FITNESS & GESUNDHEIT - CONSULTING in PRAXIS & THEORIE SPORTKURSE & AKTUELLE GESUNDHEIT-NEWS
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WER KEINE ZEIT FÜR SEINE GESUNDHEIT HAT, DER WIRD SIE SICH FÜR SEINE KRANKHEITEN NEHMEN MÜSSEN ... --------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- SCHLAGZEILEN IN DEN MEDIEN SEIT 2006 : SCHLUMMERNDE VOLKSKRANKHEIT : 300.000 MENSCHEN MIT ALTERSBEDINGTEN BRÜCHEN WURDEN 2005 IN DEUTSCHEN KLINIKEN BEHANDELT ... DABEI KANN EIN GEZIELTES KRAFTTRAINING UND BALANCE-TRAINING VOR STÜRZEN SCHÜTZEN ... ABER PRÄVENTION FÄNGT NICHT ERST IM ALTER AN. 50 PROZENT DER ERSTKLÄSSLER SIND NICHT MEHR IN DER LAGE, SICH AUF EINEM BEIN STEHEND DIE SOCKEN AN ZU ZIEHEN ... RÜCKENSCHMERZEN : JEDER ZWEITE HAT RÜCKENBESCHWERDEN. EINE AKTUELLE FORSA-UMFRAGE ERGAB, DASS 54 PROZENT ALLER BUNDESBÜRGER KREUZSCHMERZEN HAT - 21 PROZENT LEIDEN STÄNDIG ... ÜBERGEWICHT : JEDER DEUTSCHE FUTTERTE 32 KILOGRAMM SÜSSES, DAVON FAST 9 KILO SCHOKOLADE UND 4 KILOGRAMM EIS ... und SCHLAGZEILE 2008 .: BEWEGUNGSMANGEL tötet 600.000 !!!!!! Jedes Jahr sterben in Europa lt. der WHO etwa 600.000 Menschen an Bewegungsmangel. Zusätzlich gingen jährlich mehr als eine Million Tote auf das Konto von Übergewicht und Fettsucht. Quelle : dpa 2008 WIR MACHEN WAS DAGEGEN : GESUNDEN SPORT !!!!!! DENN UNSERE AUFGABE BESTEHT IN IHRER MOTIVATION : P R Ä V E N T I ON D U R C H B E W E G U N G ! Wir möchten allen Interessierten die Möglichkeit geben, sich unter professioneller Anleitung in Sport gerechten Räumlichkeiten der Sportschule Wedau gesundheitsorientiert zu bewegen - und dies nach aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen - am besten bis zu drei Mal wöchentlich eine Stunde lang verschiedene Bewegungsformen ( etwas Krafttraining, etwas für Herz und Kreislauf, etwas Gymnastik für die Beweglichkeit.... ! Da durch kann - in der Verbindung mit einer entsprechenden ausgewogenen Ernährung und einem bewussten Lebensstil - ein positiver Einfluss auf die eigene Gesundheit genommen werden : auf den FETTSTOFFWECHSEL auf den BLUTDRUCK ( Ziel unter 135 / 85 mmHg ) auf den ZUCKERSTOFFWECHSEL ( Senkung des Insulinspiegels ) auf das IMMUNSYSTEM ( Steigerung der Infektabwehr, Verminderung anderer Risikofaktoren wie zum Beispiel Krebs ) auf das KÖRPERGEWICHT ( Bauchumfang bei Männern unter 100 cm, bei Frauen unter 80 cm ) auf die PSYCHE ( Steigerung der Stimmungslage ) auf den STÜTZ- und BEWEGUNGSAPPARAT ( Erhöhung der Knochenmasse, Verminderung des Fraktur Risiken, Vermeidung muskulärer Ungleichgewichte ) auf die BLUTGERINNUNG ( Reduzierung der Gerinnungsneigung, Verbesserung der Fließeigenschaften) ************************************************************************************************************************************************************************ Unsere Sport und Gesundheitsangebote: spezielles Krafttraining & Lauftraining ***********************************************************************************************************
FITNESS - CONSULTING unser Vereinsgründer hat seit 1981 als PERSONAL-INDIVIDUAL-TRAINER und als FITNESS-CONSULTANT in verschiedenen Zielgruppen ( Breitensport / Suchtgefährdete / Drogenabhängige / offener Strafvollzug ) vielfältige Erfahrungen sammeln dürfen. Als ehemaliger Leistungssportler ( Zehnkämpfer ), einer Ausbildung an der Sportschule der Bundeswehr in Warendorf und einem Studium der Sportwissenschaften folgte bis heute eine Tätigkeit in der Erwachsenenbildung beim Bildungswerk des LandesSportBundes mit bis heute über 310 durchgeführten unterschiedlichen Sport- und Bewegungsangeboten. Er hat ab Januar 2010 eine Aufgabe als Fachlehrer für Sport an einer Förderschule im Duisburger Süden übernommen. Ich berate Sie gerne bei fast allen Fitness-Fragen und begleite Sie bei einer individuellen Umsetzung Ihres sportiven Vorhabens. Ich habe durch unser Archiv Zugriff auf aktuelle Hintergrundinformationen zu Themen aus der Kardiologie und Orthopädie. Zusätzlich halte ich Kontakt zu kompetenten Fachleuten. Fragen Sie mich, rufen Sie mich an : 0172-2307084 oder mailen Sie mich an : sportundgesundheit@gmx.net .... Der erste Kontakt ist für Sie ohne Verpflichtung ! **************************************************************************************** Themenbeschreibungen: unser Sportprogramm * unser Sportprogramm * unser Sportprogramm * unser Sportprogramm POWER-SPEZIAL-TRAINING: Besonderes ( intensives + effektives ) Hantel- und Maschinentraining nach kanadisch-sportwiss. Studie, spez. Belastungs : Pausen - Programm ( dyn : stat / kurz : lg ) CARDIO-WELLFIT-PROGRAMM: Bewegungsprogramm für Herz-Kreislauf / Atmung im Sportpark Wedau. Lauftreff für Alle auf überschaubaren Laufstrecken ohne Über / Unterforderung, aber mit Verbesserung der Ausdauer, der Schnelligkeitsausdauer und der Gesundheit.
DER "MODERNE MENSCH" IST HÄUFIG VON STRESS UND VON EINER INNEREN UNRUHE GEPLAGT. SCHLECHTE SITZGEWOHNHEITEN, EIN ALLGEMEINER MANGEL AN WOHL TUENDER BEWEGUNG UND EIN NICHT WIRKLICH ERHOLSAMER SCHLAF PRODUZIEREN EINE GROSSE ANZAHL VON MISSEMPFINDUNGEN, BLOCKADEN UND STÖRUNGEN. VIELERLEI ÄNGSTE BEEINTRÄCHTIGEN DEN NATÜRLICHEN ATEMFLUSS UND DAMIT AUCH DIE KONZENTRATIONSFÄHIGKEIT. KÖRPER, GEDANKEN UND GEFÜHLE WERDEN DANN OFT ALS GEGENLÄUFIG, ALS ENTFREMDET UND UNRHYTHMISCH ERLEBT. WIR HABEN ANGEBOTE .....FÜR SIE .... DAMIT SIE GESUND BLEIBEN ... ODER WIEDER GESÜNDER WERDEN... was wollen wir mit unseren Angeboten : GESUNDHEIT MIT KOPF UND KÖRPER LERNEN denn die Gesundheit ist ein entscheidender Faktor für das persönliche wohl Empfinden eines Jeden von uns. Zu wissen, wie man die eigene Gesundheit beeinflussen und stärken kann, aber auch fähig zu werden, mit gesundheitlichen Problemen und / oder auch dem älter Werden umgehen zu können, entscheidet letzten Endes über die Qualität unseres persönlichen Lebens. Nutzen Sie dazu unsere gesundheitsorientierten Bewegungsangebote - ein kleines Angebot, welches aber die wesentlichen Aspekte anspricht : die Unterstützung und die Förderung unserer Herz-Kreislauf-Funktionen durch Ausdauersport und indiv. Laufprogramme,, den Ausgleich zu bewegungsarmen Tätigkeiten und den daraus resultierenden möglichen Folgen durch Body Fit-Gymnastik und Krafttraining. Es bietet sich also eine "kleine Vielfalt" und Breite unseres Angebots : von dynamisch und powernd bis ruhig und entspannend. Somit können solche Bewegungsangebote Lebensbegleiter werden - mit allen Effekten, welche damit verbunden sein können : Kontakt mit anderen Menschen, die ein gleiches oder ähnliche Interesse haben, positive Auswirkungen auf das körperliche und das seelische wohl Befinden, den Tagesstress einfach fallen lassen - zumindest für einen Moment, neue Kraft und Energie mitnehmen... So kann Bewegung und Sport ein selbstverständlicher Teil bzw. Partner einer persönblichen Lebensqualität werden und sein - genau so, wie es gute Freunde auch sein wollen und können. Und so sind im weiteren Sinne unsere Bewegungsangebote Freundschaftsangebote... .....................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................
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folgende Artikel können nun gelesen werden : * SPORT IST GUT FÜR DAS GEHIRN >34< * LAUFEN GEGEN BRUSTKREBS >33< * KÖRPERLICHE AKTIVITÄT VERBESSERT GEFÄßWACHSTUM >32< * WER VIEL SITZT, LEBT GEFÄHRLICH >31< * KRANKE ARBEITNEHMER >30< * SCHEINSPEISE : ABNEHMEN >29< * DEPRESSIONEN : VOM NUTZEN DER SCHWERMUT >28< * LUNGENENTZÜNDUNG : ein häufiger Notfall >27< * PSYCHISCHER DRUCK : DEUTLICH MEHR KRANKE >26< * REICHHALTIG FRÜHSTÜCKEN >25< * LAUFEN IST THERAPIE : BIO-BYPASS >24< * AUSDAUERTRAINING & DENKEN >23< * WAS BEDEUTET GESUNDHEIT >22< * STRESS RAUBT DEN SCHLAF >21< * VITAMINE NICHT BEIM SPORT ! >20< * BEWEGUNG BRINGT HEILUNG >19< * DEHNEN : SINNVOLL ? UNSINNIG ? >18< * ZU HÄUFIGE ARZTBESUCHE >17< * SINN UND ZWECK VON GESUNDER BEWEGUNG >16< *AUSDAUER + KRAFT FÜR UNSERE GESUNDHEIT >15< * GESUNDHEIT UND ZEIT >14< * ASS FÜR ALLE ? UND IMMER ? >13< * AUSDAUERTRAINING VERLANGSAMT ALTERUNGSPROZESS >12< * SCHLAU BLEIBEN BEDEUTET HARTE ARBEIT >11< * GESUNDHEIT IST KEINE MEDIZINISCHE SONDERN EINE PHILOSOPHISCHE FRAGE >10< * SPORT REPARIERT BLUTGEFÄßE >9< * WENDE ZU GESUNDEM LEBENSSTIL GEFORDERT >8< * SPORT GEGEN KOPFSCHMERZEN >7< * RAT : GEWICHTE STEMMEN >6< * MUSKELN SIND DIE MOTOREN UNSERES LEBENS >5< * DIE HEILKRAFT DER BEWEGUNG >4< * ICH HAB ES AM RÜCKEN >3< * KREBS MAG KEINE HIMBEEREN - NAHRUNGSMITTEL GEGEN KREBS >2< * TCM - TRADITIONELLE CHINESISCHE MEDIZIN >1< +++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++ <34> SPORT HÄLT AUCH DAS GEHIRN FIT Gehirnzellen sterben nicht nur ab, sie wachsen auch neu. Bewegung hilft dabei... es beginnt schleichend : die Merkfähigkeit lässt allmählich nach. Zunächst ordnet man dies als natürlichen Alterungsprozess ein. Dieser aber verläuft um so schneller, je weniger die Nervenleitungsbahnen im Laufe eines Lebens durch Lern- und Denkprozesse aktiviert wurden. Eine wesentliche Voraussetzung für ein schnelles und Problem loses Abrufen von Informationen ist eine intakte Hirndurchblutung und eine ausreichende Versorgung mit Sauerstoff. Und dabei hilft : BEWEGUNG. Denn Bewegung führt zu einer verbesserten Durchblutung des Gehirns. Dieses wird dann angeregt, vermehrt Nervenwachstumssignale aus zu schütten. Es bilden sich dann nicht nur neue Zellen, auch die Vernetzungen zwischen den Gehirnzellen werden ausgebaut. Informationen können wieder schneller fließen, wir denken schneller, flexibler. Die körperliche Aktivität besteht dabei nicht aus Hochleistung, sondern sie sollte einen ausdauernden Aspekt aufweisen. Dies kann auch eine lang andauernde Gartenarbeit sein... Wenn dann noch das Ganze Spaß macht und die sozialen Kontakte stimmen, dann hat man schon viel für´s Gehirn getan. Verfasser : Professor Dr. med. Baumgart, Essen ********************************************************************************************* <33> LAUFEN GEGEN BRUSTKREBS Heidelberger Forscher : 30 Prozent weniger Tumore durch Bewegung und durch Weglassen der Hormonersatztherapie Die Heidelberger Forscher am Deutschen Krebsforschungszentrum waren überrascht auf Grund dieses Ergebnisses : etwa 30 Prozent aller Fälle von Brustkrebs nach den Wechseljahren lassen sich durch mehr Bewegung und den Verzicht auf die Hormonersatztherapie vermeiden. Viele Risikofaktoren waren ja schon bereits gut erforscht. Getoppt werden diese aber durch eine Kombination von Nichtstun und Hormonpillen. Die Frauen, die jeden Tag etwa eine halbe Stunde laufen oder Rad fahren, die zeigten die besten Ergebnisse. Aber auch mit weniger Bewegung lassen sich sehr gute Ergebnisse erreichen. Und auch gegen die Beschwerden der Wechseljahre gilt eine sportliche Betätigung ohnehin als ein sehr gutes Mittel Quelle : WAZ vom 20-01-2011 ******************************************************************************************** <32> KÖRPERLICHE AKTIVITÄT VERBESSERT GEFÄßWACHSTUM Menschen, die sich viel bewegen, sind deutlich besser vor Herz-Kl-Erkrankungen geschützt als körperlich Inaktive. Ein Forschungsprojekt von Dr. med. Schirmer hat untersucht, wie körperliches Training auf weiße Blutkörperchen und auf das Wachstum natürlicher Umgehungsgefäße wirkt. Im Fall einer Gefäßverengung kommt es zu einer Minderversorgung zum Beispiel des Herzens. Dem kann unser Organismus durch ein Wachstum natürlicher Umgehungsgefäße ( Kollateralaterien ) entgegen wirken. Aus den klinischen Beobachtungen wissen nun die Mediziner, dass ein körperliches Ausdauertraining das Wachstum von Kollateralarterien verbessert. bekannt ist nun auch, dass die weißen Blutkörperchen, insbesondere die so genannten Monozyten und in diesen ablaufende Entzündungsprozesse dabei eine bedeutende Rolle spielen. Nun wollen die Forscher zeigen, wie die spezifische Beeinflussung der Entzündungsaktivität von weißen Blutkörperchen hierzu beiträgt. Insbesondere entzündungshemmende Effekte eines Trainings sind dabei von großem Interesse, da sie neben dem schon oben erwähnten Gefäßwachstum auch die Ausbildung von Engstellen in den Blutgefäßen reduzieren. Quelle : Deutsche Herzstiftung ******************************************************************************************** <31> WER VIEL SITZT; LEBT GEFÄHRLICH zu dieser Erkenntnis kommen Forscher in einem Artikel in dem "American Journal of Epidemiology". Sie werteten die Daten von 100.000 ursprünglich gesunden Amerikanern aus, die sie nach ihren Lebensgewohnheiten befragt hatten und die sie über einen Zeitraum von 13 Jahren medizinisch betreut und begleitet hatten. Frauen, die mehr als 6 Stunden täglich sitzen, besaßen ein 37 Prozent höheres Sterberisiko als diejenigen Frauen, die weniger als 3 Stunden im Sitzen verbrachten. Bei den Männern waren es 18 Prozent. Wer zusätzlich in seiner Freizeit keinen Ausgleichssport betreibt, der verdoppelt so gar dieses Risiko. Also : bewegt euch! ******************************************************************************************** <30> ARBEITNEHMER MIT HÖCHSTEM KRANKENSTAND Meldung im Juli 2010 : einen alarmierenden Zuwachs bei psychischen Erkrankungen in den alten industriellen Ballungszonen des Ruhrgebietes hat die Deutsche Angestellten Krankenkasse feststellen können. Neben den Rückenbeschwerden und -erkrankungen und den Erkrankungen des Atemsystems ist demnach Stress der größte Risikofaktor - aber auch die Angst vor einem Arbeitsplatzverlust. Dies wurde gerade in der letzten Krise deutlich : diese Angst kann vermehrt zu psychischen Problemen führen. ******************************************************************************************** <29> SCHEINSPEISE Wer abnehmen möchte, der kann seinen magen mit einfachen Mitteln überlisten. Eine Studie der Universität Bristol belegt, dass die Erwartung einer bestimmten Portionsgröße das Hungergefühl stark beeinflussen kann. Die scheinbar konsumierte Menge einer Speise befriedigt stärker als die tatsächlich verzehrte oder deren Energiegehalt. Ein Smoothie zum Beispiel wurde als sättigender empfunden, wenn den Versuchspersonen zu vor mehr Früchte gezeigt wurde, als das Getränk wirklich enthielt. Diät-Label aus zu weisen könnte sich aus diesem Grunde als kontraproduktiv erweisen, nehmen die Forscher an. Weil der Mensch die angeblich leichten Speisen dann für unbefriedigender hält und deshalb doch mehr zu sich nimmt... Quelle : FAS "WISSENSCHAFT" vom 18-07-2010 ***************************************************************************
****************** <28> DEPRESSIONEN : VOM NUTZEN DER SCHWERMUT eine Depression ist für den Betroffenen wie eine Zentnerlast. Wer unter einer solchen leidet, verliert jede Lust am Leben. Welchen Sinn kann das haben ? Es existieren eine ganze Menge an Umschreibungen für diesen Zustand. Charles Darwin scheint sie alle gekannt zu haben : mal konnte er von Anfällen berichten, die ihn Heim suchten, mal von Unruhe und Herzrasen, von Atemnot und von fürchterlichen Kopfschmerzen oder auch dem hysterischen Weinen, welches ihn überkam, wenn seine Frau Emma mal weg war. Über Darwins Gebrechen wurde immer wieder gerätselt. Und wurden von einer Lactose-Intoleranz bis hin zum Morbus Chagas erklärt. Doch Darwin selbst sorgte sich am meisten um seine psychsiche Gesundheit. Er sei an einem von drei Tagen nicht im Stande gewesen, überhaupt nur das Geringste zu tun, klagte er. Diese Schwäche, offenbar in der Familie begründet, betrachtete er als eine bittere Kränkung. "Ich sollte mich wahrscheinlich damit zufrieden geben, die Fortschritte zu bewundern, die andere in der Wissenschaft machen", meinte er oft. Selten genug lag Jemand so daneben wie Darwin selbst. Seine Anfälle hinderten ihn nicht daran, Entscheidendes zu leisten. Die Qualen, von denen er schrieb, könnten so gar zu seinem Schaffen beigetragen haben. Vielleicht haben sie es ihm so gar erst ermöglicht, sich zurück zu ziehen und sich gänzlich nur auf seine Arbeit zu konzentrieren. Jedes Leiden kann Depressionen hervor rufen, wenn es nur lange genug anhält. So erklärte sich Darwin selbst den Kummer weg und das Dunkel zur Quelle des Lichts. Das Rätsel einer Depression besteht nicht darin, dass es sie gibt. Der Geist kann genau so leicht versagen wie der Körper. Das Paradoxe an einer Depression ist ihre weite Verbreitung. Die meisten anderen mentalen Störungen sind seltener. Von der Schizophrenie zum Beispiel ist nur ein Prozent der Bevölkerung betroffen. Depressionen da gegen scheinen so häufig vor zu kommen wie Schnupfen. Jahr für Jahr durchleben wahrscheinlich mehr als sieben Prozent der Bevölkerung ein anhaltendes Stimmungstief, wie es der amerikanische William Styron in seiner Autobiografie geschildert hat : als ein graues Nieseln des Horrors und als einen Sturm der Düsternis. Die Hartnäckigkeit einer Depression und die Tatsache, dass sie eine vererbbare Komponente zu besitzen scheint, stellt Darwins Evolutionstheorie vor eine Herausforderung. Eine erbliche Depression, die dazu führt, dass Menschen unter anderem jegliche Freude am Essen, an sozialen Kontakten, an Sex und damit auch an der Fortpflanzung verlieren und statt dessen an Selbstmord denken, hätte sich im Sinne der Darwinschen Fitness nicht wirklich durchsetzen dürfen. So aber stehen wir vor der Frage, weshalb der Geist des Menschen so häufig zum Trübsinn neigt, ohne dass ihm dies auf den ersten Blick Vorteile schafft. Eine mögliche Erklärung dafür könnte sein, dass eine Depression doch irgend einen Sinn, irgend einen, wenn auch geheimen Zweck, erfüllt. In diesem Falle würden eventuelle medizinischen Eingriffe die Sache nur noch verschlimmern. Ähnlich wie das Fieber dazu dient, einen Infekt zu bekämpfen, so könnte eine Depression eine belastende, aber insgesamt doch hilfreiche Reaktion auf irgend welche traumatischen Belastungen sein. Vielleicht hatte Darwin doch recht : wir leiden - so gar schrecklich - aber wenigstens nicht vergeblich. Ein amerikanischer Wissenschaftler bemerkt zu diesem Thema : ich kann mich einfach nicht an diese Fälle gewöhnen, ob wohl ich schon mehr als dreißig Jahre damit zu tun habe. Jeder Betroffene bringt seine ganz eigene Geschichte mit. Dies ist anders als bei allen anderen Erkrankungen. Wenn man zum Beispiel einen Fall von Eisen bedingter Blutarmut kennen gelernt hat, dann kennt man sie alle. Aber an einer Depression leidet jeder einzelne Betroffene aus ganz unterschiedlichen und verschiedenen Gründen. Und so begann der Wissenschaftler, sich etwa vor zehn Jahren mit dem Fachgebiet der Evolutionspsychologie zu befassen. Die Evolutionspsychologen versuchen, die Eigenarten des menschlichen Geistes durch den Mechanismus der natürlichen Auslese zu erklären. Das Gehirn, so lautet ihre Grundannahme, ist durch die Geschichte seiner Entstehung geprägt. Den Wissenschaftlern stellte sich nun die Frage, warum eine solche psychische Fehlsteuerung, die einen solchen Schaden anrichtet, so häufig in Erscheinung treten kann. In den Mittelpunkt ihrer Überlegungen stellten sie einen Prozess, der typisch für diese Erkrankung ist : der Depressive verliert sich in endlosen Grübeleien, er kaut ein und denselben Gedanken immer wieder und wieder. Hinzu kommen dann noch kognitive Probleme. Weil das gesamte Bewusstsein von einer existentiellen Verzweiflung geprägt wird, ist der Depressive nicht mehr in der Lage, an etwas Anderes zu denken. Seine Gedächtnisleistung nimmt ab, die Aufgaben eines Alltags kann er nicht mehr erfüllen, er hört auf, sich um sich und um andere zu kümmern. Am Ende ist er noch nicht ein Mal mehr in der Lage, sich selbst seine Schuhe an zu ziehen, weil er in einer solchen Handlung keinerlei Sinn mehr sieht. Die Psychiater haben viele Jahre lang ein solches Grübeln einfach nur für schädlich gehalten. Wer sich ausschließlich nur auf seine Probleme und auf seine Defizite oder Fehler fixiert, der verschlimmert ja noch seine düstere Gefühls- und Gemütslage, so meinten sie. Das nutzlos erscheinende Wiederkauen negativer Gedanken galt zu ihrer zeit als eine perfekte Verschwendung der mentalen Energie. Man kann es aber heute auch anders betrachten. Ein solches schmerzhaftes Grübeln ist häufig die Folge eines Schicksal- schlages. Ein möglicher Auslöser kann unter anderem zum Beispiel der Verlust eines Arbeitsplatzes, der Tod eines Partners oder auch eine Scheidung oder Trennung sein. Bei Darwin verhielt es sich wie folgt : er sackte in eine besonders schwere depressive Phase, als seine zehnjährige Tochter an Scharlach verstorben war. Selbstvorwürfe sind dann meistens die Regel. So genannte kontrafaktische Überlegungen werden dann hin und her gewälzt, immer wieder. Was wäre, wenn.... was wäre gewesen, wenn ich oder wenn ich nicht.... Im Falle einer Scheidung können Zukunftsängste hinzu kommen. Was wird mit den Kindern ? Schaffe ich das alles ? Dies alles kann dann die depressiven Symptome verstärken. Aus diesen Gründen versuchen die Therapeuten auch mit allen Mitteln, den gedanklichen Teufelskreis zu durchbrechen. Andere Forscher beschäftigten sich mit der Frage, ob ein ein paar Monate noch so Sinn los scheinender innerer Monolog nicht am Ende doch auch sein Gutes haben könnte. Vielleicht hilft der von einem Selbstekel begleitete Trauerprozess, Beziehungsmuster zu überdenken und das eigene soziale Verhalten neu zu definieren. Die Forscher gingen davon aus, dass das Gehirn nicht unbedingt so versagen muss, wenn wir es am meisten benötigen. Vielleicht, so die Annahme, sucht das Gehirn in einer solchen Situation besonders konsequent nach einem Ausweg, nach einer Lösung. Der Gedanke, dass eine Depression mehr sein könnte als eine nackte Not, ist nicht neu. Schon Aristoteles war der Ansicht, dass alle Menschen, die Hervorragendes geleistet hätten, sei es in der Philosophie, in den schönen Künsten oder in der Politik, einen melancholischen Habitus inne hätten, der auch krankhafte Züge annehmen könnte. Die Renaissance griff dieses Thema gerne auf. Und die Generation der Romantiker sah dieses Leiden vollends als eine essentielle Voraussetzung für jede Art von schöpferischem Dasein. Einer ihrer bedeutenden Vertreter schrieb : warum siehst du nicht, wie notwendig eine Welt voller Pein und Mühe ist, um die Intelligenz zu schulen und um eine Seele hervor zu bringen ? Im Zeitalter der Hirnforschung und der Pharmakologie stellt sich aber diese Frage neu : kann man beweisen, dass es hilfreich sein kann, sich den Kopf zu zerbrechen bei dem Versuch, elementare Lebensprobleme zu lösen ? Die Hirnforscher lokalisieren die Fähigkeit, sich intensiv konzentrieren zu können, in einer bestimmten Hirnregion, dem so genannten ventrolateralen präfontalen Cortes ( VLPFC ). Dort, nur ein paar Zentimeter hinter unserer Stirn, vermuten die Forscher allgemein eine ganze Reihe von kognitiven Fertigkeiten. Bei depressiv Betroffenen ist die Region überaktiv. In Intelligenztests schneiden sie zwar schlechter ab als andere Menschen. Dies könnte aber allerdings eben so damit zusammen hängen, dass ihr Gehirn auf ein reales Problem des Lebens fixiert ist und andere, weniger wichtige wie abstrakte Denksportaufgaben bei Seite schiebt. Die gute Nachricht für die depressiv Betroffenen könnte lauten : sie denken extrem analytisch. Die schlechte Nachricht : sie denken quälend langsam und Fehler anfällig, was sie zum Wahnsinn treiben kann. Denn irgend wann gibt auch der hartnäckigste Cortex auf. Trotzdem glauben die Forscher, dass, wenn es die Depression nicht geben würde, wir bestimmte Lebenskrisen weniger gut meistern könnten. Anders formuliert : die Weisheit ist nicht einfach zu erlangen - und der Preis dafür ist das Leiden - zumindest für einen Teil der Menschen... Kritiker dieser Betrachtungsweise betonen, dass dies ein Erklärungsmodell mit morschen Stufen sei. Denn es würden diejenigen unberücksichtigt bleiben, die eine chronische Depression entwickeln bzw. diejenigen, die sich selbst bis auf den Tod hassen. Und so tut sich eine neue Frage auf : ist die Theorie vom analytischen Grübeln ein solides Gebäude oder doch nur eine schöne Geschichte ? Hierzu gibt es eine Menge Für und Wider. Ein Sozialpsychologe von der University of New Wales in Australien konnte zeigen, dass diejenigen Menschen, die traurig oder melancholisch sind, akkuratere Urteile fällen als ihre weniger unglücklichen Zeitgenossen. Trauer, so konnte er feststellen, fördert informationsverarbeitende Prozesse, die besser geeignet waren, komplexe Sachverhalte zu analysieren. Je bitterer das Leben empfunden wird, desto realistischer scheinen wir die Welt zu sehen. Und wir bemühen uns, dies besonders exact zu erfassen. Ist dies eine mögliche Erklärung dafür, warum man immer wieder einen Zusammenhang zwischen Kreativität und depressiver Veranlagung finden kann ? Eine Studie mit dreißig Schriftstellern konnte belegen, dass 24 von ihnen sich an Phasen in ihrem Leben erinnern konnten, in welchen sie eindeutig depressiv gestimmt waren. Und so könnte es sein, dass eine Depression an einen kognitiven Stil gekoppelt ist. Damit könnte ein Erfolg reiches künstlerisches Schaffen verbunden sein. Denn eine der wichtigsten Eigenschaften kreativer Arbeit ist ja die Ausdauer, mit der sie betrieben wird. Gute Schriftsteller sind wie Boxer, die zwar immer wieder Rückschläge erleben müssen, aber nie wirklich zu Boden gehen. Sie feilen so lange an ihren Formulierungen herum, bis diese passen. Darunter können sie leiden. Denn wer immer auf Messers Schneide arbeitet, der kann auch schon mal bluten... Zu ähnlichen Schlussfolgerungen kommen nun auch andere Wissenschaftler. Depressive Menschen neigen dazu, sich permanent selbst an zu klagen. Sie sehen keinen Fortschritt bei ihren Bemühungen, sondern nur eine weitere Bestätigung darin, wenn wieder ein Mal etwas schief geht. Üblicher Weise geht dies mit der Unfähigkeit einher zu kommunizieren. Denn die depressiv Betroffenen scheuen jede Art von sozialen Kontakten - meint man allgemein. Die Wissenschaftler konnten Anzeichen entdecken, dass das Gegenteil stimmt. Die Ausdrucksfähigkeit nimmt in solchen depressiven Phasen eher zu. Schriftlich äußerten sich die depressiv Gestimmten in klareren und überzeugenderen Sätzen. Offenbar poliert die Angst, sich zu blamieren, ihre Wortwahl. Dies würde sich mit dem folgenden Zitat decken : ein kreativer Schreiber ist der, für den das Schreiben ein Problem ist... Und so gibt es nun Psychologen, die ihren beroffenen Patienten weniger oder gar keine Antidepressiva mehr verschreiben oder verordnen. Denn diese Mittel könnten in vielen Fällen einen echten Heilungsprozess stören, weil sie verhindern, dass sich der Betroffene ernsthaft und lange genug mit seinen wirklichen Problemen auseinander setzen kann. dazu gibt es ein Beispiel aus der Praxis : eine Patientin wurde nach der Wirksamkeit eines Antidepressivums befragt. Ihre Antwort regte zum Nachdenken an : das verordnete Mittel wirke wunderbar. Sie fühle sich nun viel besser. Aber sie sei immer noch mit dem gleichen Drecksack von Alkoholiker verheiratet. Nur jetzt könne sie ihn besser und leichter ertragen... Und so gibt es seit kurzer Zeit einige Studien, die nachweisen können, dass Antidepressiva nur helfen oder dafür sorgen, zu verdrängen. Und dies muss dann zwangsläufig in einer Dauermedikation enden. Therapeutisch wäre es also durchaus Sinn voll, den Betroffenen dahin zu bringen, sein Leiden zu akzeptieren. Dass er den Grundton seiner Verzweiflung annimmt und vielleicht so gar begrüßt, weil dieser Grundton den Weg frei machenb kann für ein geändertes, für ein besseres Leben nach einer Depression. Eines muss man aber trotzdem einräumen : dass eine Depression einem Zweck dienen kann, dass Trauer uns möglicher Weise schlauer macht, nimmt beiden Zuständen nicht die Schwärze und nicht den Schrecken. Quelle : FAS "Wissenschaft" vom 07-03-2010 ******************************************************************************************** <27> LUNGENENTZÜNDUNG : EIN HÄUFIGER NOTFALL Lungenentzündungen sind unverändert sehr gefährlich. In unserer Gesellschaft ist die Lungenentzündung immer noch die häufigste zum Tode führende akute Infektionserkrankung. Etwa jeder 6. Patient mit einer Lungenentzündung, der sationär aufgenommen wird, verstirbt. Bei einer Häufigkeit von etwa drei Fällen pro 1000 Menschen jährlich ergeben sich etwa 25.000 bis 30.000 Tote im Jahr. Die Erreger, die zu einer Lungenentzündung führen,werden überwiegend durch die Luft in Form einer Tröpfcheninfektion von Mensch zu Mensch übertragen. Die Erreger, meist Bakterien, aber auch Viren, befallen die Atemwege und das Lungengewebe. In der Folge kommt es zu einer Immunreaktion des befallenen Organismus, einer Entzündung, die zu einer Störung der Hauptfunktion der Lunge, des Gasaustausches, führt. Darüber hinaus kann es dazu kommen, dass die Entzündung nicht auf die Lungen beschränkt bleibt, sondern zusätzlich eine schwere Kreislaufstörung bewirken kann. Das daraus sich ergebende Versagen der Lunge und anderer Organe macht die Gefährlichkeit einer Lungenentzündung aus. Die Symptome sind Fieber, Husten und Auswurf, Luftnot, Krankheitsgefühl, Verwirrtheit so wie auch manches Mal Kopf-, Glieder- und Muskelschmerzen und auch Durchfall. Besonders gefährdet sind alle älteren Menschen, Menschen mit Grunderkrankungen so wie alle bettlägerigen Menschen. Allerdings kann sich jeder Mensch zu jeder Zeit eine Lungenentzündung einhandeln - und auch junge und gesunde Menschen können an ihr sterben. Entscheidend ist eine frühe Entdeckung und die Einordnung ihres Schweregrades so wie eine umgehende Gabe der richtigen Antibiotika. Wohl bemerkt : der richtigen - denn die Auswahl einer falschen antibiotischen Therapie führt zu einer Verringerung der Überlebenschancen, die auch nach einer Korrektur nicht mehr vollständig ausgeglichen werden kann. Und was kann man tun, um sich zu schützen ? Wie immer : gesund leben, kein übermäßiges Essen und Trinken, kein Rauchen, und eine regelmäßige Bewegung. Alle Menschen über 60 Jahre und vor allem solche mit Risikofaktoren sollten jährlich gegen die Grippe so wie einmalig gegen Pneumokokken als die häufigsten Erreger einer Lungenentzündung geimpft werden. Quelle : Professor Dr. med. Santiago Ewig - Thoraxzentrum Bochum ********************************************************************************************* <26> PSYCHISCHER DRUCK : DEUTLICH MEHR KRANKE Diagnosen wie "Depression" und "Burn out" führen zu jeder zehnten krank Schreibung in Deutschland. Dies ist das Ergebnis einer Studie der Psychotherapeutenkammer. Danach gingen im Jahr 2008 rund 11 Prozent aller Fehltage auf psychische Erkrankungen zurück. Seit 1990 haben sich die krank Schreibungen verdoppelt. Da durch entstehen überdurchschnittlich lange Fehlzeiten : bei AOK-Versicherten durchschnittlich drei Wochen, bei Barmer- Versicherten so gar rund fünfeinhalb Wochen. Die ständig steigende Zahl der tage, an denen die Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinenn auf Grund ihrer psychischen Erkrankungen arbeitsunfähig sind, belegt die tatsächliche Dimension dieser psychischen Erkrankungen. Der Zeitdruck, die Komplexität der Aufgaben und geleichzeitig ein geringer Einfluss auf den Arbeitsprozess führen zu solch einer psychischen Belastung. Die Behandlungskosten für depressive Störungen in Deutschland betrugen im Jahr 2004 rund 4.3 Milliarden Euros, für jeden depressiven Patienten fallen durchschnittlich jährlich 4000 Euros Behandlungs- und Therapiekosten an. Quelle : FAS / AFP ******************************************************************************************** <25> REICHHALTIG FRÜHSTÜCKEN - BITTE ein Fett reiches Frühstück begünstigt die Fettverbrennung über den gesamten Tag. Gleichzeitig bleibt der Stoffwechsel flexibel für andere Nahrungsmittel. Da gegen beeinflusst eine Fett arme und Kohlenhydrat haltige Kost am Morgen den Körper einseitig : sie wirkt so gar auf die Dauer ungünstig auf unsere Gesundheit und auf unser Körpergewicht. Dies berichten Wissenschaftler der Universität von Alabama nun im "International Journal of Obesity". ********************************************************************************************* <24> BIO-BYPASS Wie gut Bewegung für unseren Körper ist, das erwähnen und belegen wir auf dieser Info-Seite immer wieder und immer wieder aktuell. Sport in Maßen ist einfach nur gesund, und tägliches Spazierengehen von mindestens etwa einer Stunde so wie so. Dass je doch die Bewegung unsere Gesundheit nicht nur erhält, sondern sie deutlich verbessern kann, ja dass so gar Bypässe überflüssig werden können, hat nun eine aktuelle Studie ergeben, die auch im "SPIEGEL" abgedruckt wurde. Statt also eine Vene aus dem Bein zu operieren und diese dann am Herzen ein zu setzen, könnte auch eine deutlich sanftere Methode zum Einsatz kommen - der so genannte Bio-Bypass. Dahinter verbirgt sich das nun erneut gesicherte Wissen u.a. von Professor Dr. med. Wolfgang Schaper vom Max-Planck-Institut für Herz- und Lungenforschung in Bad Nauheim, dass kleine Blutgefäße die Funktion und die Arbeit der großen Blutgefäße übernehmen, wenn diese verstopft sind und nicht mehr arbeitstauglich sind. Menschen, die also viel laufen, bilden reichlich neue Gefäße. Und : Menschen, die bis in ihr hohes Alter sportlich unterwegs waren, weisen deutlich weniger zivilisatorische Erkrankungen durch Gefäß- verkalkung auf. Sie haben zwar auch solche Verkalkungen bzw. Ablagerungen, aber sie haben durch den Sport ihre Gefäße zur Neubildung, zur so genannten Arteriogenese, angeregt. Also : LAUFEN IST THERAPIE ! ******************************************************************************************** <23> AUSDAUERTRAINING & DENKEN ein Ausdauertraining kann das Nachlassen der geistigen Leistungsfähigkeit aufhalten. Dies ist das Studienergebnis einer amerikanischen Forscherin aus Seattle. Eine Gruppe trainierte 6 Monate lang, 4 mal wöchentlich, zwischen 45 und 60 Minuten - und zwar auf dem Ergometer, auf dem Laufband oder auf dem Crosstrainer. Die Trainingsintensität wurde allmählich gesteigert, bis 75 bzw. 85 Prozent der Herzfrequenzreserve erreicht worden war. In dieser Ausdauertrainingsgruppe verbesserte sich die geistige Leistungsfähigkeit erheblich : die Aufmerksamkeit, die Geschwindigkeit und die Flexibilität des Denkens konnten deutlich gesteigert werden. Fazit : sportliches Training lohnt sich... Quelle : Archives of Neurology 2010, Vol. 67 ****************************************************************************************** <22> WAS BEDEUTET GESUNDHEIT Unser Herz pumpt über die rechte Herzhälfte Blut aus den Venen zur Sauerstoffaufnahme in die Lungen und wirft aus der linken Herzhälfte Sauerstoff reiches Blut über Arterien in den Körperkreislauf zu den Organen. Die Herzmuskelkraft wird durch elektrische Impulse eines Minikraftwerkes - dem Sinusknoten - angetrieben. Es sichert während des Blutauswurfs beim gesunden Menschen einen Blutdruck von etwa 130 mmHg in der Systole und etwa 80 mmHg bei der Herzfüllung, der Diastole. Für die Pumpfunktion des Herzens ist eine widerstandsfreie Sauerstoff-Durchblutung der Herzkranzgefäße wichtig. Herzinsuffizienz bedeutet eine Abnahme der Blutauswurfleistung und eine Sauerstoffgefährdung aller Organe. Auslöser sind Fett- und Kalkablagerungen, Entzündungen ( Myocarditis ), Herzrhythmusstörungen, Herzklappenfehler oder Vergiftungen. Ein Gefäßwiderstand erfordert eine erhöhte Druckarbeit des Herzmuskels, die je doch begrenzt ist. Das Herz schwächelt zunehmend, was auch zum Sauerstoffdefizit der Herzkranzgefäße führt, wo durch sich die Koronare Herzkrankheit entwickelt. Ein vollständiger Verschluss ( Thrombose oder Sklerosierung ) führt zum Infarkt. Herzklappenfehler und Herzrhythmusveränderungen können Problem los oder im Falle eines Kammerflimmerns oder Kammerflatterns lebensbedrohlich sein. Im interdisziplinären Gefäß-, Nieren- und Diabeteszentrum des Universitätsklinikums Dresden arbeitet Professor Dr. med. Bornstein an der Vorbeugung des so genannten metabolischen Syndroms, welches auch als tödliches Quartett bezeichnet wird, in einer unzureichenden Insulinverwertung begründet ist und zu Stoffwechselstörungen, Übergewicht und Blutdruckerhöhungen führt. Das Forschungsziel ist die Heilung des Diabetes durch den Ersatz Insulin produzierender Zellen. Die Herzinsuffizienz, spürbar und sichtbar durch Leistungsminderung, Atmungsprobleme und Beinödeme, kann zum vollständigen Gefäßverschluss, Lungenödem und Nierenversagen führen. Zur Diagnose gehört nach der körperlichen Untersuchung und der Blutdruckmessung : das EKG, das Arrhythmien, Herzmuskel und Infarkt zeigt; die Echokardiografie, die Herzmuskel und Herzklappen darstellt; die Röntgenaufnahme, die Gefäß- und Organveränderungen aufnimmt; die Szintigrafie, die die Herzmuskeldurchblutung zeigt; der Herzkatheter, der Koronarverengungen zeigt und Druckwerte misst so wie Blut- und Urinuntersuchungen. Modernste Diagnose- und Behandlungstechnik können Interessierte auch unter www.klinikum-coburg.de, 2. Medizinische Klinik, sehen. Zur Therapie gehören KÖRPERLICHES TRAINING STRESSABBAU GEWICHTSREDUKTION ALKOHOLREDUKTION NIKOTINVERZICHT. Weitere Maßnahmen können sein : Herzklappenersatz Blutgefäß-Aufdehnung Umgehung verengter Gefäße durch Bypass medikamentöse Blutdrucksenkung durch ACE-Hemmer oder AT1-Antagonisten Verlangsamung des Herzschlages durch Beta-Blocker Entwässerung durch Diuretika Blutgefäßentspannung durch Kalzium-Antagonisten Steigerung der Herzkontraktilität durch wirksame Glykoside weitere Info-Möglichkeiten durch Professor Bornstein unter www.mk3.uniklinikum-dresden.de oder bei der Health Care Expertin Beate Klinger unter health-care@klinger-institut.com ********************************************************************************************* <21> STRESS RAUBT SCHLAF Fast jeder zweite arbeitende Mensch droht im Alter von Schlafmittelmedikamenten abhängig zu werden - dies ergibt der DAK-Gesundheitsbericht 2010. Der Grund : je älter die Patienten sind, desto länger verordnen die Ärzte Schlafmittel, auch über die empfohlene Dauer hinaus. Denn jeder zweite Berufstätige leidet inzwischen unter Schlafproblemen - das sind 20 Millionen Menschen in Deutschland. Vor allem ist es der Stress, der diesen Menschen den Schlaf raubt. Nach einer Studie des Iges-Institutes schleppen sich täglich rund vier Millionen Menschen in Deutschland übermüdet zu ihrer Arbeit. DAS KANN NICHT GUT SEIN ! Unser Tipp : Bewegung und Sport können Wohlfühl-Oasen sein und so wohl für einen Moment diesen Stress in den Hintergrund rücken als auch für neue Stresssituationen belastbarer oder gelassener machen. Quelle : WAZ vom 10-02-2010 ******************************************************************************************** Wir haben noch eine Meldung in unseren Unterlagen gefunden : <20> VITAMINE NICHT BEIM ODER DIREKT NACH DEM SPORT Warum ? Die Erklärung ist folgende : durch die körperliche Belastung versucht unser Organismus selber, die für ihn notwendigen Substanzen auf zu bauen und ein zu lagern. Unterstützen wir ihn dabei bzw. nehmen wir ihm diese Aufgabe ab, dann schläft mit der Zeit diese natürliche Funktion ein und der Organismus verlässt sich auf die ( unnatürliche ) Hilfe. Ähnlich verhält es sich ja, wenn man andauernd orthopädische Hilfsmittel einsetzt bzw. verwendet. So haben zum Beispiel orthopädische Einlagen insbesondere bei Belastungen ihren Sinn. Sitzen wir überwiegend während unseres Arbeitsalltages, dann kommt es nicht zu einer besonderen Belastung der Füße, so dass auch nicht das andauernde Tragen solcher Einlagen notwendig ist. Denn ansonsten gibt unser Körper, geben unsere Füße bzw. deren Bandapparat ihre natürlichen Unterstützungs- und Halte- funktionen auf. Sie werden nicht mehr gefordert, also verlieren sie mit der Zeit ihre Aufgabe. Wir sollten also unseren Körper bzw. unseren Organismus fordern - dann kann er - wenn alles richtig funktioniert - entsprechend natürlich reagieren. Diese Aussage haben wir von Professor Dr. Stefan Jacob, der dies in der Sendung "Menschen der Woche" am 16-05-2009 im SWR gesagt hat. ******************************************************************************************** <19> BEWEGUNG BRINGT HEILUNG ein schmerzendes Handgelenk, eine gereizte Achillessehne - für sehr viele Menschen oft ein Grund, das betroffene Körperteil so wenig wie möglich zu nutzen und statt dessen in eine Schonhaltung aus zu weichen. Studien zeigen je doch langfristig deutlich bessere Heilungsergebnisse, wenn man Knie, Hand oder Fuß weiterhin vorsichtig und auch unter der Betreuung eines Arztes , eines Physiotherapeuten oder eines entsprechend ausgebildeten Sportlehrers beansprucht. Sanfte Bewegung verbessert nämlich den Stoffwechsel in dem betroffenen Gewebe, regt den Abtransport von Gewebsflüssigkeit an und beugt den möglichen schädlichen Folgen einer ruhig Stellung vor. Bei chronischen Beschwerden und in der letzten Phase eines Heilungsprozesses soll man aber die Belastung durch ein entsprechendes Training und im Alltag sorgsam steigern. Quelle : alverde - "Gesundheit" 02/2010 ************************************************************************************ <18> D E H N E N wie Sinn voll sind Dehnübungen ? vor jeder Sportausübung sollte ein allgemeines und ein spezielles Aufwärmen ( Warming up ) durchgeführt werden. Die Intensität der Bewegungen ist dabei allmählich zu steigern. Das allgemein bekannte und heute immer noch oft anzutreffende Einlaufen ist nicht die beste Wahl. Insbesondere nicht im Kinder- und im Jugendbereich. Denn diese Form einer solchen Aufwärmarbeit bietet ihnen zu wenig Bewegungsanreize, was wiederum bei zu häufiger Anwendung zu einer Demotivierung führen kann. Bei Erwachsenen kann mit Dehn- bzw. Stretching-Programmen begonnen werden. Diese Empfehlung kann nicht für den Kinder- und Jugendbereich übernommen werden. Da Kinder und Jugendliche sich von Anfang an gerne bewegen möchten, stellen Dehnübungen ein besonderes Bewusstsein für diese Art von Aufwärmarbeit dar. Dies kann aber mit der Zeit, wenn immer mal wieder vereinzelt Dehnübungen in das Aufwärmen mit einbezogen werden, erreicht werden. Bisher wurde nur zwischen den vier bekannten Hauptgruppen des Dehnens unterschieden. Das passive, bei dem die Dehnung durch Partner- oder Geräteunterstützung erfolgt, und das aktive Dehnen. Dieses aktive Dehnen wiederum wurde unterteilt in die dynamische und die statische Dehnarbeit. Heute ist eine solche Einteilung weitest gehend aufgehoben, da aktuellere Arten des Dehnens hin zu gekommen sind. Als neue Dehnungsformen gibt es nun das AC-Stretching ( der Antagonist wird bei einer Dehnung angespannt ), das CR-Stretching ( der Zielmuskel wird angespannt, dann gedehnt ) und das CR-AC-Stretching ( der Zielmuskel wird zuerst angespannt und dann mit der AC-Stretching-Methode gedehnt ). Quelle : SPORTUNTERRICHT Heft 4 / 2008 ******************************************************************************************* die WAZ vom 20-01-2010 meldet : <17> A R Z T B E S U C H E DEUTSCHE FRAUEN GEHEN 21 mal JÄHRLICH ZUM ARZT DEUTSCHE MÄNNER BESUCHEN EINEN ARZT 15 mal IM JAHR damit gehen die Deutschen am häufigsten zum Arzt. Sind aber dadurch nicht gesünder im Vergleich mit ihren europäischen Nachbarn. Die häufigsten Diagnosen : Rückenschmerzen Bluthochdruck Fettstoffwechselstörungen alles Beschwerden bzw. Erkrankungen, die mit mehr Vorsorge bei vielen Menschen die häufigen Arztbesuche überflüssig machen könnten. Mehr Vorsorge bedeutet : bewusster leben, bewusster essen, weniger Stress, auf jeden Fall mehr bewegen... ...dabei kann man manches Mal den Eindruck gewinnen, dass im Grunde genommen es viele Menschen gibt, die es nicht so recht einsehen, warum sie sich körperlich strapazieren sollen, wenn sie doch eigentlich viel lieber in einem Sessel vor dem TV sitzen können. Denn Faulheit tut ja nicht wirklich weh, erst mal nicht. Auch wenn es der Mensch in den letzten Jahrzehnten verstanden hat, seinen Lebensstil und seine Umwelt grundsätzlich zu verändern, so gehorcht er aber immer noch denselben biologischen Gesetzen wie der Mensch zu Beginn seiner Geschichte. Und dazu zählt die biologische Grundregel : Struktur, Gesundheits- und Leistungszustand eines Organs werden bestimmt vom Erbgut so wie von der Qualität und von der Quantität seiner Beanspruchung. Die entscheidende Größe zur Entwicklung und zur Erhaltung der Leistungsfähigkeit unserer Organe ist die muskuläre Beanspruchung. Früher galt der Sport als die schönste Nebensache der Welt. Diese Aussage ist heute so insbesondere aus der medizinischen Sicht nicht mehr haltbar. Denn der Mensch ist gezwungen, ein bestimmtes Mindestmaß an muskulärer Betätigung in seinen Alltag einfließen zu lassen, um den negativen gesundheitlichen Auswirkungen eines technisierten Lebens entgegen zu wirken. Die Sportmedizin hat heraus gefunden und kann es belegen : es gibt kein Medikament und keine andere Maßnahme, die einen dem körperlichen Training vergleichbaren Effekt besitzt. ...Dies sind Aussagen von Univ.-Professor Dr. med. Dr.h.c. W. Hollmann... ***************************************************************************************** <15> AUSDAUER & KRAFT FÜR UNSERE GESUNDHEIT Ein Bewegungsprogramm "Ausdauer" sollte eine "Herzensangelegenheit" sein. Denn jedes Ausdauertraining stärkt ganz besonders das Herz und den Kreislauf, die Lungen arbeiten besser, man bekommt besser Luft und kann tiefer und freier atmen. Und auch ein Muskeltraining ist wichtig. Gerade was unsere Haltung angeht. Da gibt es gewölbte Problemzonen, wo etwas straffere Muskeln nicht schaden könnten. Viele haben Beschwerden oder gar Schmerzen in ihren Füßen oder in den Gelenken oder der Rücken tut oft weh. Und dies alles, weil sie sich gar nicht, oder zu wenig oder auch meist falsch bewegen... Denn für die Statik unseres ganzen Körpers sind unsere Muskeln verantwortlich. Sie halten das Knochengerüst so wohl in der Ruhe als auch bei Bewegungen zusammen. Ein einfaches Bild kann zeigen, wie die großen Muskelgruppen, von den Füßen beginnend, im Wechsel vor und hinter dem Knochengerüst liegen und eine aufrechte Haltung erst ermöglichen : die kurzen Fussmuskeln unter der Fusssohle die Wadenmuskeln hinten die Oberschenkelmuskulatur vorne die Gesäßmuskulatur hinten die Bauchmuskeln vorne die langen Rückenstrecker hinten die Brustmuskeln vorne und die Schulteranzieher hinten und auch noch ein wenig die Nackenmuskulatur... bei dieser so genannten Streckschlinge arbeitet alles Hand in Hand zusammen. Funktioniert diese Zusammenarbeit nicht so richtig, weil zum Beispiel einzelne Muskeln geschwächt oder zu wenig dehnfähig sind, dann hat dies Auswirkungen auf die gesamte Statik : bei einem Menschen, dessen Schultern oft oder immer nach vorne unten hängen, weil er zum Beispiel fast den ganzen Tag sitzt, der bekommt einen Rundrücken im oberen Teil seiner Wirbelsäule. Dadurch kommt es zu einer Verkürzung der Brust- und auch der Bauchmuskulatur, wobei es zu einer gleichzeitigen Überdehnung der Schulter- und der Rückenmuskulatur kommt. Dies führt zuerst ein Mal zu Verspannungen. Aber die Wirbelsäule kann dann auch nicht mehr ihre Aufgabe als "Stoßdämpfer" erfüllen. Und mit der Zeit fällt die ursprüngliche Statik immer mehr in sich zusammen, und nur noch wenige Muskeln müssen dann das Gleichgewicht aufrecht erhalten. Dies kann dann nur noch mit Schmerzen bewältigt werden. Und während unsere Muskeln an Leistungsfähigkeit verlieren, geraten sie auch aus ihrer Form. Denn das straffe Muskelgewebe wird nach und nach durch Fettgewebe ersetzt. Bauch, Hüften, Gesäß und Oberschenkel sind die dafür bevorzugten Zonen. Dies ist aber nicht nur ein kosmetisches Problem : zu viel Gewicht führt zu Bewegungsunlust... Bewegungsunlust führt zu Bewegungsmangel... Bewegungsmangel führt zu weiterer Gewichtszunahme... Ausdauer orientierte Bewegung und Muskeltraining sind eine sehr gute Möglichkeit, sich wieder ein gut proportioniertes und gesundes Äußeres zurück zu erobern. Aber : wer seinem Körper zu viele Kalorien zuführt als er wirklich verbraucht, der erreicht wieder nicht das Beste für sich und seinen Körper. Denn die überschüssige Energiemenge kann unser Organismus nur in Form von Fettdepots anlegen. ALSO : BRINGEN SIE BEWEGUNG IN IHR LEBEN ! denn auch die leidlich bekannten Rückenbeschwerden und Rückenschmerzen gehören zu jenen Auffälligkeiten, von denen jeder Mensch mindestens ein Mal in seinem Leben betroffen ist. Und bei jedem zweiten Menschen kehren diese Beschwerden immer mal wieder zurück. Unser westlicher Lebensstil scheint die Schuld dafür zu haben. Denn unser Alltag ist zu statisch geworden, und eben diese mangelnde Aktivität und Bewegung ist der Auslöser für die aller meisten Rückenprobleme. Auch unsere Kinder sind davon schon betroffen. Denn sie übernehmen die immobile Lebensart der Erwachsenen. Jeder vierte Erwachsene ist völlig passiv. Und so werden schon heute Verschleißerscheinungen, die bis her meistens nur bei älteren Menschen diagnostiziert werden konnten, schon bei immer jüngeren Menschen festgestellt. Dabei bietet unser Alltag ausreichend Gelegenheiten, sich zu bewegen. Es kann doch nicht sein, dass Männer und Frauen im Alter von etwa 60 Jahren in Deutschland zu einem großen Teil Schwierigkeiten haben, mehrere Treppen hinauf zu laufen , ohne dass sie aus der Puste geraten oder Gelenkschmerzen bzw. nach dem Aufstehen schon Rückenschmerzen haben. Es gibt viele Formen, beweglich zu bleiben. Im Körper und im Kopf. Denn beide gehören zusammen. Wer dies berücksichtigt, hat schon den ersten großen Schritt auf dem Weg zu einem gesunden Rücken geschafft und wird in der Folge selbst Verantwortung für seinen Körper übernehmen. Gerade bei unserem Rücken können kleine Ursachen große Schmerzen zur Folge haben. Fehlerhaftes oder falsches Sitzen, Liegen, Tragen, Heben etc. können zu allmählichen An- und Verspannungen der Rückenmuskulatur führen. Eine solche erhöhte Grundspannung der Muskulatur stört dann die Durchblutung des Muskelgewebes, welches sich nun verhärtet und zu schmerzen beginnt. Weil die nun weniger dehnbare Muskulatur an den Sehnen zieht und zerrt, schmerzen dann nicht nur die Muskeln selbst, sondern auch die Ansatzpunkte der Sehnen an den Knochen. Das Zusammenspiel der Rumpfmuskulatur gerät aus der Balance, wenn einzelne Muskeln oder Muskelpartien verspannen. Ist ein solcher Schmerz erst ein Mal da, nimmt man oft vermeintlich schonende, aber unnatürliche Haltungen ein, die dann wiederum andere Muskeln beanspruchen und so die Beschwerden verstärken können. So ist es zum Beispiel falsch zu glauben, dass Möbelpacker besonders häufig Rückenbeschwerden haben. Sie haben nicht mehr und nicht weniger Rückenprobleme als Büroangestellte. Viele wissenschaftliche Studien haben belegt, dass es neben dem verbreiteten Bewegungsmangel vor allem die psychischen Belastungen am Arbeitsplatz sind, die zu solchen Rückenproblemen führen. Und so weiß man inzwischen, dass es eigentlich gar keine falschen Bewegungen gibt. Ob eine Bewegung schmerzhafte Folgen hat, hängt davon ab, wie belastbar der Körper gerade ist. Statt sich zu schonen, sollte man sich deshalb möglichst vielfältig bewegen, die persönliche Belastungsgrenze heraus finden und behutsam erweitern. Und noch etwas : wer sich über Jahre zu wenig bewegt, der bemerkt Signale seines Körpers fast gar nicht mehr. Das kann dann zum Beispiel dazu führen, dass man Stunden lang fast unbeweglich vor dem Computer oder dem TV verharrt, bis man sich dann doch "kreuzlahm" oder "hüftsteif" fühlt. Bewegliche Menschen mit einer guten Körperwahrnehmung werden dagegen schon früh das Bedürfnis verspüren, dass sie nach einer Weile des Sitzens aufzustehen oder die Haltung wechseln möchten. Und damit beugen sie Beschwerden durch zu lange einseitige Belastungen und Anspannungen vor. Also - noch ein Mal : bleiben Sie in Bewegung, ernähren Sie sich ausgewogen und mit Genuss und vor allem : bewahren Sie sich ihre Lebensfreude. Denn kein Arzt und keine Medizin können - auf lange Sicht- mehr für Ihre Gesundheit tun als Sie selbst. Hinweis : diese Worte stammen von Professor Dr. med. D. Grönemeyer Anmerkung : Text entnommen aus den Gesundheitsinformationen der Techniker Krankenkasse ******************************************************************************************** <16> UNSERE GESUNDHEIT Dieser Begriff hat im Laufe der vergangenen Jahrzehnte verschiedene Definitionen erfahren und wurde dabei überwiegend durch negativ besetzte Begriffe geprägt - zum Beispiel "als eine Abwesenheit von Krankheit" laut WHO. Aber Gesundheit ist doch viel mehr als das. Gesundheit stellt einen dynamischen Prozess dar, ist einem ständigen Wandel unterworfen. Gesundheit ist ein höchst individueller Vorgang, der stets auf das Neue wieder errungen werden muss. Gesundheit ist also nie ein Zustand, sondern ein permanentes Werden. Und an diesem Prozess ist und muss der ganze Mensch sich beteiligen und beteiligt sein - und zwar auf allen drei Ebenen : der körperlichen, der seelischen und der geistigen. Die körperliche Ebene ist sofort nachvollziehbar : gibt es zum Beispiel an einer Herzarterie eine Engstelle, dann kann diese durch einen Bypass umgangen werden. Ist der Betroffene aber durch diesen Eingriff gesünder geworden ? Neben einer solchen "Reparatur" muss es noch etwas anderes geben. Unser Körper, unser Organismus benötigt Auseinandersetzungsmöglichkeiten, etwas, woran er wachsen kann, sich entwickeln kann und da durch mehr Stabilität erlangen kann. Etwas, dass ihn aus der Ruhe, aus der Trägheit, vielleicht so gar aus der scheinbaren Sicherheit lockt, ihn mit etwas Fremdem und Ungewohntem konfrontiert, damit er immer wieder in wechselnde Zustände versetzt wird, denen er sich anpassen muss, wenn er überleben will. Ganz wie in der Kindererziehung : uns entwickeln und wachsen können wir nur am Widerstand. Was für das Körperliche gilt, hat genau so seine Bedeutung für das Seelische. Alles, was von außen auf uns einwirkt, müssen wir verdauen und verwandeln, uns zu Eigen machen können. Aus diesem Grund können Konflikte, wenn man sie einfach nur verdrängt, anstatt sie auf zu arbeiten, eine Erkrankung auslösen oder eine schon bestehende Krankheit massiv fördern. Was man also denkt, was man fühlt und was man tut, das alles sollte in einem Zusammenhang stehen. Fehlt ein solcher positiver Kontext, dann klaffen die inneren und die äußeren Welten auseinander, auf Dauer immer mehr, und dies muss sich letztendlich negativ auf die Gesundheit auswirken. Auf der geistigen Ebene hat die Gesundheit etwas mit einer Beziehungsfähigkeit zu tun. Mit der Fähigkeit, sich mit anderen Menschen zu verbinden - für wie lange und wie intensiv auch immer. Die Gesundheit auf diesen drei Ebenen muss also gehegt und gepflegt werden. Ein Arzt kann mir helfen mit seiner Akutmedizin - aber meine Quelle für meine umfassende Gesundheit liegt in mir selbst - sie gilt es zu finden. Verfasser : Dr. med. Andreas Fried, Kardiologe an der Havelhöher Herzschule Quelle : Alverde "A Tempo" - 01/2010 ********************************************************************************************* <14> zum Thema GESUNDHEIT passt ZEIT... denn die uns zur Verfügung stehende Zeit ist neben unserer Gesundheit unser kostbarstes Gut. Man hört so oft : ich habe zu wenig Zeit.... Wenn es irgend etwas gibt, das uns in unserem Leben wirklich gehört, dann ist es unsere Zeit. Einzig mit unserer Zeit können wir das tun, was wir selbst tun möchten. Wir können unsere Zeit verschenken, wir können uns unsere Zeit stehlen lassen, wir können sie aber auch ganz für uns alleine nutzen. NUR AUFHEBEN KÖNNEN WIR UNS UNSERE ZEIT NICHT: Und so ist die Aussage : ich möchte gerne mehr Zeit haben - schon überlegenswert-. Denn wir erhalten ja in jeder Sekunde unseres Daseins eine neue Sekunde dazu. So lange wir also über unsere Zeit nachdenken können, ist diese Zeit nicht begrenzt und kann daher auch nicht wirklich zu wenig sein. Sonst wäre es so, als würden wir uns, stehend an einem Fluss, mehr Wasser wünschen... Unser Wunsch nach "mehr Zeit" erfüllt sich demnach in jeder Sekunde unseres Lebens von selbst. Wir alleine müssen nur entscheiden,was wir mit unserer Zeit tun. ********************************************************************************************* <13> ASS FÜR ALLE ? UND IMMER ? Die Acetylsalicylsäure ist ein Sinn volles Medikament für Patienten mit einer koronaren Herzerkrankung, welches verhindern soll, dass es zu einer größeren Ansammlung der Blutplättchen kommen kann. Da sich aber die Erfolg reiche Therapie mit ASS mit der Zeit herum gesprochen hat, haben viele gesunde Menschen damit begonnen, ASS vorbeugend einzunehmen. So steht ASS neben dem Zahnputzbecher und wird täglich "nur so für alle Fälle" konsumiert. Oder es ist bekannt, dass zwei Drittel aller Marathonläufer und -läuferinnen vorbeugend ASS zu sich nehmen, um überhaupt einen Marathonlauf über- stehen zu können. Eine solche Einstellung, ein solches Verhalten ist mehr als fragwürdig. Die Wissenschaftler warnen so gar vor einem solchen Tun. Denn : ASS verringert zwar das Risiko von Herzinfarkt oder Schlaganfall auch bei gesunden Menschen, aber wie viel wirklich damit erreicht wird, hängt davon ab, wie hoch das Risiko für einen Herzinfarkt oder für einen Schlaganfall bei jedem einzelnen Menschen ist. Und bei einem niedrigen Risiko ist eben der Nutzen auch sehr gering. Dafür sind aber die Nebenwirkungen von ASS nicht ohne Bedeutung. Eine Verminderung der Gerinnungsneigung des Blutes führt prinzipiell auch immer zu einer Steigerung der Blutungsneigung. Aus diesem Grund muss die Schutzwirkung von ASS vor Herz-Kreislauf- Ereignissen immer gegen über einem erhöhten Risiko für Blutungen im Gehirn oder einem gesteigertem Risiko für stärkere Magen- und Darm- blutungen abgewogen werden. Verfasser : Professor Dr. med. Helmut Gohlke Quelle : Deutsche Herzstiftung * 04/2009 ****************************************************************************************** <12> AUSDAUERTRAINING verlangsamt ALTERUNGSPROZESS Wir wissen nun seit dem Oktober 2009, dass die so genannten Telomere eine wesentliche Rolle bei unserem Alterungsprozess spielen. Diese Telomere sind die einsträngigen Enden der Chromosomen und stellen einen Schutz der Erbinformationen dar. Die Telomerlänge nimmt in den Körperzellen mit jeder Zellteilung ab, und bei einer Unterschreitung einer kritischen Telomerlänge werden die Zellen altersschwach. Telomer regulierende Proteine spielen eine zentrale Rolle für die Steuerung der Zellalterung. Eine entscheidende Bedeutung kommt hier dem Enzym mit dem Namen Telomerase zu, welches die Eigenschaft besitzt, verlorene Telomerstücke wieder regenerieren zu können. Eine Preis gekrönte Studie konnte nun belegen, dass es einen langfristigen und positiven Effekt von Ausdauertraining auf die Alterung von Zellen in unserem Gefäßsystem gibt. Zwar liefen die untersuchten jüngeren Athleten etwa 75 Kilometer in der Woche und ihre älteren Kollegen 80 Kilometer wöchentlich, aber es läßt sich festhalten : Ausdauersport ist gut für eine Hochregulation der Telomer stabilisierenden Proteine. Beide Gruppen, so wohl die Jüngeren als auch die Älteren, wiesen eine deutlich höhere Telomerase-Aktivität auf. Und : die altersbedingte Telomerverkürzung bei den älteren Sportlern ist deutlich verlangsamt. Dies bedeutet so mit letztendlich einen verzögerten Zellfunktionsverlust, einen verlangsamten Zellwachstumsstillstand, einen später einsetzenden Zelltod. Das heißt : macht Ausdauersport, er hält jung ...... .....und was machen diejenigen, die NICHT SO VIELE KILOMETER LAUFEN WOLLEN ? Da hat Professor Dr. med. Rainer Hambrecht aus Bremen auf dem Welt größten Herzkongress im September 2009 in Barcelona ( 30.000 Herzspezialisten waren anwesend ) eine gute Antwort : er und alle anderen Experten möchten - wie sie sagen - DIE WELT AUF DIE BEINE STELLEN. Die Erkenntnis der Experten : wenn sich die Menschen überzeugen ließen, jede Woche 2.5 Stunden in einem flotten Tempo zu gehen, dann könnten 30 Prozent aller Herzerkrankungen verhindert werden. Denn ganz sicher bewirkt Bewegung folgendes : Regulierung des Blutdrucks Regulation der Blutfettwerte Einstellung des Diabetes Stärkung der Elastizität der Herzinnenhaut ( sie ist für die Regulierung des Blutflusses entscheidend ) Herabsetzung des Sauerstoffbedarfs des Herzmuskels Verbesserung der Blutgefäßfunktion Schutz vor Blutgerinnseln Freisetzung von Stammzellen ( sie wirken bei der Reparatur von Blutgefäßen mit ). Und Bewegung lohnt sich auch für Menschen, die schon eine koronare Herzerkrakung haben. Denn durch Bewegung wird die Gefahr von einem Herzinfarkt oder von einem Schlaganfall um 30 Prozent reduziert, das Fortschreiten einer solchen Erkrankung deutlich gebremst. So erklären sich auch die überraschenden Ergebnisse von Studien, die bei Patienten mit einer stabilen koronaren Herzerkrankung zeigten, dass eine regelmäßige Bewegung einer Stentbehandlung überlegen ist. Warum ? Mit einem Stent wird nur die eine oder die andere Engstelle behandelt, während durch die regelmäßige Bewegung die Gesamtsituation des Gefäßsystems verbessert wird. Die Gefahr der Plaquebildung und damit die Entwicklung von Engstellen werden vermindert. Der gefährlichen Gerinnselbildung wird ebenfalls entgegen gewirkt. Und es wird die Entwicklung von so genannten Umgehungskreisläufen gefördert. BEWEGEN, GEHEN, LAUFEN .... ES LOHNT SICH WIRKLICH !!! Quelle : Deutsche Herzstiftung * Heft 04/2009 ******************************************************************************************* <11> SCHLAU BLEIBEN = HARTE ARBEIT wenn wir alt werden, bauen wir ab - der eine schneller, andere langsamer. Warum ? Was kann man dagegen tun ? von allen unangenehmen Zahlen, mit denen wir Menschen konfrontiert werden, gehört die Lebenserwartung mit allen ihren Implikationen sicherlich zu denen, die man am liebsten vollkommen ignorieren würde - oder zu manipulieren versucht. Etwa, in dem man sich im Internet das biologische Lebensalter schön rechnet. Da behauptet man dann einfach, noch nie geraucht zu haben, vier Mal in der Woche Sport zu treiben, kaum Fleisch zu konsumieren und einen niedrigen Blutdruck zu haben. Und schon ist Derjenige 20 Jahre jünger... Doch nun berichtet ein schwedischer Forscherkreis um den Neuropsychologen Valgeir Thorvaldsson in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift "Neurology" von drei neuen, wenig erfreulichen Zahlen auf dem Weg zu unserem unvermeintlichen Ende : 14.8 Jahre - 7.8 Jahre - 6.6 Jahre. Der Forscher wertete Daten einer Göteborger Langzeit- untersuchung aus und untersuchte die Veränderungen der kognitiven Fähigkeiten von 288 Schweden der Jahrgänge 1901/02 zwischen ihrem 70. Lebensjahr und ihrem Tod. Und ob wohl keiner von ihnen zum Zeitpunkt seines Todes dement war, fand der Forscher doch bei allen bestimmte Zeitpunkte, von denen an ihre geistigen Fähigkeiten rapide abgenommen hatten. Wir wissen heute, dass unterschiedliche Komponenten des Denkens zu verschiedenen Zeitpunkten und in unterschiedlichen Ausmaßen Abbauerscheinungen zeigen. So schwindet die Grund legende Informationsverarbeitungskompetenz vor den verbalen Fähigkeiten. Klar ist den Forschern, dass von einem bestimmten Zeitpunkt an die geistige Verfallskurve für jeden Menschen steiler wird. Thorvaldssons Ergebnissen zur Folge nahm die Wahrnehmungsgeschwindigkeit der Probanden, wenn es darum ging, Buchstaben oder Formen von einander zu unterscheiden, im Schnitt bereits 14.8 Jahre vor ihrem Ableben beschleunigt ab. 7.8 Jahre vor ihrem Tod verschlechterte sich zunehmend das räumliche Vorstellungsvermögen. Und zuletzt, nämlich 6.6 Jahre bevor sie starben, versagten immer mehr Anteile ihrer Sprachkompetenz. Aber keine Angst : das Alter bedeutet nicht, dass es nur noch einen Verlust von Fähigkeiten zu geben scheint, dem der Einzelne auch noch hilflos ausgeliefert ist. Und auch wer mit 70 beim Einparken im Jahr 2009 schon ein Mal einen Begrenzungspfahl gerammt hat, und der nun meint, seine räumliche Wahrnehmung nähme rapide ab und er müsse wohl im Jahr 2016 mit seinem Tod rechnen, der kann gewaltig irren. Wie unser Gehirn altert, lässt sich beeinflussen. Auch wenn man einen generellen Verlust an Nervenzellen beobachten kann, fällt dieser doch nicht wirklich so dramatisch aus. Selbst die Eiweißablagerungen, die man bei Menschen mit einer Alzheimer-Erkrankung vorfinden kann, können auch in gesunden Gehirnen vorkommen, ohne dass der Betroffene zu seinen Lebzeiten Demenzsymptome gezeigt hätte. Unser Gehirn ist erstaunlich leistungsfähig und altert differenziell. In bestimmten Gehirnregionen müssen zuerst ein Mal mindestens die Hälfte der Nervenzellen untergegangen sein, bevor klinische Symptome auffallen, in anderen Regionen ist der Spielraum nicht so groß. Überrascht wurden die Forscher auch nicht von dem Studien- ergebnis, dass die Älteren im Vergleich zu den jüngeren Menschen nicht nur ein Geschwindigkeitsproblem bei der Verarbeitung von Informationen aufweisen, sondern dass sie vor allem Schwierigkeiten dabei haben, irrelevante EBestimmte Funktionen werden im Alter einfach schlechter, Filter- funktionen etwa oder alles, was mit Tempo in Verbindung steht. Aber andere Funktionen werden dafür verbessert, wie zum Beispiel die Weisheit oder die Lebensklugheit. Ein älteres Gehirn ist wahrscheinblich ein wenig langsamer, kennt aber dafür deutlich mehr Antworten auf so manche Frage. Und : man kann und man muss dem Gehirn eine Menge zumuten. Prinzipiell bleibt es bis in das hohe Alter plastisch, also formbar. Die Forscher gehen davon aus, dass viele geistige Verfallsprozesse bei den nicht-dementen Alten einfach durch einen Nichtgebrauch der kognitiven Fähigkeiten bedingt ist. Was man dagegen tun kann ? Gesund alt werden ist harte Arbeit ! Aber : es lohnt sich !!! Die mittleren Lebensjahre, wenn der Verfall schleichend und unbemerkt beginnt, stupide vor dem Fernseher zu verbringen, ist auf jeden Fall nicht die beste Wahl. Denn ein solches falsches Verhalten geht an die Gehirnreserven. Selbst dann, wenn man dabei versucht, seine Bauchfettproduktion, die nämlich auch schlecht für unser Gehirn ist, im Griff zu halten. Kaffee soll ganz gut sein für unser Gehirn, noch besser der Kaffeeklatsch, ist er doch eine soziale Aktivität und ist dadurch ein anerkannter protektiver Faktor gegen die Demenz. ******************************************************************************************** HINWEIS : es ist wieder mal passiert : alle nachfolgenden Artikel, die bisher an dieser Stelle erschienen wie unsere Vereinsgeschichte unsere Freunde und Förderer und das Impressum waren auf ein Mal spurlos verschwunden... ...es wird wieder einige Zeit dauern, bis wir diese Seite wieder vollständig reproduziert haben ... ******************************************************************************************** ******************************************************************************************** <10> GESUNDHEIT IST AUCH EINE PHILOSOPHISCHE - NICHT NUR EINE MEDIZINISCHE FRAGE Lange hat man gesagt, dass Gesundheit und vielleicht damit auch das Glück die Abwesenheit von physischem und von psychischem Schmerz bedeutet. Man kann dies auch anders definieren. Zum Glück gehört auch der Schmerz. Unser heutiges Medizinsystem sieht das anders. Heute gilt das Gleiche wie im Altertum : damals hat man den Überbringer schlechter Nachrichten enthauptet - heute will die Medizin jeden Schmerz mit allen ihr zur Verfügung stehenden Mitteln bekämpfen. Ob wohl wir ja alle wissen, dass Schmerzen sehr unangenehm sein können, wäre es besser, wenn wir lernen könnten, solche Schmerzen an zu nehmen. Dies kann dadurch gelingen, dass man versucht, dem Schmerz nach zu gehen. Dies setzt folgende Sichtweise voraus : in unserem Universum existiert nichts ohne einen geistigen Hintergrund, ohne einen geistigen Impuls. Das uns bekannte biblische "Am Anfang war das Wort" und nicht irgend eine Materie - dies finden wir in allen religiösen Zeugnissen, in der Bibel, im Koran oder der Baghavad Ghita. Auch Martin Luther hat "Logos" mit "Wort" übersetzt, aber ebenso den Geist gemeint - am Anfang war der Geist. Demnach haben auch alle Erkrankungen einen geistigen Ursprung. Genau so wie kein Ereignis oder auch kein Gegenstand irgend wie vom Himmel fällt, sondern für einen Gegenstand zum Beispiel hatte irgend ein Mensch eine Idee, welche dann umgesetzt wurde, so steht am Anfang einer jeden Erkrankung ebenfalls ein geistiger Impuls. Der Schmerz, der mir ein solches Krankheitssyndrom meldet, den muss ich befragen nach dem geistigen Impuls der Krankheit, der Disharmonie in meinem Körper. Schmerz - oder auch schon das unwohl Sein wird so zum Schlüssel einer eigenen Entwicklung. Da ja zum Beispiel bei einem radioaktiven Unfall auch nicht alle Betroffenen eine Krebserkrankung bekommen, müssen wir uns fragen : wo liegt in unserer Psyche eine Schwächung vor. Gelingt uns dies, können wir wahrscheinlich viel besser unsere Selbstheilungsmechanismen aktivieren. Wir müssen lernen, dass unser Körper ein geistiges Wesen darstellt. Und wenn er wirklich ein geistiges Wesen sein sollte, dann kann ich seinen Zustand durch Gedanken und durch Worte ändern. Und wir kennen das ja : ein paar Worte genügen, um uns froh oder traurig werden zu lassen. Einige wenige Worte können ausreichend sein, den gesamten Organismus in einen Krankheitszustand zu versetzen. Und dies gilt auch im umgekehrten Sinne : ich kann schneller gesund werden, wenn ich die richtigen Worte für mich finde, nicht die richtigen Medikamente. So wie man kleinen Kindern u.a. die Körperhygiene zum Beispiel in Form der Zahnpflege nahe bringt, so könnte und sollte man den Erwachsenen die Seelenhygiene nahe bringen. Denn je gesünder die seelische Konstitution ist, desto weniger wird sich wahrscheinlich im Physischen etwas als Erkrankung nieder schlagen. Und für eine solche Seelenhygiene ist jeder Mensch ganz alleine verantwortlich. Quelle : A tempo 06-2007 ******************************************************************************************** <9> SPORT REPARIERT BLUTGEFÄßE ein intensives körperliches Training verbessert bereits nach 4 Wochen die Fähigkeit der Herzkranzgefäße, sich zu erweitern und dadurch für einen optimalen Blutdurchfluss und für eine optimale Versorgung des Herzmuskels sorgen zu können. Wie Professor Dr. Rainer Helmbrecht vom Herzzentrum Bremen ausführt, sind diese Gefäß schützenden Trainingseffekte verbunden mit einer verbesserten Durchblutung der Herzmuskulatur. Ganz aktuelle Studienergebnisse deuten so gar darauf hin, dass körperliche Aktivitäten eine Gefäßneubildung unterstützen und fördern können. Ein körperliches Ausdauertraining mobilisiert die Bildung bestimmter Zellen aus dem Knochenmark, welche die Fähigkeit besitzen, sich dort an zu siedeln, wo ein Herzinfarkt Schäden hinterlassen hat. Dort können sie dann neue Gefäße bilden. ******************************************************************************************** Eigenschaften aus zu blenden.
<8> WENDE ZU GESUNDEM LEBENSSTIL GEFORDERT vor einiger Zeit wurde ein Verbraucherschutz politischer Kongress mit dem Thema "Gesunde Ernährung für Kinder uns Jugendliche" veranstaltet. Laut einer Studie des Robert-Koch-Instituts sind bereits mehr als 15 Prozent der 3 bis 17jährigen übergewichtig. Diese Entwicklung macht aus einem individuellen Problem eine gesamtgesellschaftlche Aufgabe, sagen die Experten. Deshalb fordern sie : wir brauchen eine Wende - hin zu einem gesunden Lebensstil ! Dazu gehört neben einer ausgewogenen und gesunden Ernährung auch eine regelmäßige und individuell richtig dosierte Bewegung. Dies sind zwar keine wirklich neuen Ansichten und auch keine neuen Perspektiven, aber doch ernst zu nehmende Möglichkeiten, Erfolg reiche Wege in der und für die Zukunft zu gehen... ******************************************************************************************** <7> SPORT GEGEN KOPFSCHMERZEN rund 70 Prozent der Bundesbürger klagen hin und wieder über so genannte Spannungskopfschmerzen. Die wirksamste Vorsorge dagegen sei ein "sanfter Ausdauersport", sagen die Experten der Deutschen Schmerzliga. Drei Mal pro Woche jeweils etwa dreißig Minuten Radeln, Schwimmen oder Joggen wirke Muskelverspannungen entgegen, welche als einer der Auslöser für diese Beschwerden gelten. Diese Kopfschmerzen äußern sich im Gegensatz zum Beispiel zu einer Migräne nicht pochend und in nur einer Kopfhälfte, sondern dumpf drückend und über den ganzen Kopf verteilt. Aber auch wenn diese Schmerzem ein Mal da sind, kann es hilfreich sein, an die frische Luft zu gehen und sich moderat zu bewegen. Auch die frei verkäuflichen Schmerzmittel seien bei gelegentlichen Spannungskopfschmerzen nicht ab zu lehnen. Sie dürfen aber nicht öfter als etwa 10 mal im Monat und auch nicht länger als 3 Tage hinter einander eingenommen werden. Bei zwei bis drei Prozent der Betroffenen sind die Kopfschmerzen jedoch chronisch. Dies bedeutet, dass diese Beschwerden an mindestens 15 Tagen im Monat auftreten. Dann dürfen sie nicht mehr mit Schmerzmitteln behandelt werden. Denn sonst besteht die Gefahr, dass eine solche übermäßige Einnahme der Mittel selbst zu Kopfschmerzen führen. In solchen Fällen hilft dann nur noch der Weg zum Arzt. ******************************************************************************************** <6> RAT : HANTELN HELFEN wir wissen es doch : Muskeln, die nicht gefordert, nicht belastet, nicht trainiert werden, verkümmern. Im Alter bauen sie ab, weil unser Organismus die ihm zu geführte Nahrung nicht mehr so gut verwertet und weil er weniger Insulin produziert. Hinzu kommt, dass die Muskeln der Arme und der Beine schlechter durchblutet werden, auch auf Grund weniger werdender Bewegung. Aber : durch ein entsprechendes Hanteltraining lässt sich dies aufhalten. 3 wöchentliche Trainingseinheiten führten bei einer Gruppe von über 60jährigen Männern und Frauen nach einem halben Jahr zu Ergebnissen, die sich mit denen von untrainierten 25jährigen vergleichen ließen. ******************************************************************************************* <5> NEUES AUS DER MUSKELFORSCHUNG : DIE MOTOREN UNSERES LEBENS je genauer die Forscher in den letzten Jahren die Muskeln erforscht haben, desto mehr staunten sie : wahre Wunderwerke sind diese Kraftpakete. Manche Wissenschaftler sehen sie inzwischen gar als das komplexeste Organ nach dem Gehirn. Und diese Erkenntnisse revolutionieren auch die Trainingsmethoden. Unsere Muskeln empfangen nicht nur einfach Brennstoffe, um sich bewegen zu können. Sondern sie senden Signale aus, welche durch unseren Körper geschickt werden. Wir können also unseren Körper durch Muskelbewegung "impfen" : können, wenn wir es wollen, eine Art Hilfseinsatz für unser Immunsystem in unserem Organismus installieren. Und die Muskulatur spielt dabei eine Hauptrolle : wir müssen sie nur betätigen. Genauer : bei einer Muskelbetätigung kommt es zu einer Konzentration eines Moleküls mit dem Namen "Interleukin 6". Und dieses IL-6 reist mit dem Blut durch unseren Körper. Erstes Reiseziel : die Leber. Hier reguliert IL-6 die Zuckerdepots, regt diese zum Abbau an. Zweites Reiseziel : das Fettgewebe. Hier bewirkt das IL-6, dass Energie verbrannt wird. und drittes Ziel : unsere Muskeln schützen uns vor Diabetes, vor Übergewicht und vor etlichen weiteren Beschwerden oder gar Krankheiten. Wer also Muskelmasse sammelt und diese betätigt, der vermehrt auch die Botenstoffe der Muskeln. Und deren Befehle werden dann durch den ganzen Körper geschickt - und dies 24 Stunden Tag für Tag. Früher sagte man : entweder Kraft oder Ausdauer trainieren. Heute weiß man : mach beides! Quelle : GEO-MAGAZIN 07/2009 ******************************************************************************************** Artikel 4 : HEILKRAFT DER BEWEGUNG immer mehr Wissenschaftler glauben auf Grund ihrer Erkenntnisse an die Heilkraft der Bewegung. Immer mehr Studien deuten darauf hin, dass Bewegung nicht nur das Leben von gesunden Menschen, sondern auch das Leben bestimmter erkrankter Menschen verlängern und die Wahrscheinlichkeit von Rückfällen verringern kann. Bis her empfahlen die Ärzte körperliche Aktivitäten und Sport meist als Prophylaxe, um einen Ausbruch von Leiden oder gar von Krankheiten zu vermeiden. Doch seit einiger Zeit kommt die Bewegung in die ganze Medizin. Psychiater, Onkologen, Orthopäden, Demenzforscher, Kardiologen etc. erkennen : den Organismus, den Körper in Gang zu setzen hilft den Menschen auch dann, wenn sie schon längst erkrankt sind. In sehr vielen Fällen ist ein wohl dosiertes Training eine Ergänzung bewährter Therapien. Häufig, so zeigen Studien, wirkt Bewegung so gar besser als teure Tabletten und High-Tech-Medizin. Denn sie kann gesund machende Zellen in unserem Organismus wachsen lassen und die Verläufe von Krankheiten umkehren. Viele Mediziner empfehlen leider immer noch bei diversen Beschwerden oder Erkrankungen körperliche Schonung. Doch gerade bei Stoffwechsel- erkrankungen und Gelenkverschleiß ist Nichtstun zumeist kontra- induziert und verschlechtert die Lebensqualität. Und auch besonders Krebspatienten werden zu einer körperlichen Untätigkeit angehalten - aber die ersten Mediziner beginnen, selbst schwer Kranken Ergometer auf ihr Zimmer zu stellen. Denn die Bewegung verbessert nachweislich die Lebensqualität und stärkt die Körper eigene Krebsabwehrfähigkeit. Auch den Einfluss von Inaktivität auf gesunde Menschen haben die Forscher neu bewertet : der unter uns Menschen mittler Weile so verbreitete Minimalgebrauch der Muskeln kann dem nach fast so schädlich sein wie das Qualmen der Zigaretten. Denn die Sterblichkeitsrate träger Menschen liegt bis zu einem Drittel höher als jene reger Vergleichspersonen. Ein Senior, der jeden Tag eine Meile weniger spaziert als sein aktiver, gleichaltriger Nachbar, der wandert - bei sonst gleichen Risiken - sieben Jahre früher ins Grab. Bewegung ist also keineswegs mehr eine nützliche Zugabe. Viel mehr ist die Bewegung die Voraussetzung, die das normale Funktionieren des Menschen erst möglich macht. Nachweilich vermag eine regelmäßige körperliche Aktivität den biologischen Alterungsprozess auf zu halten, zu mindest zu verzögern. Wenn man die Körperfunktionen erhält, dann kann am den biologischen Alterungsprozess überwinden. Kraft- und Koordinationsübungen tun nicht nur den Knochen gut, sondern schützen gerade im Alter vor den gefürchteten Stürzen und Brüchen. Das Krafttraining gilt nun als einer der besten Möglichkeiten, die Knochendichte zu erhöhen und Stürze zu vermeiden. Auch bei Rückenschmerzen konnte festgestellt werden, dass hier die Bewegung ein Schlüssel zur Selbstheilung sein kann. Und zwar Erfolg reicher als andere Methoden. Auch bei rheumatischen Kniegelenken fanden die Forscher heraus : geplagte Betroffene können besser sich selbst helfen - in dem sie die Muskeln ihrer schmerzenden Beine gezielt kräftigen. In der Summe also kann die Bewegung in einer immer älter werdenden Gesellschaft den Ausbruch von Krankheiten nach hinten verschieben. Langzeituntersuchungen ergaben : gesundheitliche Beeinträchtigungen waren zum Beispiel bei Läufern statistisch betrachtet 12.8 Jahre später aufgetreten als bei den Faulpelzen. Quelle : SPIEGEL Nr. 5 vom 30-01-2006 ******************************************************************************************** Artikel 3 : ICH HAB ES AM RÜCKEN Herr Doktor, ich hab es am Rücken ! ist die wohl häufigste Klage in den Arztpraxen. Gleich zeitig ist die Diagnose "Rückenschmerz" diffus - dieser kann im verspannten Nacken beginnen und tief im Ischiasbereich aufhören. Er kann stechend oder dumpf, akut oder chronisch, diskret oder unerträglich sein. Die Beschwerden können vom "Hexenschuss" bis hin zum Bandscheibenvorfall reichen. Bei 85 Prozent aller Rückenschmerz Betroffener findet sich keine eindeutige Ursache. Trotzdem wird in vielen Arztpraxen zuerst ein Mal geröntgt - oder gespritzt - oder auch umgekehrt. Schmerzmittel - oberflächlich in die Haut injiziert, tief in den Muskel oder als Infiltration neben die betroffenen Nerven - sind so wohl bei den Patienten als auch bei den Ärzten gleicher Maßen beliebt. Genau so wie alle Bild gebenden Verfahren : mittels Röntgenbild, Ct oder Kernspin werden immer wieder Wirbel und Bandscheiben untersucht, denn nur die Schmerzen, die man auch sehen kann, werden dann auch offiziell anerkannt. Viele oder gar die meisten dieser Aufnahmen sind dabei meistens vollkommen Sinn los. Denn einem erfahrenen Orthopäden ist bewusst, dass ein Röntgenbild der Wirbelsäule die Schmerzen fast in keinem Fall wirklich erklären kann. Häufig haben die Betroffenen mit scheinbar ruinierten Wirbelkörpern oder mit malträtierten Bandscheiben keinerlei Schmerzen, so wie im umgekehrten Fall Menschen mit einer jungfräulich aussehenden Wirbelsäule unter höllischen Schmerzen leiden können. Die Anatomie eines Röntgenbildes lässt sich mit der Symptomatik selten in Einklang bringen - ohne dass Simulation oder Einbildung im Spiel wären. Trotzdem hält der Betroffene nun einen Befund in seinen Händen. Mit der fatalen Folge, dass sich das Gefühl, krank zu sein, in seinem Bewusstsein manifestiert. Ein Röntgenbild stellt einen Eingriff dar, denn es macht etwas mit dem betroffenen Menschen. Ein Mensch, der seinen Bandscheibenvorfall auf einem Röntgenbild sehen kann, der wird ängstlicher sein als derjenige, der nur abstrakt von einem "Hexenschuss" spricht. behandelbar zu sein, eine kaputte Wirbelsäule aber klingt nach Altbau ohne Sanierungsmöglichkeit. Das bleibt. Mit den vielen Bildern, manches Mal so gar von mehreren Orthopäden, machen die Ärzte den Betroffenen eher kränker und können so die Chronifizierung der Beschwerden fördern. Die teure und Strahlen belastende Röntgerei ist auch deshalb so ohne Sinn, weil fast jeder Mensch sichtbare Veränderungen an seiner Wirbelsäule hat - völlig unabhängig davon, ob er Schmerzen hat oder keine. Ein gesunder, Schmerz freier 30jähriger hat mi 75prozentiger Wahrscheinlichkeit schon Einrisse an seinen Bandscheibenrändern. Und ein 50jähriger hat mit 75prozentiger Wahrscheinlichkeit degenerative Veränderungen an seinen Bandscheiben, auch wenn es ihm nirgend wo weh tut. Die Bilder von solchen Veränderungen umgekehrt als einen Beweis für die Richtigkeit der Beschwerden zu benutzen, ist einiger Maßen absurd, denn gerade in diesem Bereich lässt sich immer etwas Bedenkliches und Auffälliges finden. In den vielen Bildern zeigt sich aber auch am Ende eher eine Hilflosigkeit und eine Erfolglosigkeit der behandelnden Ärzte. Von den unter 30jährigen Männern klagen ein Viertel darüber, in den letzten 7 Tagen Rückenbeschwerden gehabt zu haben. Bei den Frauen sind es so gar mehr als ein Drittel. Und auch auf den Krankenscheinen spielt die Diagnose "Rücken" eine wesentliche Rolle : etwa 18 Prozent aller Fehltage bei den Männern und 14 Prozent bei den Frauen gehen auf eine solche Diagnose zurück. Interessanter Weise haben die Arbeitnehmer in den neuen Bundesländern seit 1991 sprunghaft aufgeholt. Nach dem aktuellen Fehlzeiten-Report steht die Diagnose "Rückenschmerz" noch vor der Grippe, dem Schnupfen und dem Durchfall. Trotz der Häufigkeit dieser Beschwerden gibt es wohl keinen Bereich des Körpers, an welchem unkontrollierter "herum gemacht" wird als am Nacken und am Rücken. Ganz oben auf der Behandlungsbeliebtheitsskala : das Einrenken. Was dabei genau eingerenkt werden soll, kann kein Therapeut wirklich sagen. Sicher ist nur : ausgerenkte Wirbel gibt es so nicht. Entsprechend ist es dann auch nicht möglich, einen solchen Wirbel wieder ein zu renken. Schlimmer noch : eine solche Behandlung kann Folgen haben. Bei der erheblichen Kraft, die bei dieser Behandlungsmethode auf die halswirbelsäule ausgeübt wird, entstehen Scherkräfte zwischen den einzelnen Wirbelkörpern. Und diese Kräfte übertragen sich auf die in den Wirbellöchern verlaufenden Arterien, welche unser Gehirn mit Blut und mit Sauerstoff versorgen. Die innerste Gefäßschicht dieser Blutgefäße kann dann einreißen - ein Schlaganfall, so gar mit Todesfolge, können im schlimmsten Fall die Konsequenz eines solchen "Einrenkens" sein. Fachleute empfehlen nur noch eine so genannte weiche Mobilisation als so genannte Manualtherapie, weil sie die unspezifische grobe Kraftaufwändung mit einem heftigen Drehimpuls für zu gefährlich halten. Aber Zahl reiche Manualtherapeuten versuchen immer noch ein zu renken, was nie ausgerenkt war. Umstritten ist auch weiter hin die Frage : Op oder keine Op. Auch hier lassen die Richtlinien nur wenig Spielraum. Es gibt Indikationen, die für eine Op sprechen : dann nämlich, wenn die Nerven ihre Funktion einstellen und Taubheit oder Lähmung die Folge sind. Wenn zum Beispiel die Haut an Teilen der Beine ohne Gefühl sind oder gar das Wasser Lassen oder der Stuhlgang gestört sind, dann sollte jeder Betroffene umgehend eine neurologische Ambulanz aufsuchen. Viel häufiger aber sind es die Schmerzen, die letzt endlich in einen Op-Saal führen. Und die langfristigen Erfolge dieser Schmerz lindernden Bandscheibenoperationen sind sehr umstritten. Einige Experten meinen, dass eine Op im Rückenbereich bei Bandscheibenvorfällen einer konservativen Behandlung nicht überlegen ist. Also : eine konservative Behandlung, ganz ohne Skalpell und ohne Chirurg. Dies ist unpopulär, nimmt sie doch den Betroffenen in die Pflicht : er muss sich bewegen, er muss trainieren. Und dies so schnell und so konsequent wie nur möglich. Aktivität ist der Schlüssel einer erfolg reichen Rückenschmerzbehandlung. Aber : entscheidend ist auch die seelische Situation des Betroffenen. Depressionen, Ängste und soziale Probleme können schwer auf den Schultern lasten und den Rücken rund machen. Dem entsprechend ist eine Behandlung, die sich nur auf das "Einrenken", auf das Spritzen oder auf eine Op verlässt, ohne Sinn. Verfasser : Dr. med. Markus Heier Quelle : Fas vom 04-03-2007
******************************************************************************************** Artikel 2 : KREBS MAG KEINE HIMBEEREN wird demnächst neu ins Netz gestellt ******************************************************************************************** Artikel 1 : TCM wird demnächst neu ins Netz gestellt ******************************************************************************************** ******************************************************************************************** UNSER INFO-MAGAZIN "SPORT & GESUNDHEIT" erscheint alle drei Monate mit den aktuellen Veröffentlichungen zum Thema Gesundheit und Sport. >zum Beispiel< Ausgabe 114 aus dem 21. Jahrgang : * Abnehmen - auf Sparflamme * Stress lass nach * Kalorie ? Joule ? * Stammzellen - was können sie ? * Gingko : gut fürs Gehirn * Medikamente : Basis-Informationen * Geht eine Sportart über Leichen ? * die Kraft des Grüntees * Osteopathie * Kiefergelenk * Aromen * Transeuropalauf * Kalorienbomben ******************************************************************************************** Ausgabe 113 aus dem 21. Jahrgang : * Unterwegs zu den Sternen * Herzstillstand - und dann * Diastolische Herzschwäche * Bauchspeck-Risiko * Unmögliches im Mund * Aufschwung macht krank * Heilpflanzen für Kinder * Glück allein macht nicht glücklich * Vom Nutzen der Schwermut * Der Musikantenknochen am Ellenbogen * Warum wir sauer sind * Die 12 Shaolin-Prinzipien * Wein - berauschend oder heilend * Bio-Bypass * die Nebennieren - Organe der Seele * Heilung mit Enzymen ****************************************************************************************** Fortsetzung folgt ****************************************************************************************** unsere GESCHICHTE : wie kam es zu diesem Info-Dienst... der Geschäftsführer ist auch der Gründer des Info-Dienstes. Seinen "sportlichen Lebenslauf" wie Sportabitur, mehrjährige Zeit in einer Sportförderkompanie der Bundeswehr, Sportstudium, Trainer etc. haben wir schon weiter oben erwähnt. Nach vielen Jahren als DLV-A-Trainer im Jugendbereich wurde er durch das Studium zu einer Neuausrichtung seines Tuns veranlasst. Behandelte die Diplom-Arbeit noch das Thema "Talentsichtung und Talentförderung im Kinderbereich- Talenterhaltung im Jugendbereich", so wandte er sich doch immer mehr dem gesundheitsorientierten Sporttreiben zu, bei welchem nicht die Leistung, sondern der einzelne Mensch im Mittelpunkt steht. Und so entstand 1990 die Idee zum neuen Schwerpunkt Sport und Gesundheit in Theorie und Praxis, die in dem Info-Dienst und in der Initiative verwirklicht werden soll und wird... ********************************************************************************************* ********************************************************************************************
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