schmerzhaftes Grübeln ist häufig die Folge eines Schicksal-
schlages. Ein möglicher Auslöser kann unter anderem zum Beispiel
der Verlust eines Arbeitsplatzes, der Tod eines Partners oder auch
eine Scheidung oder Trennung sein.
Bei Darwin verhielt es sich wie folgt :
er sackte in eine besonders schwere depressive Phase,
als seine zehnjährige Tochter an Scharlach verstorben war.
Selbstvorwürfe sind dann meistens die Regel. So genannte kontrafaktische
Überlegungen werden dann hin und her gewälzt, immer wieder.
Was wäre, wenn.... was wäre gewesen, wenn ich oder wenn ich nicht....
Im Falle einer Scheidung können Zukunftsängste hinzu kommen.
Was wird mit den Kindern ? Schaffe ich das alles ?
Dies alles kann dann die depressiven Symptome verstärken.
Aus diesen Gründen versuchen die Therapeuten auch mit allen Mitteln,
den gedanklichen Teufelskreis zu durchbrechen.
Andere Forscher beschäftigten sich mit der Frage,
ob ein ein paar Monate noch so Sinn los scheinender innerer Monolog nicht
am Ende doch auch sein Gutes haben könnte.
Vielleicht hilft der von einem Selbstekel begleitete Trauerprozess,
Beziehungsmuster zu überdenken und das eigene soziale
Verhalten neu zu definieren.
Die Forscher gingen davon aus, dass das Gehirn nicht unbedingt so
versagen muss, wenn wir es am meisten benötigen. Vielleicht, so die
Annahme, sucht das Gehirn in einer solchen Situation besonders
konsequent nach einem Ausweg, nach einer Lösung.
Der Gedanke, dass eine Depression mehr sein könnte als eine nackte Not,
ist nicht neu. Schon Aristoteles war der Ansicht, dass alle Menschen,
die Hervorragendes geleistet hätten, sei es in der Philosophie,
in den schönen Künsten oder in der Politik, einen melancholischen
Habitus inne hätten, der auch krankhafte Züge annehmen könnte.
Die Renaissance griff dieses Thema gerne auf.
Und die Generation der Romantiker sah dieses Leiden vollends als eine
essentielle Voraussetzung für jede Art von schöpferischem
Dasein.
Einer ihrer bedeutenden Vertreter schrieb :
warum siehst du nicht, wie notwendig eine Welt voller Pein und Mühe ist,
um die Intelligenz zu schulen und um eine Seele hervor zu bringen ?
Im Zeitalter der Hirnforschung und der Pharmakologie stellt sich aber diese
Frage neu :
kann man beweisen, dass es hilfreich sein kann, sich den Kopf zu
zerbrechen bei dem Versuch, elementare Lebensprobleme zu lösen ?
Die Hirnforscher lokalisieren die Fähigkeit, sich intensiv
konzentrieren zu können, in einer bestimmten Hirnregion, dem so genannten
ventrolateralen präfontalen Cortes ( VLPFC ).
Dort, nur ein paar Zentimeter hinter unserer Stirn, vermuten die
Forscher allgemein eine ganze Reihe von kognitiven Fertigkeiten.
Bei depressiv Betroffenen ist die Region überaktiv.
In Intelligenztests schneiden sie zwar schlechter ab als andere Menschen.
Dies könnte aber allerdings eben so damit zusammen hängen,
dass ihr Gehirn auf ein reales Problem des Lebens fixiert ist und andere,
weniger wichtige wie abstrakte Denksportaufgaben bei Seite schiebt.
Die gute Nachricht für die depressiv Betroffenen könnte lauten :
sie denken extrem analytisch.
Die schlechte Nachricht :
sie denken quälend langsam und Fehler anfällig, was sie zum Wahnsinn
treiben kann.
Denn irgend wann gibt auch der hartnäckigste Cortex auf. Trotzdem
glauben die Forscher, dass, wenn es die Depression nicht geben würde,
wir bestimmte Lebenskrisen weniger gut meistern könnten.
Anders formuliert :
die Weisheit ist nicht einfach zu erlangen -
und der Preis dafür ist das Leiden -
zumindest für einen Teil der Menschen...
Kritiker dieser Betrachtungsweise betonen, dass dies ein Erklärungsmodell
mit morschen Stufen sei. Denn es würden diejenigen unberücksichtigt
bleiben, die eine chronische Depression entwickeln bzw. diejenigen,
die sich selbst bis auf den Tod hassen.
Und so tut sich eine neue Frage auf :
ist die Theorie vom analytischen Grübeln ein solides Gebäude oder doch
nur eine schöne Geschichte ?
Hierzu gibt es eine Menge Für und Wider.
Ein Sozialpsychologe von der University of New Wales in Australien
konnte zeigen, dass diejenigen Menschen, die traurig oder
melancholisch sind, akkuratere Urteile fällen als ihre weniger
unglücklichen Zeitgenossen.
Trauer, so konnte er feststellen, fördert informationsverarbeitende
Prozesse, die besser geeignet waren, komplexe Sachverhalte zu
analysieren.     
Je bitterer das Leben empfunden wird, desto realistischer scheinen
wir die Welt zu sehen. Und wir bemühen uns, dies besonders exact zu
erfassen. Ist dies eine mögliche Erklärung dafür, warum man immer
wieder einen Zusammenhang zwischen Kreativität und depressiver
Veranlagung finden kann ?
Eine Studie mit dreißig Schriftstellern konnte belegen, dass 24 von ihnen
sich an Phasen in ihrem Leben erinnern konnten, in welchen sie
eindeutig depressiv gestimmt waren.
Und so könnte es sein, dass eine Depression an einen kognitiven Stil
gekoppelt ist. Damit könnte ein Erfolg reiches künstlerisches Schaffen
verbunden sein. Denn eine der wichtigsten Eigenschaften kreativer
Arbeit ist ja die Ausdauer, mit der sie betrieben wird.
Gute Schriftsteller sind wie Boxer, die zwar immer wieder Rückschläge
erleben müssen, aber nie wirklich zu Boden gehen. Sie feilen so lange
an ihren Formulierungen herum, bis diese passen. Darunter können
sie leiden. Denn wer immer auf Messers Schneide arbeitet, der kann
auch schon mal bluten...
Zu ähnlichen Schlussfolgerungen kommen nun auch andere
Wissenschaftler. Depressive Menschen neigen dazu, sich permanent
selbst an zu klagen. Sie sehen keinen Fortschritt bei ihren Bemühungen,
sondern nur eine weitere Bestätigung darin, wenn wieder ein Mal etwas
schief geht. Üblicher Weise geht dies mit der Unfähigkeit einher
zu kommunizieren. Denn die depressiv Betroffenen scheuen jede Art
von sozialen Kontakten - meint man allgemein.
Die Wissenschaftler konnten Anzeichen entdecken, dass das Gegenteil
stimmt. Die Ausdrucksfähigkeit nimmt in solchen depressiven Phasen
eher zu. Schriftlich äußerten sich die depressiv Gestimmten in klareren
und überzeugenderen Sätzen. Offenbar poliert die Angst, sich zu
blamieren, ihre Wortwahl.
Dies würde sich mit dem folgenden Zitat decken :
ein kreativer Schreiber ist der, für den das Schreiben ein Problem ist...
Und so gibt es nun Psychologen, die ihren beroffenen Patienten weniger
oder gar keine Antidepressiva mehr verschreiben oder verordnen.
Denn diese Mittel könnten in vielen Fällen einen echten Heilungsprozess
stören, weil sie verhindern, dass sich der Betroffene ernsthaft und lange
genug mit seinen wirklichen Problemen auseinander setzen kann.
dazu gibt es ein Beispiel aus der Praxis :
eine Patientin wurde nach der Wirksamkeit eines Antidepressivums
befragt. Ihre Antwort regte zum Nachdenken an : das verordnete Mittel
wirke wunderbar. Sie fühle sich nun viel besser. Aber sie sei immer
noch mit dem gleichen Drecksack von Alkoholiker verheiratet. Nur jetzt
könne sie ihn besser und leichter ertragen...
Und so gibt es seit kurzer Zeit einige Studien, die nachweisen können,
dass Antidepressiva nur helfen oder dafür sorgen, zu verdrängen.
Und dies muss dann zwangsläufig in einer Dauermedikation enden.
Therapeutisch wäre es also durchaus Sinn voll, den Betroffenen dahin
zu bringen, sein Leiden zu akzeptieren. Dass er den Grundton
seiner Verzweiflung annimmt und vielleicht so gar begrüßt, weil
dieser Grundton den Weg frei machenb kann für ein geändertes,
für ein besseres Leben nach einer Depression.
Eines muss man aber trotzdem einräumen :
dass eine Depression einem Zweck dienen kann, dass Trauer uns
möglicher Weise schlauer macht, nimmt beiden Zuständen nicht
die Schwärze und nicht den Schrecken.
 
Quelle : FAS "Wissenschaft" vom 07-03-2010
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<27> LUNGENENTZÜNDUNG  :  EIN  HÄUFIGER  NOTFALL
Lungenentzündungen sind unverändert sehr gefährlich.
In unserer Gesellschaft ist die Lungenentzündung immer noch die
häufigste zum Tode führende akute Infektionserkrankung.
Etwa jeder 6. Patient mit einer Lungenentzündung,
der sationär aufgenommen wird,
verstirbt.
Bei einer Häufigkeit von etwa drei Fällen pro 1000 Menschen jährlich
ergeben sich etwa 25.000 bis 30.000 Tote im Jahr.
Die Erreger, die zu einer Lungenentzündung führen,werden überwiegend
durch die Luft in Form einer Tröpfcheninfektion
von Mensch zu Mensch übertragen.
Die Erreger, meist Bakterien, aber auch Viren, befallen die Atemwege
und das Lungengewebe. In der Folge kommt es zu einer
Immunreaktion des befallenen Organismus, einer Entzündung,
die zu einer Störung der Hauptfunktion der Lunge,
des Gasaustausches, führt.
Darüber hinaus kann es dazu kommen, dass die Entzündung
nicht auf die Lungen beschränkt bleibt,
sondern zusätzlich eine schwere Kreislaufstörung bewirken kann.
Das daraus sich ergebende Versagen der Lunge
und anderer Organe macht die Gefährlichkeit
einer Lungenentzündung aus.
Die Symptome sind Fieber, Husten und Auswurf, Luftnot,
Krankheitsgefühl, Verwirrtheit so wie auch manches Mal
Kopf-, Glieder- und Muskelschmerzen und auch Durchfall.
Besonders gefährdet sind alle älteren Menschen,
Menschen mit Grunderkrankungen so wie
alle bettlägerigen Menschen.
Allerdings kann sich jeder Mensch zu jeder Zeit eine Lungenentzündung
einhandeln - und auch junge und gesunde Menschen können an ihr
sterben.
Entscheidend ist eine frühe Entdeckung und die Einordnung ihres
Schweregrades so wie eine umgehende Gabe der richtigen Antibiotika.
Wohl bemerkt : der richtigen -
denn die Auswahl einer falschen antibiotischen Therapie
führt zu einer Verringerung der Überlebenschancen,
die auch nach einer Korrektur nicht mehr vollständig
ausgeglichen werden kann.
Und was kann man tun, um sich zu schützen ?
Wie immer :
gesund leben,
kein übermäßiges Essen und Trinken,
kein Rauchen,
und eine regelmäßige Bewegung.
Alle Menschen über 60 Jahre und vor allem solche mit Risikofaktoren
sollten jährlich gegen die Grippe so wie einmalig gegen Pneumokokken
als die häufigsten Erreger einer Lungenentzündung geimpft
werden.
Quelle : Professor Dr. med. Santiago Ewig - Thoraxzentrum Bochum
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<26>  PSYCHISCHER  DRUCK  :  DEUTLICH  MEHR  KRANKE
Diagnosen wie "Depression" und "Burn out" führen zu jeder zehnten
krank Schreibung in Deutschland. Dies ist das Ergebnis einer Studie
der Psychotherapeutenkammer.
Danach gingen im Jahr 2008 rund 11 Prozent aller Fehltage auf
psychische Erkrankungen zurück. Seit 1990 haben sich die krank
Schreibungen verdoppelt.
Da durch entstehen überdurchschnittlich lange Fehlzeiten :
bei AOK-Versicherten durchschnittlich drei Wochen, bei Barmer-
Versicherten so gar rund fünfeinhalb Wochen.
Die ständig steigende Zahl der tage, an denen die Arbeitnehmer und
Arbeitnehmerinenn auf Grund ihrer psychischen Erkrankungen
arbeitsunfähig sind, belegt die tatsächliche Dimension dieser
psychischen Erkrankungen.
Der Zeitdruck, die Komplexität der Aufgaben und geleichzeitig ein
geringer Einfluss auf den Arbeitsprozess führen zu solch einer
psychischen Belastung.
Die Behandlungskosten für depressive Störungen in Deutschland
betrugen im Jahr 2004 rund 4.3 Milliarden Euros, für jeden
depressiven Patienten fallen durchschnittlich jährlich 4000 Euros
Behandlungs- und Therapiekosten an.
Quelle : FAS / AFP
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<25> REICHHALTIG  FRÜHSTÜCKEN - BITTE
ein Fett reiches Frühstück begünstigt die Fettverbrennung über den
gesamten Tag. Gleichzeitig bleibt der Stoffwechsel flexibel für andere
Nahrungsmittel. Da gegen beeinflusst eine Fett arme und Kohlenhydrat
haltige Kost am Morgen den Körper einseitig : sie wirkt so gar auf die Dauer
ungünstig auf unsere Gesundheit und auf unser Körpergewicht.
Dies berichten Wissenschaftler der Universität von Alabama
nun im "International Journal of Obesity".
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<24> BIO-BYPASS
Wie gut Bewegung für unseren Körper ist, das erwähnen und belegen
wir auf dieser Info-Seite immer wieder und immer wieder aktuell.
Sport in Maßen ist einfach nur gesund, und tägliches
Spazierengehen von mindestens etwa einer Stunde so wie so.
Dass je doch die Bewegung unsere Gesundheit nicht nur erhält,
sondern sie deutlich verbessern kann, ja dass so gar Bypässe
überflüssig werden können, hat nun eine aktuelle Studie ergeben, die auch
im "SPIEGEL" abgedruckt wurde.
Statt also eine Vene aus dem Bein zu operieren und diese dann am
Herzen ein zu setzen, könnte auch eine deutlich sanftere Methode
zum Einsatz kommen - der so genannte Bio-Bypass.
Dahinter verbirgt sich das nun erneut gesicherte Wissen  u.a. von
Professor Dr. med. Wolfgang Schaper vom Max-Planck-Institut
für Herz- und Lungenforschung in Bad Nauheim,
dass kleine Blutgefäße die Funktion und die Arbeit der großen
Blutgefäße übernehmen, wenn diese verstopft sind und nicht mehr
arbeitstauglich sind.
Menschen, die also viel laufen, bilden reichlich neue Gefäße.
Und : Menschen, die bis in ihr hohes Alter sportlich unterwegs waren,
weisen deutlich weniger zivilisatorische Erkrankungen durch Gefäß-
verkalkung auf. Sie haben zwar auch solche Verkalkungen bzw.
Ablagerungen, aber sie haben durch den Sport ihre Gefäße zur
Neubildung, zur so genannten Arteriogenese, angeregt.
Also :
LAUFEN  IST  THERAPIE  !
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<23> AUSDAUERTRAINING  &  DENKEN
ein Ausdauertraining kann das Nachlassen der geistigen
Leistungsfähigkeit aufhalten.
Dies ist das Studienergebnis einer amerikanischen Forscherin
aus Seattle.
Eine Gruppe trainierte 6 Monate lang, 4 mal wöchentlich, zwischen
45 und 60 Minuten - und zwar auf dem Ergometer,
auf dem Laufband oder auf dem Crosstrainer.
Die Trainingsintensität wurde allmählich gesteigert, bis 75 bzw. 85
Prozent der Herzfrequenzreserve erreicht worden war.
In dieser Ausdauertrainingsgruppe verbesserte sich die geistige
Leistungsfähigkeit erheblich :
die Aufmerksamkeit,
die Geschwindigkeit und die Flexibilität des Denkens
konnten deutlich gesteigert werden.
Fazit : sportliches Training lohnt sich...
Quelle : Archives of Neurology 2010, Vol. 67
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<22>  WAS  BEDEUTET  GESUNDHEIT
Unser Herz pumpt über die rechte Herzhälfte Blut aus den Venen
zur Sauerstoffaufnahme in die Lungen und wirft aus der linken Herzhälfte
Sauerstoff reiches Blut über Arterien in den Körperkreislauf zu den Organen.
Die Herzmuskelkraft wird durch elektrische Impulse eines Minikraftwerkes -
dem Sinusknoten - angetrieben. Es sichert während des Blutauswurfs beim
gesunden Menschen einen Blutdruck von etwa 130 mmHg in der Systole
und etwa 80 mmHg bei der Herzfüllung, der Diastole. Für die Pumpfunktion
des Herzens ist eine widerstandsfreie Sauerstoff-Durchblutung der
Herzkranzgefäße wichtig.
Herzinsuffizienz bedeutet eine Abnahme der Blutauswurfleistung und eine
Sauerstoffgefährdung aller Organe. Auslöser sind Fett- und Kalkablagerungen,
Entzündungen ( Myocarditis ), Herzrhythmusstörungen, Herzklappenfehler
oder Vergiftungen. Ein Gefäßwiderstand erfordert eine erhöhte
Druckarbeit des Herzmuskels, die je doch begrenzt ist. Das Herz schwächelt
zunehmend, was auch zum Sauerstoffdefizit der Herzkranzgefäße führt,
wo durch sich die Koronare Herzkrankheit entwickelt.
Ein vollständiger Verschluss ( Thrombose oder Sklerosierung ) führt zum
Infarkt. Herzklappenfehler und Herzrhythmusveränderungen
können Problem los oder im Falle eines Kammerflimmerns oder
Kammerflatterns lebensbedrohlich sein.
Im interdisziplinären Gefäß-, Nieren- und Diabeteszentrum des
Universitätsklinikums Dresden arbeitet Professor Dr. med. Bornstein
an der Vorbeugung des so genannten metabolischen Syndroms, welches
auch als tödliches Quartett bezeichnet wird, in einer unzureichenden
Insulinverwertung begründet ist und zu Stoffwechselstörungen, Übergewicht
und Blutdruckerhöhungen führt. Das Forschungsziel ist die Heilung des
Diabetes durch den Ersatz Insulin produzierender Zellen.
Die Herzinsuffizienz, spürbar und sichtbar durch Leistungsminderung,
Atmungsprobleme und Beinödeme, kann zum vollständigen
Gefäßverschluss, Lungenödem und Nierenversagen führen.
Zur Diagnose gehört nach der körperlichen Untersuchung und der
Blutdruckmessung : das EKG, das Arrhythmien, Herzmuskel und Infarkt zeigt;
die Echokardiografie, die Herzmuskel und Herzklappen darstellt;
die Röntgenaufnahme, die Gefäß- und Organveränderungen aufnimmt;
die Szintigrafie, die die Herzmuskeldurchblutung zeigt;
der Herzkatheter, der Koronarverengungen zeigt und Druckwerte misst
so wie Blut- und Urinuntersuchungen.
Modernste Diagnose- und Behandlungstechnik können Interessierte auch unter
www.klinikum-coburg.de, 2. Medizinische Klinik, sehen.
Zur Therapie gehören
KÖRPERLICHES  TRAINING
STRESSABBAU
GEWICHTSREDUKTION
ALKOHOLREDUKTION
NIKOTINVERZICHT.
Weitere Maßnahmen können sein :
Herzklappenersatz
Blutgefäß-Aufdehnung
Umgehung verengter Gefäße durch Bypass
medikamentöse Blutdrucksenkung durch ACE-Hemmer oder AT1-Antagonisten
Verlangsamung des Herzschlages durch Beta-Blocker
Entwässerung durch Diuretika
Blutgefäßentspannung durch Kalzium-Antagonisten
Steigerung der Herzkontraktilität durch wirksame Glykoside
 
weitere Info-Möglichkeiten durch Professor Bornstein unter
www.mk3.uniklinikum-dresden.de
oder bei der Health Care Expertin Beate Klinger unter
health-care@klinger-institut.com
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<21>  STRESS  RAUBT  SCHLAF
Fast jeder zweite arbeitende Mensch droht im Alter von
Schlafmittelmedikamenten abhängig zu werden -
dies ergibt der DAK-Gesundheitsbericht 2010.
Der Grund : je älter die Patienten sind,
desto länger verordnen die Ärzte Schlafmittel,
auch über die empfohlene Dauer hinaus. Denn jeder
zweite Berufstätige leidet inzwischen unter Schlafproblemen -
das sind 20 Millionen Menschen in Deutschland.
Vor allem ist es der Stress, der diesen Menschen den Schlaf raubt.
Nach einer Studie des Iges-Institutes schleppen sich täglich rund vier
Millionen Menschen in Deutschland übermüdet zu ihrer Arbeit.
DAS  KANN  NICHT  GUT  SEIN  !
Unser Tipp : Bewegung und Sport können Wohlfühl-Oasen sein und so
wohl für einen Moment diesen Stress in den Hintergrund rücken als auch für
neue Stresssituationen belastbarer oder gelassener machen.
 
Quelle : WAZ vom 10-02-2010
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Wir haben noch eine Meldung in unseren Unterlagen gefunden :
<20>  VITAMINE  NICHT  BEIM  ODER  DIREKT  NACH  DEM  SPORT
Warum ?
Die Erklärung ist folgende :
durch die körperliche Belastung versucht unser Organismus selber,
die für ihn notwendigen Substanzen auf zu bauen und ein zu lagern.
Unterstützen wir ihn dabei bzw. nehmen wir ihm diese Aufgabe ab,
dann schläft mit der Zeit diese natürliche Funktion ein und der
Organismus verlässt sich auf die  ( unnatürliche ) Hilfe.
Ähnlich verhält es sich ja, wenn man andauernd orthopädische Hilfsmittel
einsetzt bzw. verwendet. So haben zum Beispiel orthopädische Einlagen
insbesondere bei Belastungen ihren Sinn. Sitzen wir überwiegend während
unseres Arbeitsalltages, dann kommt es nicht zu einer besonderen Belastung
der Füße, so dass auch nicht das andauernde Tragen solcher Einlagen
notwendig ist. Denn ansonsten gibt unser Körper, geben unsere Füße
bzw. deren Bandapparat ihre natürlichen Unterstützungs- und Halte-
funktionen auf. Sie werden nicht mehr gefordert, also verlieren sie mit
der Zeit ihre Aufgabe.
Wir sollten also unseren Körper bzw. unseren Organismus fordern -
dann kann er - wenn alles richtig funktioniert - entsprechend
natürlich reagieren.
 
Diese Aussage haben wir von Professor Dr. Stefan Jacob,
der dies in der Sendung "Menschen der Woche"
am 16-05-2009 im SWR gesagt hat.
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<19>   BEWEGUNG  BRINGT  HEILUNG
ein schmerzendes Handgelenk, eine gereizte Achillessehne -
für sehr viele Menschen oft ein Grund, das betroffene Körperteil
so wenig wie möglich zu nutzen und statt dessen in eine
Schonhaltung aus zu weichen.
Studien zeigen je doch langfristig deutlich bessere Heilungsergebnisse,
wenn man Knie, Hand oder Fuß weiterhin vorsichtig und auch
unter der Betreuung eines Arztes , eines Physiotherapeuten oder eines
entsprechend ausgebildeten Sportlehrers beansprucht.
Sanfte Bewegung verbessert nämlich den Stoffwechsel in dem
betroffenen Gewebe, regt den Abtransport von Gewebsflüssigkeit an
und beugt den möglichen schädlichen Folgen einer ruhig
Stellung vor. Bei chronischen Beschwerden und
in der letzten Phase eines Heilungsprozesses
soll man aber die Belastung durch ein
entsprechendes Training und
im Alltag sorgsam
steigern.
Quelle : alverde - "Gesundheit" 02/2010
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<18>   D E H N E N
wie Sinn voll sind Dehnübungen ?
vor jeder Sportausübung sollte ein allgemeines und ein spezielles
Aufwärmen ( Warming up ) durchgeführt werden.
Die Intensität der Bewegungen ist dabei allmählich zu steigern.
Das allgemein bekannte und heute immer noch oft anzutreffende
 Einlaufen
ist nicht die beste Wahl.
Insbesondere nicht im Kinder- und im Jugendbereich.
Denn diese Form einer solchen Aufwärmarbeit bietet ihnen zu wenig
Bewegungsanreize, was wiederum bei zu häufiger Anwendung zu einer
Demotivierung führen kann.
Bei Erwachsenen kann mit Dehn- bzw. Stretching-Programmen
 begonnen werden.
 Diese Empfehlung kann nicht für den Kinder- und Jugendbereich
übernommen werden. Da Kinder und Jugendliche sich von Anfang an
gerne bewegen möchten, stellen Dehnübungen ein besonderes
Bewusstsein für diese Art von Aufwärmarbeit dar.
 Dies kann aber mit
der Zeit, wenn immer mal wieder vereinzelt Dehnübungen in das
Aufwärmen mit einbezogen werden, erreicht werden.
Bisher wurde nur zwischen den
vier bekannten Hauptgruppen des Dehnens
unterschieden.
 Das passive, bei dem die Dehnung durch Partner- oder
Geräteunterstützung erfolgt, und das aktive Dehnen.
 Dieses aktive Dehnen
wiederum wurde unterteilt in die dynamische
 und die statische Dehnarbeit.
Heute ist eine solche Einteilung weitest gehend aufgehoben,
 da aktuellere
Arten des Dehnens hin zu gekommen sind.
Als neue Dehnungsformen gibt es nun das
AC-Stretching
( der Antagonist wird bei einer Dehnung angespannt ),
 das
CR-Stretching
( der Zielmuskel wird angespannt, dann gedehnt )
 und das
CR-AC-Stretching
( der Zielmuskel wird zuerst angespannt und dann mit
der AC-Stretching-Methode gedehnt ).
 
Quelle : SPORTUNTERRICHT Heft 4 / 2008
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die WAZ vom 20-01-2010 meldet :
<17>   A R Z T B E S U C H E
DEUTSCHE  FRAUEN  GEHEN 
21 mal  JÄHRLICH  ZUM  ARZT
DEUTSCHE  MÄNNER  BESUCHEN  EINEN  ARZT
  15  mal  IM  JAHR
damit gehen die Deutschen am häufigsten zum Arzt.
 Sind aber dadurch
nicht gesünder im Vergleich mit ihren europäischen Nachbarn.
Die häufigsten Diagnosen :
Rückenschmerzen
Bluthochdruck
Fettstoffwechselstörungen
alles Beschwerden bzw. Erkrankungen,
 die mit mehr Vorsorge bei vielen
Menschen die häufigen Arztbesuche überflüssig machen könnten.
Mehr Vorsorge bedeutet :
bewusster leben, bewusster essen, weniger Stress,
auf jeden Fall mehr bewegen...
 
...dabei kann man manches Mal den Eindruck gewinnen,
 dass im Grunde
genommen es viele Menschen gibt,
 die es nicht so recht einsehen,
warum
sie sich körperlich strapazieren sollen,
 wenn sie doch eigentlich viel lieber
in einem Sessel vor dem TV sitzen können.
 Denn Faulheit tut ja nicht
wirklich weh, erst mal nicht.
Auch wenn es der Mensch in den letzten Jahrzehnten
verstanden hat,
seinen Lebensstil und seine Umwelt
 grundsätzlich zu verändern, so gehorcht
er aber immer noch denselben biologischen
 Gesetzen wie der Mensch zu
Beginn seiner Geschichte.
Und dazu zählt die biologische Grundregel :
Struktur, Gesundheits- und Leistungszustand eines Organs werden
bestimmt vom Erbgut so wie von der Qualität
 und von der Quantität seiner
Beanspruchung.
Die entscheidende Größe zur Entwicklung und zur
Erhaltung der Leistungsfähigkeit unserer Organe
 ist die muskuläre
Beanspruchung.
Früher galt der Sport als die schönste Nebensache der Welt.
Diese Aussage ist heute so insbesondere
 aus der medizinischen Sicht
nicht mehr haltbar.
Denn der Mensch ist gezwungen,
ein bestimmtes Mindestmaß an
muskulärer Betätigung in seinen Alltag einfließen zu lassen,
 um den
negativen gesundheitlichen Auswirkungen
 eines technisierten Lebens
entgegen zu wirken.
Die Sportmedizin hat heraus gefunden und kann es belegen :
es gibt kein Medikament und keine andere Maßnahme,
die einen dem
körperlichen Training vergleichbaren Effekt besitzt.
 
...Dies sind Aussagen
von Univ.-Professor Dr. med. Dr.h.c. W. Hollmann...
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<15>  AUSDAUER   &  KRAFT  FÜR  UNSERE  GESUNDHEIT
Ein Bewegungsprogramm "Ausdauer"
 sollte eine "Herzensangelegenheit"
sein. Denn jedes Ausdauertraining stärkt
 ganz besonders das Herz
und den Kreislauf, die Lungen arbeiten besser,
 man bekommt besser
Luft und kann tiefer und freier atmen.
Und auch ein Muskeltraining ist wichtig.
 Gerade was unsere Haltung angeht.
Da gibt es gewölbte Problemzonen,
 wo etwas straffere Muskeln nicht
schaden könnten.
Viele haben Beschwerden oder gar Schmerzen in ihren
Füßen oder in den Gelenken oder der Rücken tut oft weh.
 Und dies alles,
weil sie sich gar nicht, oder zu wenig
 oder auch meist falsch bewegen...
Denn für die Statik unseres ganzen Körpers
 sind unsere Muskeln
verantwortlich.
Sie halten das Knochengerüst so wohl in der Ruhe als auch
bei Bewegungen zusammen.
Ein einfaches Bild kann zeigen,
wie die großen Muskelgruppen, von den
Füßen beginnend,
 im Wechsel vor und hinter dem Knochengerüst liegen
und eine aufrechte Haltung erst ermöglichen :
die kurzen Fussmuskeln unter der Fusssohle
die Wadenmuskeln hinten
die Oberschenkelmuskulatur vorne
die Gesäßmuskulatur hinten
die Bauchmuskeln vorne
die langen Rückenstrecker hinten
die Brustmuskeln vorne
und die Schulteranzieher hinten
und auch noch ein wenig die Nackenmuskulatur...
bei dieser so genannten Streckschlinge
 arbeitet alles Hand in Hand zusammen.
Funktioniert diese Zusammenarbeit nicht so richtig,
 weil zum Beispiel
einzelne Muskeln geschwächt oder zu wenig dehnfähig sind,
 dann hat dies
Auswirkungen auf die gesamte Statik :
bei einem Menschen,
dessen Schultern oft oder immer nach vorne unten
hängen,
weil er zum Beispiel fast den ganzen Tag sitzt,
 der bekommt einen
Rundrücken im oberen Teil seiner Wirbelsäule.
 Dadurch kommt es zu einer
Verkürzung der Brust- und auch der Bauchmuskulatur,
 wobei es zu einer
gleichzeitigen Überdehnung der Schulter-
 und der Rückenmuskulatur kommt.
Dies führt zuerst ein Mal zu Verspannungen.
 Aber die Wirbelsäule kann dann
auch nicht mehr ihre Aufgabe als "Stoßdämpfer" erfüllen.
 Und mit der Zeit
fällt die ursprüngliche Statik immer mehr in sich zusammen,
und nur noch
wenige Muskeln müssen dann das
 Gleichgewicht aufrecht erhalten.
 Dies
kann dann nur noch mit Schmerzen bewältigt werden.
Und während unsere Muskeln an Leistungsfähigkeit verlieren,
 geraten sie
auch aus ihrer Form. Denn das straffe Muskelgewebe
wird nach und nach
durch Fettgewebe ersetzt.
Bauch, Hüften, Gesäß und Oberschenkel sind die
dafür bevorzugten Zonen.
  Dies ist aber nicht nur ein kosmetisches Problem :
zu viel Gewicht führt zu Bewegungsunlust...
Bewegungsunlust führt zu Bewegungsmangel...
Bewegungsmangel führt zu weiterer Gewichtszunahme...
Ausdauer orientierte Bewegung und Muskeltraining
 sind eine sehr gute
Möglichkeit, sich wieder ein gut proportioniertes
 und gesundes Äußeres
zurück zu erobern.
Aber :
wer seinem Körper zu viele Kalorien zuführt
als er wirklich verbraucht, der
erreicht wieder nicht das Beste für sich und seinen Körper.
 Denn die
überschüssige Energiemenge kann unser Organismus
 nur in Form von
Fettdepots anlegen.
 
ALSO :
BRINGEN    SIE    BEWEGUNG    IN    IHR    LEBEN  !
denn auch die leidlich bekannten Rückenbeschwerden
 und Rückenschmerzen
gehören zu jenen Auffälligkeiten,
von denen jeder Mensch mindestens
ein Mal in seinem Leben betroffen ist.
 Und bei jedem zweiten Menschen
kehren diese Beschwerden immer mal wieder zurück.
Unser westlicher Lebensstil scheint die Schuld dafür zu haben.
Denn unser Alltag ist zu statisch geworden,
und eben diese mangelnde
Aktivität und Bewegung ist der Auslöser
 für die aller meisten
Rückenprobleme.
Auch unsere Kinder sind davon schon betroffen.
Denn sie übernehmen die immobile Lebensart der Erwachsenen.
Jeder vierte Erwachsene ist völlig passiv.
Und so werden schon heute Verschleißerscheinungen,
 die bis her
meistens nur bei älteren Menschen diagnostiziert werden konnten,
schon bei immer jüngeren Menschen festgestellt.
Dabei bietet unser Alltag ausreichend Gelegenheiten,
 sich zu bewegen.
Es kann doch nicht sein,
dass Männer und Frauen im Alter von etwa
60 Jahren in Deutschland zu einem großen Teil
 Schwierigkeiten haben,
mehrere Treppen hinauf zu laufen ,
 ohne dass sie aus der Puste geraten
oder Gelenkschmerzen bzw. nach dem Aufstehen
schon Rückenschmerzen
haben.
Es gibt viele Formen, beweglich zu bleiben.
 Im Körper und im Kopf.
Denn beide gehören zusammen.
Wer dies berücksichtigt,
hat schon den ersten großen Schritt auf dem Weg
zu einem gesunden Rücken geschafft und
 wird in der Folge selbst
Verantwortung für seinen Körper übernehmen.
Gerade bei unserem Rücken können kleine Ursachen
große Schmerzen
zur Folge haben.
Fehlerhaftes oder falsches Sitzen, Liegen, Tragen, Heben
etc. können zu allmählichen An- und Verspannungen
 der Rückenmuskulatur
führen.
Eine solche erhöhte Grundspannung
der Muskulatur stört dann die
Durchblutung des Muskelgewebes,
 welches sich nun verhärtet und zu
schmerzen beginnt.
 Weil die nun weniger dehnbare Muskulatur
an den Sehnen zieht und zerrt,
 schmerzen dann nicht nur
die Muskeln selbst,
 sondern auch die Ansatzpunkte
der Sehnen an den Knochen.
Das Zusammenspiel der Rumpfmuskulatur
 gerät aus der Balance, wenn
einzelne Muskeln oder Muskelpartien verspannen.
 Ist ein solcher
Schmerz erst ein Mal da,
 nimmt man oft vermeintlich
schonende, aber unnatürliche Haltungen
ein, die dann wiederum andere
Muskeln beanspruchen und
so die Beschwerden
verstärken können.
So ist es zum Beispiel falsch zu glauben,
 dass Möbelpacker besonders
häufig Rückenbeschwerden haben.
 Sie haben nicht mehr und nicht weniger
Rückenprobleme als Büroangestellte.
Viele wissenschaftliche Studien haben belegt,
 dass es neben dem
verbreiteten Bewegungsmangel vor allem
die psychischen Belastungen am
Arbeitsplatz sind,
 die zu solchen Rückenproblemen führen.
Und so weiß man inzwischen,
dass es eigentlich gar keine falschen
Bewegungen gibt.
Ob eine Bewegung schmerzhafte Folgen hat, hängt davon
ab, wie belastbar der Körper gerade ist.
Statt sich zu schonen,
 sollte man sich deshalb möglichst vielfältig bewegen,
die persönliche Belastungsgrenze heraus finden
 und behutsam erweitern.
Und noch etwas :
wer sich über Jahre zu wenig bewegt,
 der bemerkt Signale seines Körpers
fast gar nicht mehr.
 Das kann dann zum Beispiel dazu führen, dass
man Stunden lang fast unbeweglich vor dem Computer
 oder dem TV verharrt,
bis man sich dann doch "kreuzlahm"
oder "hüftsteif" fühlt.
Bewegliche Menschen mit einer guten Körperwahrnehmung
 werden dagegen
schon früh das Bedürfnis verspüren,
 dass sie nach einer Weile des Sitzens
aufzustehen oder die Haltung wechseln möchten.
 Und damit beugen sie
Beschwerden durch zu lange einseitige Belastungen
 und Anspannungen vor. 
Also - noch ein Mal :
bleiben Sie in Bewegung,
ernähren Sie sich ausgewogen und mit Genuss
und vor allem :
bewahren Sie sich ihre Lebensfreude.
Denn kein Arzt und keine Medizin können -
auf lange Sicht-
mehr für Ihre Gesundheit tun als Sie selbst.
 
Hinweis :
diese Worte stammen von Professor Dr. med. D. Grönemeyer
 
Anmerkung :
Text entnommen aus den
Gesundheitsinformationen der
Techniker Krankenkasse
 
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<16>   UNSERE  GESUNDHEIT
Dieser Begriff hat im Laufe der vergangenen Jahrzehnte verschiedene
Definitionen erfahren und wurde dabei überwiegend durch negativ
besetzte Begriffe geprägt - zum Beispiel "als eine Abwesenheit von
Krankheit" laut WHO.
Aber Gesundheit ist doch viel mehr als das. Gesundheit stellt einen
dynamischen Prozess dar, ist einem ständigen Wandel unterworfen.
Gesundheit ist ein höchst individueller Vorgang,
 der stets auf das Neue wieder
errungen werden muss.
 Gesundheit ist also nie ein Zustand, sondern ein
permanentes Werden.
Und an diesem Prozess ist und muss der ganze Mensch
sich beteiligen und
beteiligt sein - und zwar auf allen drei Ebenen :
 der körperlichen, der
seelischen und der geistigen.
Die körperliche Ebene ist sofort nachvollziehbar :
gibt es zum Beispiel an einer Herzarterie eine Engstelle,
 dann kann diese
durch einen Bypass umgangen werden.
Ist der Betroffene aber durch diesen
Eingriff gesünder geworden ?
Neben einer solchen "Reparatur" muss es noch etwas anderes geben.
Unser Körper, unser Organismus benötigt
 Auseinandersetzungsmöglichkeiten,
etwas, woran er wachsen kann, sich entwickeln kann
 und da durch mehr
Stabilität erlangen kann.
 Etwas, dass ihn aus der Ruhe, aus der Trägheit,
vielleicht so gar aus der scheinbaren Sicherheit lockt, ihn mit etwas
Fremdem und Ungewohntem konfrontiert, damit er immer wieder in
wechselnde Zustände versetzt wird,
 denen er sich anpassen muss, wenn er
überleben will.
Ganz wie in der Kindererziehung :
uns entwickeln und wachsen können wir nur am Widerstand.
Was für das Körperliche gilt,
hat genau so seine Bedeutung für das Seelische.
Alles, was von außen auf uns einwirkt,
 müssen wir verdauen und verwandeln,
uns zu Eigen machen können.
 Aus diesem Grund können Konflikte,
wenn man sie einfach nur verdrängt,
 anstatt sie auf zu arbeiten, eine
Erkrankung auslösen oder eine schon
bestehende Krankheit massiv fördern.
Was man also denkt, was man fühlt und was man tut,
 das alles sollte in einem
Zusammenhang stehen.
 Fehlt ein solcher positiver Kontext, dann klaffen
die inneren und die äußeren Welten auseinander,
auf Dauer immer mehr, und
dies muss sich letztendlich negativ auf die Gesundheit auswirken.
Auf der geistigen Ebene hat die Gesundheit etwas
mit einer Beziehungsfähigkeit zu tun.
 Mit der Fähigkeit, sich mit anderen
Menschen zu verbinden - für wie lange und wie intensiv auch immer.
Die Gesundheit auf diesen drei Ebenen
 muss also gehegt und gepflegt werden.
Ein Arzt kann mir helfen mit seiner Akutmedizin -
aber meine Quelle für meine umfassende Gesundheit
 liegt in mir selbst -
sie gilt es zu finden.
 
Verfasser : Dr. med. Andreas Fried,
 Kardiologe an der Havelhöher Herzschule
 
Quelle : Alverde "A Tempo" - 01/2010
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<14>    zum  Thema  GESUNDHEIT  passt  ZEIT...
denn die uns zur Verfügung stehende Zeit
 ist neben unserer Gesundheit
unser kostbarstes Gut.
Man hört so oft : ich habe zu wenig Zeit....
Wenn es irgend etwas gibt,
 das uns in unserem Leben wirklich gehört,
dann ist es unsere Zeit.
Einzig mit unserer Zeit können wir das tun,
 was wir selbst tun möchten.
Wir können unsere Zeit verschenken,
 wir können uns unsere Zeit stehlen
lassen, wir können sie aber auch ganz für uns alleine nutzen.
NUR  AUFHEBEN  KÖNNEN  WIR  UNS  UNSERE  ZEIT  NICHT:
Und so ist die Aussage : ich möchte gerne mehr Zeit haben
- schon überlegenswert-.
 Denn wir erhalten ja in jeder Sekunde unseres Daseins eine neue
Sekunde dazu.
So lange wir also über unsere Zeit nachdenken können,
ist
diese Zeit nicht begrenzt und
kann daher auch nicht wirklich zu wenig sein.
Sonst wäre es so, als würden wir uns,
 stehend an einem Fluss, mehr
Wasser wünschen...
Unser Wunsch nach "mehr Zeit" erfüllt sich demnach in jeder Sekunde
unseres Lebens von selbst.
 Wir alleine müssen nur entscheiden,was wir
mit unserer Zeit tun.
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<13>     ASS  FÜR  ALLE  ?  UND  IMMER  ?
Die Acetylsalicylsäure ist ein Sinn volles Medikament für Patienten mit
einer koronaren Herzerkrankung, welches verhindern soll, dass es zu
einer größeren Ansammlung der Blutplättchen kommen kann.
Da sich aber die Erfolg reiche Therapie mit ASS mit der Zeit herum
gesprochen hat, haben viele gesunde Menschen damit begonnen,
ASS vorbeugend einzunehmen.
So steht ASS neben dem Zahnputzbecher
 und wird täglich "nur so für alle
Fälle" konsumiert.
Oder es ist bekannt,
dass zwei Drittel aller Marathonläufer und -läuferinnen
vorbeugend ASS zu sich nehmen,
 um überhaupt einen Marathonlauf über-
stehen zu können.
Eine solche Einstellung, ein solches Verhalten ist mehr als fragwürdig.
Die Wissenschaftler warnen so gar vor einem solchen Tun. Denn :
ASS verringert zwar das Risiko von Herzinfarkt
 oder Schlaganfall auch bei
gesunden Menschen, aber wie viel wirklich damit erreicht wird,
hängt davon ab, wie hoch das Risiko
für einen Herzinfarkt oder für einen
Schlaganfall bei jedem einzelnen Menschen ist.
Und bei einem niedrigen Risiko ist eben der Nutzen auch sehr gering.
Dafür sind aber die Nebenwirkungen von ASS nicht ohne Bedeutung.
Eine Verminderung der Gerinnungsneigung des Blutes führt prinzipiell
auch immer zu einer Steigerung der Blutungsneigung.
Aus diesem Grund muss die Schutzwirkung
 von ASS vor Herz-Kreislauf-
Ereignissen immer gegen über einem erhöhten Risiko für Blutungen im
Gehirn oder einem gesteigertem Risiko für stärkere Magen- und Darm-
blutungen abgewogen werden.
 
Verfasser : Professor Dr. med. Helmut Gohlke
 
Quelle : Deutsche Herzstiftung * 04/2009
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<12>     AUSDAUERTRAINING
verlangsamt
ALTERUNGSPROZESS
Wir wissen nun seit dem Oktober 2009, dass die so genannten Telomere
eine wesentliche Rolle bei unserem Alterungsprozess spielen. Diese
Telomere sind die einsträngigen Enden der
 Chromosomen und stellen einen
Schutz der Erbinformationen dar. Die Telomerlänge
nimmt in den Körperzellen
mit jeder Zellteilung ab, und bei einer Unterschreitung einer kritischen
Telomerlänge werden die Zellen altersschwach.
Telomer regulierende Proteine spielen eine zentrale
Rolle für die Steuerung
der Zellalterung. Eine entscheidende Bedeutung
 kommt hier dem Enzym
mit dem Namen Telomerase zu, welches die
 Eigenschaft besitzt, verlorene
Telomerstücke wieder regenerieren zu können.
Eine Preis gekrönte Studie konnte nun belegen,
 dass es einen langfristigen
und positiven Effekt von Ausdauertraining
 auf die Alterung von Zellen in
unserem Gefäßsystem gibt.
Zwar liefen die untersuchten jüngeren Athleten
etwa 75 Kilometer in der
Woche und ihre älteren Kollegen 80 Kilometer wöchentlich,
 aber es läßt sich
festhalten : Ausdauersport ist gut für eine Hochregulation
 der Telomer
stabilisierenden Proteine.
Beide Gruppen, so wohl die Jüngeren als auch die
Älteren, wiesen eine deutlich höhere Telomerase-Aktivität auf.
 Und :
die altersbedingte Telomerverkürzung bei
 den älteren Sportlern ist deutlich
verlangsamt. Dies bedeutet so mit letztendlich
 einen verzögerten
Zellfunktionsverlust, einen verlangsamten
 Zellwachstumsstillstand, einen
später einsetzenden Zelltod.
Das heißt : macht Ausdauersport, er hält jung ......
.....und was machen diejenigen,
die NICHT  SO  VIELE  KILOMETER  LAUFEN  WOLLEN  ?
Da hat Professor Dr. med. Rainer Hambrecht
 aus Bremen auf dem
Welt größten Herzkongress im September 2009 in Barcelona
( 30.000 Herzspezialisten waren anwesend )
eine gute Antwort :
er und alle anderen Experten möchten - wie sie sagen -
DIE  WELT  AUF  DIE  BEINE  STELLEN.
Die Erkenntnis der Experten :
wenn sich die Menschen überzeugen ließen,
jede Woche 2.5 Stunden in
einem flotten Tempo zu gehen, dann könnten 30 Prozent aller
Herzerkrankungen verhindert werden.
Denn ganz sicher bewirkt Bewegung folgendes :
Regulierung des Blutdrucks
Regulation der Blutfettwerte
Einstellung des Diabetes
Stärkung der Elastizität der Herzinnenhaut
( sie ist für die Regulierung des Blutflusses entscheidend )
Herabsetzung des Sauerstoffbedarfs des Herzmuskels
Verbesserung der Blutgefäßfunktion
Schutz vor Blutgerinnseln
Freisetzung von Stammzellen
( sie wirken bei der Reparatur von Blutgefäßen mit ).
Und Bewegung lohnt sich auch für Menschen,
 die schon eine koronare
Herzerkrakung haben.
Denn durch Bewegung wird die Gefahr von einem
Herzinfarkt oder von einem Schlaganfall
 um 30 Prozent reduziert, das
Fortschreiten einer solchen Erkrankung deutlich gebremst.
So erklären sich auch die überraschenden Ergebnisse von Studien,
die bei Patienten mit einer stabilen koronaren Herzerkrankung zeigten,
dass eine regelmäßige Bewegung einer Stentbehandlung überlegen ist.
Warum ?
Mit einem Stent wird nur die eine oder die andere Engstelle behandelt,
während durch die regelmäßige Bewegung die Gesamtsituation des
Gefäßsystems verbessert wird.
Die Gefahr der Plaquebildung und damit die Entwicklung von Engstellen
werden vermindert.
Der gefährlichen Gerinnselbildung wird ebenfalls entgegen gewirkt.
Und es wird die Entwicklung von so genannten Umgehungskreisläufen
gefördert.
BEWEGEN,  GEHEN,  LAUFEN .... ES  LOHNT  SICH  WIRKLICH !!!
 
Quelle : Deutsche Herzstiftung * Heft 04/2009
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<11>    SCHLAU  BLEIBEN  =  HARTE  ARBEIT
wenn  wir  alt  werden,  bauen  wir  ab  -
der  eine  schneller, andere  langsamer.
Warum ?
Was kann man dagegen tun ?
 
von allen unangenehmen Zahlen, mit denen wir Menschen konfrontiert
werden, gehört die Lebenserwartung mit allen ihren
Implikationen sicherlich zu denen, die man am liebsten
vollkommen ignorieren würde - oder zu manipulieren
versucht. Etwa, in dem man sich im Internet das biologische
Lebensalter schön rechnet. Da behauptet man dann
einfach, noch nie geraucht zu haben, vier Mal in der
Woche Sport zu treiben, kaum Fleisch zu konsumieren
und einen niedrigen Blutdruck zu haben.
Und schon ist Derjenige 20 Jahre jünger...
Doch nun berichtet ein schwedischer Forscherkreis um den
Neuropsychologen Valgeir Thorvaldsson in der aktuellen
Ausgabe der Fachzeitschrift "Neurology" von drei
neuen, wenig erfreulichen Zahlen auf dem Weg zu
unserem unvermeintlichen Ende :
14.8 Jahre - 7.8 Jahre - 6.6 Jahre.
Der Forscher wertete Daten einer Göteborger Langzeit-
untersuchung aus und untersuchte die Veränderungen
der kognitiven Fähigkeiten von 288 Schweden der
Jahrgänge 1901/02 zwischen ihrem 70. Lebensjahr
und ihrem Tod. Und ob wohl keiner von ihnen
zum Zeitpunkt seines Todes dement war, fand der
Forscher doch bei allen bestimmte Zeitpunkte,
von denen an ihre geistigen Fähigkeiten rapide
abgenommen hatten.
Wir wissen heute, dass unterschiedliche Komponenten
des Denkens zu verschiedenen Zeitpunkten und
in unterschiedlichen Ausmaßen Abbauerscheinungen
zeigen. So schwindet die Grund legende
Informationsverarbeitungskompetenz
vor den verbalen Fähigkeiten.
Klar ist den Forschern, dass von einem bestimmten
Zeitpunkt an die geistige Verfallskurve für jeden
Menschen steiler wird. Thorvaldssons Ergebnissen
zur Folge nahm die Wahrnehmungsgeschwindigkeit
der Probanden, wenn es darum ging, Buchstaben
oder Formen von einander zu unterscheiden, im Schnitt
bereits 14.8 Jahre vor ihrem Ableben beschleunigt ab.
7.8 Jahre vor ihrem Tod verschlechterte sich zunehmend
das räumliche Vorstellungsvermögen. Und zuletzt, nämlich
6.6 Jahre bevor sie starben, versagten immer mehr Anteile
ihrer Sprachkompetenz.
Aber keine Angst : das Alter bedeutet nicht, dass es nur noch
einen Verlust von Fähigkeiten zu geben scheint, dem der Einzelne
auch noch hilflos ausgeliefert ist.
Und auch wer mit 70 beim Einparken im Jahr 2009
schon ein Mal einen Begrenzungspfahl gerammt hat,
 und der nun meint, seine räumliche Wahrnehmung nähme
 rapide ab und er müsse wohl im Jahr 2016 mit seinem Tod
rechnen, der kann gewaltig irren.
Wie unser Gehirn altert, lässt sich beeinflussen.
Auch wenn man
einen generellen Verlust an Nervenzellen beobachten kann,
fällt dieser doch nicht wirklich so dramatisch aus. Selbst die
Eiweißablagerungen, die man bei Menschen mit einer
Alzheimer-Erkrankung vorfinden kann, können auch in gesunden
Gehirnen vorkommen, ohne dass der Betroffene zu seinen
Lebzeiten Demenzsymptome gezeigt hätte. Unser Gehirn
ist erstaunlich leistungsfähig und altert differenziell. In bestimmten
Gehirnregionen müssen zuerst ein Mal mindestens die Hälfte
der Nervenzellen untergegangen sein, bevor klinische Symptome
auffallen, in anderen Regionen ist der Spielraum nicht so groß.
Überrascht wurden die Forscher auch nicht von dem Studien-
ergebnis, dass die Älteren im Vergleich zu den jüngeren Menschen
nicht nur ein Geschwindigkeitsproblem bei der Verarbeitung
von Informationen aufweisen, sondern dass sie vor allem
Schwierigkeiten dabei haben, irrelevante EBestimmte Funktionen werden im Alter einfach schlechter, Filter-
funktionen etwa oder alles, was mit Tempo in Verbindung steht.
Aber andere Funktionen werden dafür verbessert, wie zum
Beispiel die Weisheit oder die Lebensklugheit. Ein älteres Gehirn
ist wahrscheinblich ein wenig langsamer, kennt aber dafür
deutlich mehr Antworten auf so manche Frage.
Und :
man kann und man muss dem Gehirn eine Menge zumuten.
Prinzipiell bleibt es bis in das hohe Alter plastisch, also formbar.
Die Forscher gehen davon aus, dass viele geistige Verfallsprozesse
bei den nicht-dementen Alten einfach durch einen Nichtgebrauch
der kognitiven Fähigkeiten bedingt ist.
Was man dagegen tun kann ?
Gesund alt werden ist harte Arbeit !
Aber : es lohnt sich !!!
Die mittleren Lebensjahre, wenn der Verfall schleichend und
unbemerkt beginnt, stupide vor dem Fernseher zu verbringen,
ist auf jeden Fall nicht die beste Wahl. Denn ein solches
falsches Verhalten geht an die Gehirnreserven. Selbst dann,
wenn man dabei versucht, seine Bauchfettproduktion, die
nämlich auch schlecht für unser Gehirn ist, im Griff zu halten.
Kaffee soll ganz gut sein für unser Gehirn, noch besser der
Kaffeeklatsch, ist er doch eine soziale Aktivität und ist dadurch
ein anerkannter protektiver Faktor gegen die Demenz.
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HINWEIS :
es ist wieder mal passiert :
alle nachfolgenden Artikel,
die bisher an dieser Stelle erschienen wie
unsere Vereinsgeschichte
unsere Freunde und Förderer
und das Impressum
waren auf ein Mal spurlos verschwunden...
...es wird wieder einige Zeit dauern,
bis wir diese Seite wieder vollständig
reproduziert haben ...
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<10> GESUNDHEIT  IST  AUCH  EINE  PHILOSOPHISCHE -
NICHT  NUR  EINE  MEDIZINISCHE  FRAGE
Lange hat man gesagt, dass Gesundheit und vielleicht damit auch das Glück
die Abwesenheit von physischem und von psychischem Schmerz
bedeutet.
Man kann dies auch anders definieren.
Zum Glück gehört auch der Schmerz.
Unser heutiges Medizinsystem sieht das anders. Heute gilt das Gleiche
wie im Altertum : damals hat man den Überbringer schlechter
Nachrichten enthauptet -
heute will die Medizin jeden Schmerz mit allen ihr zur Verfügung
stehenden Mitteln bekämpfen.
Ob wohl wir ja alle wissen, dass Schmerzen sehr unangenehm sein
können, wäre es besser, wenn wir lernen könnten, solche Schmerzen
an zu nehmen. Dies kann dadurch gelingen, dass man versucht,
dem Schmerz nach zu gehen.
Dies setzt folgende Sichtweise voraus : in unserem Universum existiert nichts
ohne einen geistigen Hintergrund, ohne einen geistigen Impuls.
Das uns bekannte biblische "Am Anfang war das Wort" und
nicht irgend eine Materie - dies finden wir in allen religiösen
Zeugnissen, in der Bibel, im Koran oder der Baghavad Ghita.
Auch Martin Luther hat "Logos" mit "Wort" übersetzt,
aber ebenso den Geist gemeint - am Anfang war der Geist.
Demnach haben auch alle Erkrankungen einen geistigen Ursprung.
Genau so wie kein Ereignis oder auch kein Gegenstand irgend wie
vom Himmel fällt, sondern für einen Gegenstand zum Beispiel hatte
irgend ein Mensch eine Idee,
 welche dann umgesetzt wurde,
so steht am Anfang einer jeden Erkrankung ebenfalls ein
geistiger Impuls.
Der Schmerz, der mir ein solches Krankheitssyndrom meldet,
den muss ich befragen nach dem geistigen Impuls der Krankheit,
der Disharmonie in meinem Körper.
Schmerz - oder auch schon das unwohl Sein wird so zum Schlüssel
einer eigenen Entwicklung.
Da ja zum Beispiel bei einem radioaktiven Unfall auch nicht alle Betroffenen
eine Krebserkrankung bekommen, müssen wir uns fragen :
wo liegt in unserer Psyche eine Schwächung vor.
Gelingt uns dies, können wir wahrscheinlich viel besser unsere
Selbstheilungsmechanismen aktivieren.
Wir müssen lernen, dass unser Körper ein geistiges Wesen darstellt.
Und wenn er wirklich ein geistiges Wesen sein sollte,
dann kann ich seinen Zustand durch Gedanken und durch Worte
ändern.
Und wir kennen das ja :
ein paar Worte genügen, um uns froh oder traurig werden zu lassen.
Einige wenige Worte können ausreichend sein,
den gesamten Organismus in einen Krankheitszustand zu versetzen.
Und dies gilt auch im umgekehrten Sinne :
ich kann schneller gesund werden, wenn ich die richtigen Worte
für mich finde,
nicht die richtigen Medikamente.
So wie man kleinen Kindern u.a. die Körperhygiene zum Beispiel
in Form der Zahnpflege nahe bringt,
so könnte und sollte man den Erwachsenen die Seelenhygiene
nahe bringen.
Denn je gesünder die seelische Konstitution ist,
desto weniger wird sich wahrscheinlich im Physischen etwas
als Erkrankung nieder schlagen.
Und für eine solche Seelenhygiene ist jeder Mensch ganz alleine
verantwortlich.
Quelle : A tempo 06-2007
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<9>  SPORT  REPARIERT  BLUTGEFÄßE
ein intensives körperliches Training verbessert bereits nach 4 Wochen
die Fähigkeit der Herzkranzgefäße, sich zu erweitern und dadurch für
einen optimalen Blutdurchfluss und für eine optimale Versorgung
des Herzmuskels sorgen zu können.
Wie Professor Dr. Rainer Helmbrecht vom Herzzentrum Bremen
ausführt, sind diese Gefäß schützenden Trainingseffekte verbunden
mit einer verbesserten Durchblutung der Herzmuskulatur.
Ganz aktuelle Studienergebnisse deuten so gar darauf hin, dass
körperliche Aktivitäten eine Gefäßneubildung unterstützen und fördern können.
Ein körperliches Ausdauertraining mobilisiert die Bildung bestimmter
Zellen aus dem Knochenmark, welche die Fähigkeit besitzen,
sich dort an zu siedeln,
wo ein Herzinfarkt Schäden hinterlassen hat.
Dort können sie dann neue Gefäße bilden.
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Eigenschaften
aus zu blenden.


<8> WENDE  ZU  GESUNDEM  LEBENSSTIL  GEFORDERT
vor einiger Zeit wurde ein Verbraucherschutz
politischer Kongress mit dem Thema
"Gesunde Ernährung für Kinder uns Jugendliche"
veranstaltet.
Laut einer Studie des Robert-Koch-Instituts sind bereits mehr als
15 Prozent der 3 bis 17jährigen übergewichtig.
Diese Entwicklung macht aus einem individuellen Problem eine
gesamtgesellschaftlche Aufgabe, sagen die Experten.
Deshalb fordern sie :
wir brauchen eine Wende -
hin zu einem gesunden Lebensstil !
Dazu gehört neben einer ausgewogenen und gesunden Ernährung
auch eine regelmäßige und individuell richtig dosierte
Bewegung.
Dies sind zwar keine wirklich neuen Ansichten und auch keine
neuen Perspektiven, aber doch ernst zu nehmende Möglichkeiten,
Erfolg reiche Wege in der und für die Zukunft zu gehen...
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<7> SPORT  GEGEN  KOPFSCHMERZEN
rund 70 Prozent der Bundesbürger klagen hin und wieder über so
genannte Spannungskopfschmerzen.
Die wirksamste Vorsorge dagegen sei ein
"sanfter Ausdauersport",
sagen die Experten der Deutschen Schmerzliga.
Drei Mal pro Woche jeweils etwa dreißig Minuten Radeln, Schwimmen
oder Joggen wirke Muskelverspannungen entgegen, welche
als einer der Auslöser für diese Beschwerden gelten.
Diese Kopfschmerzen äußern sich im Gegensatz zum Beispiel
zu einer Migräne nicht pochend und in nur einer Kopfhälfte,
sondern dumpf drückend und über den ganzen Kopf verteilt.
Aber auch wenn diese Schmerzem ein Mal da sind, kann es hilfreich
sein, an die frische Luft zu gehen und sich moderat zu bewegen.
Auch die frei verkäuflichen Schmerzmittel
seien bei gelegentlichen Spannungskopfschmerzen nicht ab zu lehnen.
Sie dürfen aber nicht öfter als etwa 10 mal im Monat
und auch nicht länger als 3 Tage hinter einander eingenommen werden.
Bei zwei bis drei Prozent der Betroffenen sind die Kopfschmerzen jedoch
chronisch. Dies bedeutet, dass diese Beschwerden an mindestens
15 Tagen im Monat auftreten. Dann dürfen sie nicht mehr mit
Schmerzmitteln behandelt werden.
Denn sonst besteht die Gefahr, dass eine solche übermäßige Einnahme der
Mittel selbst zu Kopfschmerzen führen.
In solchen Fällen hilft dann nur noch der Weg zum Arzt.
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<6> RAT : HANTELN  HELFEN
wir wissen es doch : Muskeln, die nicht gefordert, nicht belastet,
nicht trainiert werden, verkümmern.
Im Alter bauen sie ab, weil unser Organismus die ihm zu geführte
Nahrung nicht mehr so gut verwertet und weil er weniger Insulin
produziert.
Hinzu kommt, dass die Muskeln der Arme und der Beine schlechter
durchblutet werden, auch auf Grund weniger werdender Bewegung.
Aber :
durch ein entsprechendes Hanteltraining lässt sich dies aufhalten.
3 wöchentliche Trainingseinheiten führten bei einer Gruppe
von über 60jährigen Männern und Frauen nach einem halben Jahr
zu Ergebnissen, die sich mit denen von untrainierten
25jährigen vergleichen ließen.
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<5> NEUES  AUS  DER  MUSKELFORSCHUNG :
DIE  MOTOREN  UNSERES  LEBENS
je genauer die Forscher in den letzten Jahren die Muskeln
erforscht haben, desto mehr staunten sie :
wahre Wunderwerke sind diese Kraftpakete.
Manche Wissenschaftler sehen sie inzwischen gar als das komplexeste
Organ nach dem Gehirn. Und diese Erkenntnisse revolutionieren
auch die Trainingsmethoden.
Unsere Muskeln empfangen nicht nur einfach Brennstoffe,
um sich bewegen zu können.
Sondern sie senden Signale aus, welche durch unseren Körper
geschickt werden.
Wir können also unseren Körper durch Muskelbewegung "impfen" :
können, wenn wir es wollen, eine Art Hilfseinsatz für unser
Immunsystem in unserem Organismus installieren.
Und die Muskulatur spielt dabei eine Hauptrolle :
wir müssen sie nur betätigen.
Genauer :
bei einer Muskelbetätigung kommt es zu einer Konzentration eines
Moleküls mit dem Namen "Interleukin 6".
Und dieses IL-6 reist mit dem Blut durch unseren Körper.
Erstes Reiseziel :
die Leber.
Hier reguliert IL-6 die Zuckerdepots, regt diese zum Abbau an.
Zweites Reiseziel :
das Fettgewebe.
Hier bewirkt das IL-6, dass Energie verbrannt wird.
und drittes Ziel :
unsere Muskeln schützen uns vor Diabetes, vor Übergewicht und
vor etlichen weiteren Beschwerden oder gar Krankheiten.
Wer also Muskelmasse sammelt und diese betätigt,
der vermehrt auch die Botenstoffe der Muskeln.
Und deren Befehle werden dann durch den ganzen Körper geschickt -
und dies 24 Stunden Tag für Tag.
 Früher sagte man :
entweder Kraft oder Ausdauer trainieren.
Heute weiß man :
mach beides!
Quelle : GEO-MAGAZIN 07/2009
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Artikel 4 : HEILKRAFT  DER  BEWEGUNG
immer mehr Wissenschaftler glauben auf Grund ihrer Erkenntnisse
an die Heilkraft der Bewegung. Immer mehr Studien deuten darauf hin,
dass Bewegung nicht nur das Leben von gesunden Menschen, sondern
auch das Leben bestimmter erkrankter Menschen verlängern
und die Wahrscheinlichkeit von Rückfällen
verringern kann.
Bis her empfahlen die Ärzte körperliche Aktivitäten und Sport meist als
Prophylaxe, um einen Ausbruch von Leiden oder gar von Krankheiten
zu vermeiden. Doch seit einiger Zeit kommt die Bewegung in die ganze
Medizin. Psychiater, Onkologen, Orthopäden, Demenzforscher,
Kardiologen etc. erkennen : den Organismus, den Körper in
Gang zu setzen hilft den Menschen auch dann,
wenn sie schon längst
erkrankt sind.
In sehr vielen Fällen ist ein wohl dosiertes Training eine Ergänzung
bewährter Therapien. Häufig, so zeigen Studien, wirkt Bewegung so
gar besser als teure Tabletten und High-Tech-Medizin. Denn sie
kann gesund machende Zellen in unserem Organismus
wachsen lassen und die Verläufe
von Krankheiten
umkehren.
Viele Mediziner empfehlen leider immer noch bei diversen Beschwerden oder
Erkrankungen körperliche Schonung. Doch gerade bei Stoffwechsel-
erkrankungen und Gelenkverschleiß ist Nichtstun zumeist kontra-
induziert und verschlechtert die Lebensqualität. Und auch
besonders Krebspatienten werden zu einer
körperlichen Untätigkeit angehalten -
aber die ersten Mediziner beginnen, selbst
schwer Kranken Ergometer auf ihr Zimmer zu stellen.
Denn die Bewegung verbessert nachweislich die Lebensqualität
und stärkt die Körper eigene Krebsabwehrfähigkeit.
Auch den Einfluss von Inaktivität auf gesunde Menschen haben die Forscher
neu bewertet : der unter uns Menschen mittler Weile so verbreitete
Minimalgebrauch der Muskeln kann dem nach fast so schädlich
sein wie das Qualmen der Zigaretten. Denn die Sterblichkeitsrate
träger Menschen liegt bis zu einem Drittel höher
als jene reger Vergleichspersonen.
Ein Senior, der jeden Tag eine Meile weniger spaziert als sein
aktiver, gleichaltriger Nachbar, der wandert -
bei sonst gleichen Risiken -
sieben Jahre früher
ins Grab.
Bewegung ist also keineswegs mehr eine nützliche Zugabe.
Viel mehr ist die Bewegung die Voraussetzung, die
das normale Funktionieren des Menschen
erst möglich macht.
Nachweilich vermag eine regelmäßige körperliche Aktivität den biologischen
Alterungsprozess auf zu halten, zu mindest zu verzögern. Wenn man
die Körperfunktionen erhält, dann kann am den
 biologischen Alterungsprozess
überwinden.
Kraft- und Koordinationsübungen tun nicht nur den Knochen gut,
sondern schützen gerade im Alter vor den gefürchteten
Stürzen und Brüchen. Das Krafttraining gilt nun
als einer der besten Möglichkeiten, die
Knochendichte zu erhöhen
und Stürze zu
vermeiden.
Auch bei Rückenschmerzen konnte festgestellt werden,
dass hier die Bewegung ein Schlüssel zur
Selbstheilung sein kann. Und
zwar Erfolg reicher als
andere Methoden.
Auch bei rheumatischen Kniegelenken fanden die Forscher heraus :
geplagte Betroffene können besser sich selbst helfen -
in dem sie die Muskeln ihrer schmerzenden
Beine gezielt kräftigen.
In der Summe also kann die Bewegung in einer immer älter werdenden
Gesellschaft den Ausbruch von Krankheiten nach hinten
verschieben. Langzeituntersuchungen ergaben :
gesundheitliche Beeinträchtigungen
waren zum Beispiel bei Läufern
statistisch betrachtet 12.8
Jahre später aufgetreten
als bei den
Faulpelzen.
Quelle : SPIEGEL Nr. 5 vom 30-01-2006
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Artikel 3 : ICH  HAB  ES  AM  RÜCKEN
Herr Doktor, ich hab es am Rücken !
ist die wohl häufigste Klage in den Arztpraxen.
Gleich zeitig ist die Diagnose "Rückenschmerz" diffus -
dieser kann im verspannten Nacken beginnen und tief im Ischiasbereich
aufhören. Er kann stechend oder dumpf, akut oder chronisch, diskret oder
unerträglich sein. Die Beschwerden können vom "Hexenschuss" bis
hin zum Bandscheibenvorfall reichen. Bei 85 Prozent
aller Rückenschmerz Betroffener
findet sich keine
eindeutige
Ursache.
Trotzdem wird in vielen Arztpraxen zuerst ein Mal geröntgt - oder
gespritzt - oder auch umgekehrt. Schmerzmittel -
oberflächlich in die Haut injiziert, tief in den Muskel oder als Infiltration
neben die betroffenen Nerven - sind so wohl bei den Patienten
als auch bei den Ärzten gleicher Maßen beliebt.
Genau so wie alle Bild gebenden Verfahren :
mittels Röntgenbild, Ct oder Kernspin werden immer wieder
Wirbel und Bandscheiben untersucht, denn nur
die Schmerzen, die man auch sehen kann,
werden dann auch offiziell
anerkannt.
Viele oder gar die meisten dieser Aufnahmen sind dabei meistens vollkommen
Sinn los. Denn einem erfahrenen Orthopäden ist bewusst, dass ein
Röntgenbild der Wirbelsäule die Schmerzen fast in keinem
Fall wirklich erklären kann.
Häufig haben die Betroffenen mit scheinbar ruinierten
Wirbelkörpern oder mit malträtierten Bandscheiben keinerlei
Schmerzen, so wie im umgekehrten Fall Menschen mit einer
jungfräulich aussehenden Wirbelsäule unter höllischen Schmerzen
leiden können. Die Anatomie eines Röntgenbildes lässt sich mit der
Symptomatik selten in Einklang bringen - ohne dass Simulation
oder Einbildung im Spiel wären.
Trotzdem hält der Betroffene nun einen Befund in seinen Händen. Mit der
fatalen Folge, dass sich das Gefühl, krank zu sein, in seinem Bewusstsein
manifestiert. Ein Röntgenbild stellt einen Eingriff dar, denn es macht
etwas mit dem betroffenen Menschen. Ein Mensch, der seinen
Bandscheibenvorfall auf einem Röntgenbild sehen kann,
der wird ängstlicher sein als derjenige, der nur
abstrakt von einem "Hexenschuss" spricht.
behandelbar zu
sein,
eine kaputte Wirbelsäule
aber klingt nach Altbau ohne
Sanierungsmöglichkeit. Das bleibt.
Mit den vielen Bildern, manches Mal so gar von mehreren Orthopäden,
machen die Ärzte den Betroffenen eher kränker und können so die
Chronifizierung der Beschwerden fördern. Die teure und Strahlen
belastende Röntgerei ist auch deshalb so ohne Sinn, weil fast
jeder Mensch sichtbare Veränderungen an seiner Wirbelsäule
hat - völlig unabhängig davon, ob er Schmerzen hat oder
keine. Ein gesunder, Schmerz freier 30jähriger hat mi
75prozentiger Wahrscheinlichkeit schon Einrisse
an seinen Bandscheibenrändern. Und ein
50jähriger hat mit 75prozentiger
Wahrscheinlichkeit degenerative
Veränderungen an seinen Bandscheiben,
auch wenn es ihm nirgend wo weh tut. Die
Bilder von solchen Veränderungen umgekehrt als
einen Beweis für die Richtigkeit der Beschwerden zu
benutzen, ist einiger Maßen absurd, denn gerade in diesem
Bereich lässt sich immer etwas Bedenkliches und Auffälliges finden.
In den vielen Bildern zeigt sich aber auch am Ende eher eine Hilflosigkeit
und eine Erfolglosigkeit der behandelnden Ärzte. Von den unter 30jährigen
Männern klagen ein Viertel darüber, in den letzten 7 Tagen Rückenbeschwerden
gehabt zu haben. Bei den Frauen sind es so gar mehr als ein Drittel.
Und auch auf den Krankenscheinen spielt die Diagnose "Rücken"
eine wesentliche Rolle : etwa 18 Prozent aller Fehltage
bei den Männern und 14 Prozent bei den Frauen
gehen auf eine solche Diagnose zurück.
Interessanter Weise haben die Arbeitnehmer
in den neuen Bundesländern seit 1991 sprunghaft
aufgeholt. Nach dem aktuellen Fehlzeiten-Report steht
die Diagnose "Rückenschmerz" noch vor der Grippe, dem
Schnupfen und dem Durchfall.
Trotz der Häufigkeit dieser Beschwerden gibt es wohl keinen Bereich des
Körpers, an welchem unkontrollierter "herum gemacht" wird als am Nacken
und am Rücken. Ganz oben auf der Behandlungsbeliebtheitsskala :
das Einrenken.
Was dabei genau eingerenkt werden soll, kann kein Therapeut wirklich sagen.
Sicher ist nur :
ausgerenkte Wirbel gibt es so nicht.
Entsprechend ist es dann auch nicht möglich, einen solchen Wirbel wieder
ein zu renken. Schlimmer noch : eine solche Behandlung kann Folgen haben.
Bei der erheblichen Kraft, die bei dieser Behandlungsmethode auf die
halswirbelsäule ausgeübt wird, entstehen Scherkräfte zwischen den einzelnen
Wirbelkörpern. Und diese Kräfte übertragen sich auf die in den Wirbellöchern
verlaufenden Arterien, welche unser Gehirn mit Blut und mit Sauerstoff
versorgen. Die innerste Gefäßschicht dieser Blutgefäße kann dann
einreißen - ein Schlaganfall, so gar mit Todesfolge, können im
schlimmsten Fall die Konsequenz eines solchen "Einrenkens"
sein. Fachleute empfehlen nur noch eine so genannte
weiche Mobilisation als so genannte Manualtherapie,
weil sie die unspezifische grobe Kraftaufwändung
mit einem heftigen Drehimpuls für zu
gefährlich halten. Aber Zahl reiche
Manualtherapeuten versuchen
immer noch ein zu renken,
was nie ausgerenkt
war.
Umstritten ist auch weiter hin die Frage : Op oder keine Op.
Auch hier lassen die Richtlinien nur wenig Spielraum. Es gibt Indikationen,
die für eine Op sprechen : dann nämlich, wenn die Nerven ihre Funktion
einstellen und Taubheit oder Lähmung die Folge sind. Wenn zum Beispiel
die Haut an Teilen der Beine ohne Gefühl sind oder gar das Wasser Lassen
oder der Stuhlgang gestört sind, dann sollte jeder Betroffene umgehend eine
neurologische Ambulanz aufsuchen. Viel häufiger aber sind es die
Schmerzen, die letzt endlich in einen Op-Saal führen. Und die
langfristigen Erfolge dieser Schmerz lindernden
Bandscheibenoperationen sind sehr
umstritten. Einige Experten meinen,
dass eine Op im Rückenbereich
bei Bandscheibenvorfällen
einer konservativen
Behandlung nicht
überlegen
ist.
Also :
eine konservative
Behandlung, ganz ohne
Skalpell und ohne Chirurg.
Dies ist unpopulär, nimmt sie doch
den Betroffenen in die Pflicht : er muss
sich bewegen, er muss trainieren. Und dies so
schnell und so konsequent wie nur möglich. Aktivität
ist der Schlüssel einer erfolg reichen Rückenschmerzbehandlung.
Aber :
entscheidend ist auch die seelische Situation des Betroffenen.
Depressionen, Ängste und soziale Probleme können schwer auf den
Schultern lasten und den Rücken rund machen.
Dem entsprechend ist eine Behandlung, die sich nur auf das
"Einrenken", auf das Spritzen oder auf eine Op verlässt, ohne Sinn.
Verfasser : Dr. med. Markus Heier
Quelle : Fas vom 04-03-2007 

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Artikel 2 : KREBS  MAG  KEINE  HIMBEEREN
wird demnächst neu ins Netz gestellt
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Artikel 1 : TCM
wird demnächst neu ins Netz gestellt
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>zum  Beispiel<
Ausgabe 114 aus dem 21. Jahrgang :
* Abnehmen - auf Sparflamme
* Stress lass nach
* Kalorie ? Joule ?
* Stammzellen - was können sie ?
* Gingko : gut fürs Gehirn
* Medikamente : Basis-Informationen
* Geht eine Sportart über Leichen ?
* die Kraft des Grüntees
* Osteopathie
* Kiefergelenk
* Aromen
* Transeuropalauf
* Kalorienbomben
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 Ausgabe 113 aus dem 21. Jahrgang :
* Unterwegs zu den Sternen
* Herzstillstand - und dann
* Diastolische Herzschwäche
* Bauchspeck-Risiko
* Unmögliches im Mund
* Aufschwung macht krank
* Heilpflanzen für Kinder
* Glück allein macht nicht glücklich
* Vom Nutzen der Schwermut
* Der Musikantenknochen am Ellenbogen
* Warum wir sauer sind
* Die 12 Shaolin-Prinzipien
* Wein - berauschend oder heilend
* Bio-Bypass
* die Nebennieren - Organe der Seele
* Heilung mit Enzymen
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Fortsetzung folgt
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unsere GESCHICHTE : wie kam es zu diesem Info-Dienst...
der Geschäftsführer ist auch der Gründer des Info-Dienstes.
Seinen "sportlichen Lebenslauf" wie Sportabitur, mehrjährige Zeit
in einer Sportförderkompanie der Bundeswehr, Sportstudium, Trainer etc.
haben wir schon weiter oben erwähnt.
Nach vielen Jahren als DLV-A-Trainer im Jugendbereich
wurde er durch das Studium zu einer Neuausrichtung seines Tuns veranlasst.
Behandelte die Diplom-Arbeit noch das Thema
"Talentsichtung und Talentförderung im Kinderbereich-
Talenterhaltung im Jugendbereich",
so wandte er sich doch immer mehr dem gesundheitsorientierten
Sporttreiben zu, bei welchem nicht die Leistung,
sondern der einzelne Mensch im Mittelpunkt steht.
Und so entstand 1990 die Idee zum neuen Schwerpunkt
Sport und Gesundheit in Theorie und Praxis,
die in dem Info-Dienst und in der Initiative verwirklicht werden soll und wird...
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IMPRESSUM
 
verantwortlich für diese Seite :
 
REINHARD  WESSIEPE
Sportjournalist & Sportlehrer
aktives Mitglied beim Verband der Deutschen Sportjournalisten VDS
( 49-1-1500-696-0882 )
bei der Association Internationale de la Presse Sportive
bei der Union Européene de la Presse Sportive
angeschlossen an
DJV Deutscher Journalisten Verband
VDZ Verband Deutscher Zeitschriftenverleger
BDZ Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger
DJU Deutsche Journalisten Union
 
In den Werthen 25 * 47226 Duisburg
 
0172-2307084
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"Hexenschuss" klingt dabei auch
dynamischer, das scheint



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